<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349</id><updated>2011-04-21T11:05:23.896-07:00</updated><title type='text'>Instanzen der Literaturvermittlung im Internet</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>45</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-2181685278644686674</id><published>2007-02-12T08:10:00.001-08:00</published><updated>2007-02-12T08:11:57.988-08:00</updated><title type='text'>Abgebloggt</title><content type='html'>„Fast jeder Autor, der ein neues Buch veröffentlicht, tut es“, gesteht Pamela Paul in der New York Times: „das unwiderstehliche Eintauchen in einen vom Internet evozierten Narzissmuss.“ Die amerikanische Sachbuchautorin spricht hier von den so genannten Blogs. Genau wie sie nutzen auch viele ihrer Kollegen das vergleichbar junge Publikationsmedium zu ihrem Vorteil. Innerhalb des deutschen Literaturbetriebes zunächst kaum beachtet, zeigt sich die gewaltige Marktkraft der Blogs mittlerweile aber sehr deutlich in den USA. Das Buch “How would a Patriot Act?” des amerikanischen Autors Glenn Greenwald kann hier als Paradebeispiel angeführt werden. Innerhalb von nur drei Monaten wurde es konzipiert, geschrieben, verlegt und veröffentlicht. Eine bemerkenswerte Leistung. Viel beeindruckender erscheint aber die Tatsache, dass es das Werk im gleichen Zeitraum mit Hilfe der Blogger auf die amerikanischen Bestsellerlisten schaffte. &lt;br /&gt;Die Möglichkeit, den Erfolg eines Buches in einem so kurzen Zeitabschnitt interaktiv zu beeinflussen, ist in dieser Form absolut neu. Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Ipsos zu folge, schenken rund ein Viertel der europäischen Internetnutzer den in Blogs veröffentlichten Kommentaren und Beiträgen Glauben. Damit ist ein Meinungsbildendes Potential unverkennbar. Bleibt die Frage, wie sich die einheimischen Verlage, die Autorenschaft und das interessierte Lesepublikum mit der so genannten  Blogosphäre auseinandersetzen? Wird der deutsche Literaturbetrieb den Aufsprung auf den bereits fahrenden „Blog- Zug“ noch bewerkstelligen können?&lt;br /&gt;Ein besonderes Geschick im Umgang mit dieser jungen Publikationsplattform führen uns momentan einige große Zeitschriftenverlage vor. So sind beispielsweise Die Zeit und das Handelsblatt mit ersten Blogprojekten beschäftigt. Beide Zeitungen sind sich darin einig, dass sie einen Blog für besonders geeignet halten, um im Netz schnell und effektiv zu publizieren. Aus diesem Grund setzen sie bereits jetzt einige Journalisten als professionelle Blogger ein. Damit liegen sie völlig im Trend - das patchworkartige Arbeiten, das sich im breiten Feld der Informationen vernetzt und die scheinbaren Originalitätsansprüche bei Seite lässt, wird sich auf Dauer durchsetzen. Es werden sich Journalisten etablieren, die das pointierte Zuspitzen bereits vorliegender Materialien beherrschen. &lt;br /&gt;Die Möglichkeiten der Meinungsmache im World Wide Web haben nun auch immer mehr Autoren für sich entdeckt und stellen sich in ihren privaten Blogs den Fragen des Lesepublikums. Natürlich kann sich der Schriftsteller auch direkt in einen Literaturblog einschalten, um die dort entstehenden Diskussionen zu verfolgen und eventuell eigene Ansichten zu einem Thema zum Ausdruck bringen.&lt;br /&gt;Für das Kollektiv der Lesebegeisterten gibt es ebenfalls interessante Blogs. Auf Internetseiten wie Dienstraum.de oder Literturwelt.de kann sich die bibliophile Internetgemeinde über Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt austauschen. Bücher werden dort bewertet, eventuell zum Lesen empfohlen, oder auch mal heftig kritisiert. Eine weitere Art der literarischen Vernetzung sind so genannte "Social Bookmark- Dienste“ wie Del.icio.us, Furl oder Spurl, die nach dem Empfehlungsprinzip funktionieren. Jeder Nutzer hat dort ein eigenes Profil angelegt, anhand dessen sich wiederum andere Leseinteressierte orientieren können. Auf solchen Seiten legen User täglich Lesezeichen zu ihren Lieblingsartikeln im Web ab. Das Ergebnis: Permanent erhält man aktuelles Lesefutter zu Themen, die einen höchstwahrscheinlich interessieren.&lt;br /&gt;Doch wie ist es zu dieser rasanten Entwicklung der Blogs und den beschriebenen Folgeerscheinungen gekommen? Die ersten Spuren zum Thema Blog lassen sich im Sommer 1990 finden. Damals wurden sie noch als Online-Tagebücher bezeichnet, da es noch keinen adäquaten Ausdruck für dieses junge Phänomen gab. Der Begriff bezeichnete damals Webseiten, auf denen Internetnutzer kurze Einträge über ihr Privatleben verfassten, und so die Öffentlichkeit daran teilhaben ließ.&lt;br /&gt;Es sollten sechs Jahre eifrigen Tagebuchschreibens vergehen, bis erstmals neue, benutzerfreundliche Bedienoberflächen geschaffen wurden.&lt;br /&gt;Schließlich nannte man das Kind auch beim Namen - auf einer Website von Jorn Barger tauchte 1997 erstmals der Begriff "Weblog" auf, eine Wortkreuzung aus "Web" und "Log". Die Kurzform "Blog" folgte dann im Jahr 1999. Bereits zwei Jahre später erschienen erste Journalartikel und Forschungsarbeiten über das Thema.&lt;br /&gt;Betrachtet man in heutiger Zeit die Größe der so genannten "Blogosphäre", so fällt auf, dass diese seit ihrer Erfindung beachtlich und kontinuierlich gewachsen ist. Die Internetdatenbank Technorati zählt momentan 63,2 Millionen Blogs weltweit. Als wäre diese Menge nicht schon beeindruckend – statistisch gesehen verdoppelt sich die Anzahl veröffentlichter Blogs alle fünf Monate.&lt;br /&gt;Mit dem Wachstum der Blogosphäre nimmt auch die Menge unterschiedlicher Weblog- Formen zu. Sie bestehen oft aus einer Mischung von Kommentaren, Tagebuch-Einträgen und Kuriositäten aus dem Netz und dienen in erster Linie der Unterhaltung oder der persönlichen Selbstdarstellung im Internet. Neben diesen sehr persönlich gehaltenen Weblogs etablieren sich jedoch zunehmend auch Fach- Blogs, welche Fakten, Trends und Tipps zu einem bestimmten Thema veröffentlichen. Auch anerkannte Medien sind ernsthaft an dem Phänomen interessiert. Dies lässt sich schon daran erkennen, dass viele, der in Blogs diskutierten Themen, einfach von der etablierten Presse übernommen werden.  &lt;br /&gt;So ist es auch kein Wunder, das Mitarbeiter großer Unternehmen einen nicht geringen Teil ihrer Arbeitszeit vor ihrem Bildschirm verbringen, um systematisch die Diskussionen innerhalb der Blogs zu verfolgen. Sie versprechen sich dadurch ein schnelles und ehrliches Feedback. Diese Tatsache liefert zugleich eine Momentaufnahme der "Blogästhetik" - Weblogs bieten die Möglichkeit, direkt und ungefiltert gesellschaftliche Ereignisse aufzugreifen und zu präsentieren. So ist es nur logisch, dass momentan vorwiegend täglich und wöchentlich publizierende Medien diese Möglichkeiten nutzen. So sehr sich bei diesen Medien eine dauerhafte und zukunftsweisende Nutzung herauskristallisiert, so sehr ist der Einsatz von Blogs in größeren Verlagen derzeit unklar. Um nicht den Anschluss an die publizierende Gemeinschaft sowie an den Kunden zu verlieren, sollten diese Unternehmen jedoch schleunigst die Weichen stellen den Anschluss nicht zu verpassen.&lt;br /&gt;Denn betrachtet man die erstaunliche Entwicklung der Blogosphäre, so muss man feststellen, dass sich der Zug bereits in volle Fahrt befindet. Es wird Zeit aufzuspringen.&lt;br /&gt;Wir wünschen eine angenehme und erfolgreiche Reise!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DS/TL&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-2181685278644686674?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/2181685278644686674/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=2181685278644686674' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/2181685278644686674'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/2181685278644686674'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/02/abgebloggt.html' title='Abgebloggt'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116928134652386948</id><published>2007-01-20T00:22:00.000-08:00</published><updated>2007-01-20T00:22:59.983-08:00</updated><title type='text'>Wer wird Rezensent? Die Verkaufsplattform "Amazon" zum Mitmachen für jeden</title><content type='html'>&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;- Einleitung&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Amazon gilt als Schreckgespenst für den stationären Buchhandel. Gerade kleinere Geschäfte werden durch den Großkonzern geschädigt. Die Kundschaft bleibt aus, denn der Mensch mag es bequem: Wer seinen Einkauf mit zwei Klicks von zu Hause aus erledigen kann, spart sich gern den Weg zur nächsten Buchhandlung. &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Auch den Verlagen schlottern die Knie. Die Auseinandersetzungen zwischen Amazon und dem Rockbuch-Verlag haben gezeigt, welche vernichtenden Folgen einzelne im Internet publizierte Meinungen haben können. Der Kleinverlag beklagte, dass verschiedene Bücher seines Programms auf den Seiten der Verkaufsplattform massiv angegriffen wurden, was sich geschäftsschädigend auswirkte. Und Rockbuch sieht sich in bester Gesellschaft: Econ, einer der führenden Sachbuchverlage, erlitt ähnliche Angriffe. Der Autor Boris Reitschuster wurde in Amazon-Rezensionen für sein kritisches Werk "Putins Demokratur" unter anderem als "Teufelsanbeter" beschimpft. &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Diese Vorfälle lassen die Frage aufkommen: Darf jeder bei Amazon schreiben, was er will? Im Prinzip, ja. Jeder registrierte User die Möglichkeit, seine persönliche Kritik zu einem Buch auf der zugehörigen Artikelseite zu publizieren. So besteht für Hinz und Kunz die Chance, mit der eigenen Buchrezension auf einer von Millionen von Menschen besuchten Internetplattform Ruhm zu ernten. Aber nicht alles ist erlaubt: Eine Kundenrezension muss bestimmte Richtlinien einhalten. In einem Selbstversuch haben „Ovid37“, „Max König“ und&lt;span style="color:maroon;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/pdp/profile/A1FBDY3HWCB7QX/ref=cm_cr_auth/028-0555136-6798957"&gt;&lt;span style=""&gt;fußballBernd79&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;“ &lt;/span&gt;die Grenzen der Akzeptanz im Hause Amazon ausgetestet. Nichts blieb dabei unversucht. Die erste Kritik, in der andere Rezensenten beleidigt werden, wird wie erwartet nicht online gestellt. Die zweite ist trotz inhaltlicher Fehler und unmöglichen Stils wenige Stunden nach dem Absenden auf der Artikelseite zu lesen. Als letztes versucht „Ovid37“ ein waschechtes Plagiat zu veröffentlichen und hat Erfolg.&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Der Artikel beleidigt niemanden und ist in seiner Form korrekt, also wird er eingestellt. Erst als sich der echte Verfasser zu Wort meldet, wird der Konzern auf seinen Nachlässigkeit aufmerksam und der Text gelöscht. Die angekündigten Maßnahmen wurden nie durchgeführt. Auch fühlt sich Amazon juristisch nicht verantwortlich.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Der Internethändler kümmert sich offensichtlich wenig, um die Qualität und Seriosität der Kundenrezensionen. So unterscheiden sie sich stark von Kritiken, die man aus den Feuilletons von Zeitungen und Magazinen kennt. Zuerst fällt der geringe Umfang ins Auge. Professionelle Literaturkritiker können mit Ihrer Meinung ganze Zeitungsseiten füllen, die Amazon-User hingegen kommentieren ein Werk oft nur mit wenigen Phrasen. Meist ein locker formuliertes Statement, das nur den subjektiven Leseeindruck schildert. Die Bewertung beschränkt sich auf kurze Prädikate wie „lustig“, „spannend“, „unterhaltsam“. Von einem hohen literarischen Anspruch, wie ihn Rezensionen von hauptberuflichen Kulturjournalisten oft haben, keine Spur. Ijoma Mangold beschreibt und bewertet in seiner Rezension zu „Beim Häuten der Zwiebel“ im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung vom 19.08.2006 mit einer geschliffenen Sprache auf höchst detaillierte Art und Weise Grass’ Sprachstil und die literarische Form seines Werks. Ein Amazon-Kunde hingegen kommentiert das Werk mit einigen kurzen Worten: „Günter Grass hat hier seine wunderbare Lebensgeschichte aufgeschrieben. Das Buch ist mitreißend, fesselnd und absolut authentisch. Die Kapitel über die Jugend, den Krieg lassen mich als jungen Menschen nicht mehr los. Die rhetorischen Fähigkeiten Grass' werden in diesem Buch ein weiteres mal bewiesen.“ Der Nutzwert einer solchen Rezension für Kunden, die sich ausgiebig über die Qualität eines literarischen Werks informieren wollen, ist eher zweifelhaft.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;Die Funktion „Kundenrezension“ scheint so eher für die Bewertung eines Staubsaugers als für die eines literarischen Werkes geeignet. Wahrscheinlich genau aus diesem Grund findet man auf den Produktseiten zu Büchern oftmals noch eine Kritik der „Amazon.de Redaktion“. Diese Texte sind eher an feuilletonistische Literaturrezensionen angelehnt, auch wenn die Autoren meist wenig bekannt sind. Nur für die Rezensionen von wichtigen Werken mit Bestsellerpotential beauftragt Amazon namhafte Journalisten, wie Thomas Köster für die Kritik des oben genannten „Beim Häuten der Zwiebel“, der unter anderem für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel geschrieben hat. Bei weniger erfolgreichen Büchern beschränkt sich Amazon auf den Abdruck des Verlags- oder Klappentexts.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;Nun interessiert natürlich, wer oder was diese mysteriöse „Amazon-Redaktion“ sein soll, die Bücher für die Kunden rezensiert und vorstellt. Die mühselige Suche nach einem Kontakt, der Licht ins Dunkel bringen soll, führt zu einer Emailadresse und einer Telefonnummer. Das Anschreiben jener Adresse lehrt jedoch Geduld, denn auf eine Antwort zu warten ist vergeblich, und wenn doch erhält man nur die spärliche Aussage, dass aufgrund der vielen Anfragen Amazon nicht ausführlich antworten könne, und eine Zusammenfassung der Eigendefinition des Betriebes: Es handele sich bei der Redaktion um Firmeninterna. Und sogar die Kontaktaufnahme mit den Mitgliedern der Redaktion scheitert, da auch sie sich weigern, Informationen preiszugeben. Das Mysterium um diese ominöse Arbeitsgruppe der Verkaufsplattform wächst. Sitzen die Redakteure in einem abgeschotteten Bunker unter Bad Hersfeld und werden als Amazon-Geheimagenten von der Öffentlichkeit fern gehalten, um für die Verlage werbewirksam eine pseudo-objektive Meinung zu präsentieren? Das wohlbehütete Geheimnis wird sich wohl nie lüften.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;Weder die Kundenrezensionen, noch die Amazon-Redaktion sind ernsthafte Konkurrenz für den klassischen Literaturjournalismus.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;- Schluss&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoBodyText" style="text-align: justify;"&gt;S.H. und D.H.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116928134652386948?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116928134652386948/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116928134652386948' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116928134652386948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116928134652386948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/wer-wird-rezensent-die_20.html' title='Wer wird Rezensent? Die Verkaufsplattform &quot;Amazon&quot; zum Mitmachen für jeden'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116922658690186200</id><published>2007-01-19T09:08:00.000-08:00</published><updated>2007-01-19T09:09:46.950-08:00</updated><title type='text'>Hand in Hand in Sachen Literatur II.</title><content type='html'>&lt;h3&gt;Hand in Hand in Sachen Literatur &lt;/h3&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es klingt so bescheiden. Literaturvermittelnde Websites können „einen wesentlichen Beitrag leisten […], um das mit der Literaturförderung des Bundes angestrebte Ziel der Vermittlung aktueller literarischer Erzeugnisse und Ereignisse zu erreichen“. Der Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin im Stil nicht unähnlich ist diese Begründung Maria Lükens, die stellvertretend für Kulturstaatsminister Bernd Neumann das Interesse an Websites wie literaturportal.de und litrix.de erklärt. Diese institutionell geförderten Projekte widmen sich speziell der Verbreitung deutscher Gegenwartsliteratur –jedes auf seine Weise.&lt;br /&gt;Von der Kulturstiftung des Bundes vor drei Jahren initiiert und seitdem finanziell unterstützt, dient das Projekt litrix.de der Vermittlung deutscher Gegenwartsliteratur ins Ausland. Auf der Website können weltweit Informationen über aktuelle Erscheinungen abgerufen werden. Eine Jury wählt in einem zweistufigen Verfahren Werke aus, die von globalem Interesse sein könnten. Neben Übersetzungen ins Englische, werden ausgesuchte Titel in eine jährlich wechselnde Schwerpunktsprache übertragen.&lt;br /&gt;Zwar sind in anderen europäischen Ländern vergleichbare Projekte zu finden, litrix.de ist jedoch als zentrale literaturvermittelnde Anlaufstelle in Deutschland einmalig. Als Resultat hat sich die „Website im Ausland als Marke etabliert und „als wichtiges Vermittlungsorgan für ausländische Verlage“, die laut Anne-Bitt Gerecke, der Leiterin von litrix.de, zunehmend in eigener Initiative das Angebot nutzen. Förderlich für den internationalen Austausch sind diesbezüglich die vier Sprachoptionen, aus denen der User auswählen kann. So lässt sich die Website außer auf Deutsch und Englisch ebenfalls in den bisherigen Schwerpunktsprachen Chinesisch und Arabisch aufrufen.&lt;br /&gt;Einen roten Faden gibt es auf &lt;a href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?DEST=http%3A%2F%2Fwww.litrix.de%2F" target="_blank"&gt;www.litrix.de&lt;/a&gt; nicht. Stattdessen schmückt die Website ein elegantes, sattrotes Lesebändchen, das die Seiten eines aufgeschlagenen virtuellen Buches teilt. Als Orientierungshilfe wäre es ohnehin überflüssig, da sich die in schlichtem weiß gehaltene Seite mit dem in blauen, romantisch anmutenden Logo durch große Klarheit und Übersichtlichkeit auszeichnet.&lt;br /&gt;Das vom Litrix-Team erdachte und den Initiatoren des Projekt vorgelegte Konzept geht auf: Nicht schreiend bunte Farben und spektakuläre Animationen, sondern Literatur und ihre Vermittlung stehen im Vordergrund. So wird ein Überblick über die ausgesuchten Romane, Sach- und Kinderbücher geboten, wobei bei Bedarf zu jedem Titel Buchbesprechungen ebenso wie Leseproben verfügbar sind. Des Weiteren informiert die Site in kurzen Porträts über die Autoren sowie über deren weitere Veröffentlichungen. Im Dezember 2006 wurde die Seite über die monatliche Aktualisierung („Bücher des Monats“) hinaus um eine Galerie der von litrix.de bisher im Rahmen der Übersetzungsförderung erschienenen Titel in den Schwerpunktsprachen ergänzt.&lt;br /&gt;Ausführlich widmet sich die Website auch der Vorstellung des eigenen Profils, um dessen Anliegen, Ziele und Hintergründe transparent zu machen. In diesem Zusammenhang fehlt auch nicht die Erwähnung derer, die als Förderer bzw. Partner die Arbeit von litrix.de erst ermöglichen. Unterstützung erfährt das Projekt neben der Kulturstiftung des Bundes durch das Goethe-Institut als Träger und durch die internationale Abteilung der Frankfurter Buchmesse.&lt;br /&gt;Der Auf- und Ausbau dieses Netzwerks stellte möglicherweise auch ein wichtiges Kriterium für die Kulturstiftung dar, die in der 11. Stiftungsratssitzung am 18. Dezember 2006 entschieden hat, die Arbeit von litrix.de mit einer Einzelförderung in Höhe von 450.000 Euro weiterhin zu unterstützen. Modalitäten wie die Laufzeit und die Festlegung eines neuen Schwerpunktlandes bleiben zwar noch zu klären, litrix.de könne aber 2007 mit dem erneut bewilligten Zuschuss in „die nächste Runde“ gehen, freut sich Gerecke.&lt;br /&gt;Ein ähnliches Motto machte sich das Team des DLA (Deutsches Literaturarchiv Marbach) zu eigen, als es sich für eine Fortführung des im Schillerjahr 2005 konzipierten literarischen Kalenders entschloss. So ging am 15. Juni 2006 der Nachfolger von &lt;a href="http://www.schillerjahr2005.de/"&gt;www.schillerjahr2005.de&lt;/a&gt; online. Neben der Förderung durch den &lt;b&gt;&lt;i&gt;Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; wird das Projekt von zahlreichen Partnern wie unter anderem dem Deutschlandradio und dem Goethe-Institut unterstützt.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Im Gegensatz zu litrix.de beschäftigt sich literaturportal.de nicht mit der Verbreitung deutscher Literatur im Ausland. Vielmehr sollen hier sämtliche, im deutschen Bundesgebiet anstehenden Veranstaltungstermine im Bereich der Literatur auf einen ‚Klick’ zusammengestellt und zugänglich gemacht werden. Das Literaturportal lockt mit einigen reizvollen Angeboten, die aber zum Teil noch in Kinderschuhen stecken. Beim Aufruf der Homepage flutet ein kühles Weiß den Bildschirm, hie und da zersetzt mit kleinen Schwarzweiß-Bildchen. Eine wenig einladend graue Deutschlandkarte verweist den Interessierten bereits auf den Kern des Portals – nämlich dem literarischen Kalender.&lt;br /&gt;Wer sich aber auf das Thema Literatur erst noch einstellen will, den locken nahezu 500 Kurzbiografien bekannter und weniger bekannter Autoren der Moderne. Teilweise allzu kurze Lebensdaten sollen Lust auf mehr machen. Dieses Mehr bilden akustische Ausschnitte aus Autorenlesungen („Stimme des Autors“), die dem Literaturfreund den Schriftsteller näher bringen sollen. Das gelingt, vorausgesetzt man lässt seinem Computer genug Zeit zum Datenlesen.&lt;br /&gt;Hinter dem Button „Archiv“ verbirgt sich derzeit nur eine Baustelle. Zukünftig sollen hier sämtliche Veranstaltungstermine archiviert werden. Auch unter „Exponate“ wird der geneigte Besucher noch nicht allzu fündig. Erklärtes Ziel dieses Bereichs sind von Autoren verfasste Beschreibungen von Ausstellungsstücken aus dem LiMo (Literaturmuseum der Moderne) oder dem DLA selbst. Diese an sich nette Idee wurde jedoch noch nicht im großen Rahmen umgesetzt, so dass unter „Exponate“ erst ein alleinstehendes Ausstellungsstück schlummert.&lt;br /&gt;Nach all diesen, zum Teil noch im Bau befindlichen Angeboten, wartet das Literaturportal doch noch mit einem echten Schmankerl auf. Alle Literaturbegeisterten stoßen unter „Links“ auf eine übersichtliche, in Untergruppen geordnete Fundgrube. Zahlreiche Zweige des großen Literaturbaumes sind hier bereits gesprossen und werden wohl noch weiter gedeihen. &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Genauso zahlreich und verschieden zeigt sich auch die Palette der verlinkten Websites. So steht neben Pages wie bluetenleser.de auch der Blog einer germanistischen Lehrveranstaltung an der Philipps-Universität Marburg, in deren Rahmen dieser Artikel entstanden ist. Allerdings ist fraglich, ob die virtuelle Zettelwirtschaft einer Handvoll Studenten den literarisch Interessierten weiterbringt. &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Garantiert keine Hoffnung auf&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;weiterführende Informationen muss man sich bei einem Klick auf den Link berliner-zimmer.de machen, der nicht mehr existent ist. Die mangelhafte Aktualität ist daher ein weiterer ernstzunehmender Kritikpunkt an der Website literaturportal.de, die trotz ihres erst jungen Bestehens schon häufiger scharf kritisiert wurde. Lüken erklärt dies durch das bisher nicht erreichte zweite Hauptziel der Site. So kündigte das Portal eine „Vernetzung der verschiedensten literarischen Institutionen und Verlage in Deutschland“ an. Diese Vision rief einen zu hohen Anspruch an das Projekt hervor, dem es bisher nicht gerecht werden konnte. Aufgrund der daraus resultierenden Kritik wird derzeit geprüft, ob das Interesse an einer zentralen „Plattform zur umfassenden Information und zum Austausch über das literarische Leben in Deutschland“ aktuell ist. Diese Prüfung ist noch nicht abgeschlossen.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SJ und AD&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116922658690186200?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116922658690186200/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116922658690186200' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116922658690186200'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116922658690186200'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/hand-in-hand-in-sachen-literatur-ii.html' title='Hand in Hand in Sachen Literatur II.'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116869896279103493</id><published>2007-01-13T06:34:00.000-08:00</published><updated>2007-01-20T09:46:10.863-08:00</updated><title type='text'>Redaktionell betreute Seiten</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="color:#cc0000;"&gt;Text ist von uns aus fertig. gruß andré, zha&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt; &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;Besser bloggen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="COLOR: rgb(0,0,153)"&gt;Der Rezension dienen redaktionell betreute Literatur-Websites erst in zweiter Linie, im Vordergrund steht die Vernetzung leidenschaftlicher Leser&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;„Suchen finanzielle Unterstützung“ steht in den Seiten des Berliner Zimmers verborgen, dem „salon im netz seit 1998“. Schon die Startseite begrüßt den Besucher mit den Worten: „Ab Ende Oktober 2006 wird das Berlinerzimmer nicht mehr redaktionell gepflegt. Eine Erklärung folgt in Kürze.“ Da keine Erklärung zu finden ist, frage ich beim Mitherausgeber der Seite Enno E. Peter nach, warum der Betrieb eingestellt wurde. Jedoch ist Peter um eine Antwort verlegen, weil die „Sache mit dem Berliner Zimmer schon so lange her sei“. Statt dessen widmet sich Peter anderen Projekten, veranstaltet unter anderem den Erotischen Salon in der Kulturbrauerei Berlin, wie der Website Berliner Zimmer zu entnehmen ist. Erotik statt Literatur. Dabei geben gerade die redaktionell betreuten Web-Seiten wie das Berliner Zimmer ein Qualitätsversprechen ab, ist es doch ihr Anspruch, einen von der Herausgeberinstanz überprüften, niemals kommerziellen Blick auf Literatur zu werfen. Wir sind nicht in der launischen Blogosphäre, in der jeder Kommentar auf den Bildschirm gelangt, und fern der kommerziellen Verlagsseiten mit ihrer verblurbten Eigenwerbung. Amazon bietet dem anspruchsvollen Literaten lediglich die Chance auf ein Schnäppchen. Die Kundenkritiken sind in der Mehrzahl nichtssagend, nur die Vielzahl der Amazonrezensenten bedingt von Zeit zu Zeit einen reflektierten Eintrag. Wenn bei Amazon eine Literaturbetrachtung im Spannungsfeld zwischen „genial“ und „lustig“ vorherrscht, dann wird klar, dass genau diese Form den meisten &lt;span style="font-size:+0;"&gt;&lt;/span&gt;Buchlesern als ausreichend erscheint und die Zielgruppe für eine tiefer gehende Auseinandersetzung gering ist. Ohne Sponsoren oder Werbepartner heißt es für die engagierten Literaturliebhaber der redaktionell betreuten Seiten unabhängig von der Größe der Community: Geld oder Leben. Staatliche Institutionen bieten einen Ausweg, nicht ganz so unbedenklich ist die Zusammenarbeit mit finanzkräftigen Unternehmen aus dem Literaturkosmos.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;?xml:namespace prefix = o /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Grundsätzlich hängt die Attraktivität einer Seite und damit der Geldzufluss aus privatwirtschaftlichen Quellen von der Anzahl der Seitenbesucher ab. Wer nicht den Weg in die öffentliche Randständigkeit gehen kann oder will, hängt den feuilletonistischen Anspruch nicht allzu hoch. Bei den Großen der Szene wie literature.de, literaturcafé.de und readme.cc geht es um den Austausch über, weniger um die Bewertung von Literatur. Ganz ohne Rezensionen will allerdings niemand auskommen. Das&lt;span style="font-family:Arial;"&gt; „Literaturportal“ literature.de bietet neben dem Forum, in dem Bescher Buchtipps austauschen, und einer nützlich anmutenden Autoren- und Verlagsauflistung tägliche Buchbesprechungen. Einen Schuss Individualität tragen die Geschichten der Besucher in das Portal hinein, die den Mitgliedern der Portal-Gemeinde ein Profil verleihen. Da bleibt der Zeitungsleser wesentlich anonymer. Über literature.de sagt Sven Trautwein: „Die Seite habe ich aus einer Laune im Studium heraus gestartet."&lt;/span&gt; Das war 1998. „Autoren“, sagt Trautwein, „schickten ihre Kurzgeschichten“, und er stellte sie online. "Ab 1999 kamen die ersten Rezensionen hinzu“, blickt der Macher zurück, "und im Jahr 2000 erschien der erste Band der Anthologie 'netzgeschichten'." Das Tagesgeschäft der Rezensionen und Nachrichten hat Trautwein an 16 bundesweit tätige Redakteure delegiert und kümmert sich selbst vorwiegend um Koordination und Weiterentwicklung. 40 bis 50 Arbeitsstunden investiert er jede Woche in das gute Gefühl, andere Menschen zu unterhalten. Der typische Besucher der Seite ist übrigens weiblich, hat ein überdurchschnittliches Haushaltseinkommen und einen gehobenen Bildungsstand. Unter den Nutzern weiß Trautwein aber auch den ein oder anderen „namhaften Verlag“, wie die Aufnahme von Zitaten aus Texten seiner Website in Publikationen der Verlage zeigten. &lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Wer sich in den eigenen vier Wänden unter Menschen fühlen möchte, den spricht vielleicht die Seite literaturcafe.de an, der „literarische treffpunkt im Internet seit 1996“. Eine Kooperation mit dem Buchhändler „Jokers“, dessen Beilagen aus überregionalen Zeitungen bekannt sind, weist auf finanzielle Sicherheit hin. Vor der Recherche nach neu erschienener oder zeitloser Literatur, die in der Menüleiste griffbereit vorliegt, steht die Unterhaltung der Seitenbesucher. Hier überraschte das Literaturcafé Anfang Januar 2007 mit einem YouTube-Videoclip zum Thema: „Bücher gehören nicht ins Fernsehen.“ Das ist nicht ungefährlich. Ich wäre fast bei YouTube hängengeblieben und gab erst nach einer Stunde wieder die Adresse des Literaturcafés ein, das anderen Menschen allerdings einer Verheißung gleichkommt. „Als Romanautor glaube ich nun auf der richtigen Seite gelandet zu sein und werde in Zukunft oft "vorbei kommen" und evtl. Beiträge liefern. Mehr über mich und meine Bücher erfahren Sie unter: &lt;a href="http://www.justneumann.de/"&gt;&lt;span style="TEXT-DECORATION: none;color:windowtext;" &gt;www.justneumann.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;“, schrieb Just Neumann ins Gästebuch. Rita Hajak versichert an gleicher Stelle: „Die neuesten Beiträge lese ich immer. Einfach toll!“ Kann man Menschen und ihre Bedürfnisse besser zusammenführen? Für die Qualität des Internetportals literaturcafe.de bürgt die Nachrichtenredaktion, die Neuigkeiten aus der Literaturwelt zeitnah veröffentlicht. Ganz der Kommunikation widmet sich die Rubrik „Textkritik“. Hier rezensiert alle zwei Wochen ein User den Text eines anderen Users. Doch woher soll der Neuling der Seite wissen, ob hier auch „große Literatur“ zu lesen ist? Dr. Florian Langenscheidt urteilte in der Zeitschrift Tomorrow immerhin: „Das Literatur-Café gehört zu den weltbesten Seiten im Internet.“ Nachzulesen auf lteraturcafe.de. Vielleicht ist das Web-Radio des Cafés der beste Einstieg. Es gewann den „Deutschen Podcast-Awards 2006“, den ihm der Deutsche Podcast-Kulturverband verliehen hat. &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ein Großprojekt zur Vernetzung von Literaturfreunden betreut Walter Grond. Die Seite Readme.cc möchte er zum europäischen Treffpunkt für pasionierte Leser machen, die nach dem letzten Satz noch einen Hang zur tiefer gehenden Auseinandersetzung mit den erlesenen Texten verspüren. Der Österreicher Schriftsteller Grond dachte im Jahr 2002 erstmals darüber nach, die Tugenden des Literatur- und Wissenschaftsbetriebs, die in der Expertise liegen, mit der interaktiven Demokratie, die den Internetcommunitys zukommt, zu kombinieren. Als Rezensionsforum versteht sich die Seite nicht. Die Empfehlung erfolgt unabhängig von Erscheinungsdatum und Gattung. Zwar gehöre es zum Konzept, eine große Datenbank mit Buchempfehlungen aufzubauen, sagt Grond, andererseits solle die Idee des klassischen Leserzirkels neu belebt werden. Der Gründer erklärt: "Man kann sich eine Nische suchen und nur mit bestimmten Lesern und deren Lektüren vermittelt werden.“ Bis 2010 ist die Existenz des von Kommerz befreiten Austauschforums gesichert, denn die finanziellen Mittel entstammen dem Haushalt der Europäische Union. &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Für das Gelingen einer redaktionell betreuten Literatur-Website erklären Grond und Trautwein „Leidenschaft“ zur wichtigsten Voraussetzung. So sprechen Menschen, die es geschafft haben, sich ihrer finanziellen Sorgen zu entledigen. Neueinsteiger sollten wissen, dass wie im "richtigen" Leben - also offline - auch im Netz das tiefere Fragen nach hintergründig im Text verborgenen Anschauungen selten ist, derweil Amazon vor Rezensionen überläuft.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116869896279103493?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116869896279103493/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116869896279103493' title='9 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116869896279103493'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116869896279103493'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/redaktionell-betreute-seiten.html' title='Redaktionell betreute Seiten'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116868884018867335</id><published>2007-01-13T03:45:00.000-08:00</published><updated>2007-01-13T03:49:45.513-08:00</updated><title type='text'>Wer wird Rezensent? Die Verkaufsplattform "Amazon" zum Mitmachen für jeden</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Der 1994 in Seattle gegründete Internetshop „Amazon“ ist der weltweit erfolgreichste Einzelhändler für Bücher im Internet. Jedoch beschränken sich die Funktionen der Internetseite nicht auf den bloßen Kauf von Büchern. Mit zusätzlichen Leistungen wie Kundenrezensionen, Punktebewertungen, Verlagstexten, eigenen Amazon-Kritiken und vielem mehr bietet die Internetseite dem Kunden zahlreiche zusätzliche Informationen über das literarische Objekt der Begierde. Die Frage, die sich dabei unweigerlich stellt ist, ob überhaupt noch eine Bedürfnis nach oder eine Notwendigkeit für Kulturjournalismus in der herkömmlichen Form besteht, wie er hauptsächlich in Printmedien zu finden ist. Kann sich Heinz, 37, Einzelhandelsverkäufer aus Brunsbüttel in Zeiten von 19% Mehrwertsteuer, befristeten Arbeitsverträgen und steigenden Zigarettenpreisen nicht die knapp 8 Euro für die monatliche Ausgabe „Literaturen“ sparen und die benötigten Infos bei den Buchexperten aus Seattle einholen? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Unser Augenmerk soll sich zunächst auf ein nahezu exklusives Feature von Amazon richten: Die Kundenrezension. Jeder registrierte User hat die Möglichkeit, seine persönliche Kritik zu einem Buch auf der zugehörigen Artikelseite zu publizieren. So besteht für Hinz und Kunz die Chance, mit der eigenen Buchrezension auf einer von Millionen von Menschen besuchten Internetplattform Ruhm zu ernten. Jedoch unterscheiden sich die so entstehenden Texte stark von Kritiken, die man aus den Feuilletons von Zeitungen und Magazinen kennt. Zuerst fällt der geringe Umfang ins Auge. Professionelle Literaturkritiker können mit Ihrer Meinung ganze Zeitungsseiten füllen, die Amazon-User hingegen kommentieren ein Werk oft nur mit wenigen Phrasen. Meist ein locker formuliertes Statement, das nur den subjektiven Leseeindruck schildert. Die Bewertung beschränkt sich auf kurze Prädikate wie „lustig“, „spannend“, „unterhaltsam“. Von einem hohen literarischen Anspruch, wie ihn Rezensionen von hauptberuflichen Kulturjournalisten oft haben, keine Spur. Ijoma Mangold beschreibt und bewertet in seiner Rezension zu „Beim Häuten der Zwiebel“ im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung vom 19.08.2006 mit einer geschliffenen Sprache auf höchst detaillierte Art und Weise Grass’ Sprachstil und die literarische Form seines Werks, wohingegen ein Amazon-Kunde das Werk mit einigen kurzen Worten kommentiert: „Günter Grass hat hier seine wunderbare Lebensgeschichte aufgeschrieben. Das Buch ist mitreißend, fesselnd und absolut authentisch. Die Kapitel über die Jugend, den Krieg lassen mich als jungen Menschen nicht mehr los. Die rhetorischen Fähigkeiten Grass' werden in diesem Buch ein weiteres mal bewiesen.“ Der Nutzwert einer solchen Rezension für Kunden, die sich ausgiebig über die Qualität eines literarischen Werks informieren wollen, ist eher zweifelhaft. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Funktion „Kundenrezension“ scheint so eher für die Bewertung eines Staubsaugers als für die eines literarischen Werkes geeignet. Wahrscheinlich genau aus diesem Grund findet man auf den Produktseiten zu Büchern oftmals noch eine Kritik der „Amazon.de Redaktion“. Diese Texte sind eher an feuilletonistische Literaturrezensionen angelehnt, auch wenn die Autoren meist wenig bekannt sind. Nur für die Rezensionen von wichtigen Werken mit Bestsellerpotential beauftragt Amazon namhafte Journalisten, wie Thomas Köster für die Kritik des oben genannten „Beim Häuten der Zwiebel“, der unter anderem für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel geschrieben hat. Bei weniger erfolgreichen Büchern beschränkt sich Amazon auf den Abdruck des Verlags- oder Klappentexts.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Nun interessiert natürlich, wer oder was diese mysteriöse „Amazon-Redaktion“ sein soll, die Bücher für die Kunden rezensiert und vorstellt. Die mühselige Suche nach einem Kontakt, der Licht ins Dunkel bringen soll, führt zu einer Emailadresse und einer Telefonnummer. Das Anschreiben jener Adresse lehrt jedoch Geduld, denn auf eine Antwort zu warten ist vergeblich, und wenn doch erhält man nur die spärliche Aussage, dass aufgrund der vielen Anfragen Amazon die Fragen nicht beantworten könne, und eine Zusammenfassung der Eigendefinition des Betriebes: Es handele sich bei der Redaktion um Firmeninterna. Und sogar die Kontaktaufnahme mit den Mitgliedern der Redaktion scheitert, da auch sie sich weigern Informationen preiszugeben. Das Mysterium um diese ominöse Arbeitsgruppe der Verkaufsplattform wächst. Sitzen die Redakteure in einem abgeschotteten Bunker unter Bad Hersfeld und werden als Amazon-Geheimagenten von der Öffentlichkeit fern gehalten, um für die Verlage werbewirksam eine pseudo-objektive Meinung zu präsentieren? Das wohlbehütete Geheimnis wird sich wohl nie lüften.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Darüber hinaus gibt es, wie eingangs erwähnt, die Möglichkeit selbst aktiv zu werden, Kritiken zu schreiben und Artikel zu bewerten. Allerdings muss eine Kundenrezension bestimmte Richtlinien einhalten. In einem Selbstversuch haben „Ovid37“, „Max König“ und „Bernd Königsberg“ die Grenzen der Akzeptanz im Hause Amazon ausgetestet. Sie schreiben Kritiken und geben dabei alles. Sie klauen bereits in Zeitungen veröffentlichte Rezensionen, beleidigen die anderen Kundenrezensenten, sie bewerten noch nicht veröffentlichte Bücher&lt;span style="color:red;"&gt;. &lt;/span&gt;Schließlich schreibt „Bernd“ eine letzte Kritik, in schlechtem Deutsch, völlig unpassend, doch er hat Glück: Sie wird online gestellt. Was passiert nach dem Einreichen einer nicht richtlinienkonformen Rezension? Die Antwort ist kurz: Nichts! Der Megakonzert Amazon hält es nicht für nötig, die User zu informieren, ob ihre Rezensionen veröffentlicht wurden, wenn nicht, warum, und noch nicht einmal Zuwiderhandlungen zu verfolgen. „Ovid“ wurde wegen des Plagiats bis zum heutigen Tage nicht gemaßregelt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoBodyText" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;Über Amazon mag man denken, was man will. Es hat seine guten Seiten, auch wenn kleine Buchhandlungen vermeintlich geschädigt werden. Die bestellte Ware wird Heinz, 37, Einzelhandelsverkäufer aus Brunsbüttel garantiert schnellstmöglich erreichen und höchstwahrscheinlich zufrieden stellen. Darüber hinaus sollte man jedoch nicht zu viel erwarten, denn sieht man genauer hin, wird klar, dass man im Stich gelassen wird: Kein Feedback, keine Benachrichtigungen, keine Hilfe. Zumindest dann, wenn man selbst am Inhalt der Seite mitarbeiten will. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite kann Heinz getrost schreiben was er will und Schandluder mit seinen Einträgen treiben, da sich Amazon um „kleine Fische“ scheinbar nicht schert. Schlussendlich ist festzustellen, dass der Kulturjournalismus nichts vonseiten Amazons zu befürchten hat. Lediglich bei den Kundenrezensionen sollte man sich vergewissern, dass nicht die eine oder andere wohl formulierte Rezension eines renommierten Blattes plötzlich unter einem der vielen Artikel auftaucht und als das Gedankengut eines Users ausgegeben wird.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoBodyText" style="line-height: normal; text-align: justify;"&gt;S.H. und D.H.&lt;br /&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116868884018867335?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116868884018867335/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116868884018867335' title='9 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116868884018867335'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116868884018867335'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/wer-wird-rezensent-die_116868884018867335.html' title='Wer wird Rezensent? Die Verkaufsplattform &quot;Amazon&quot; zum Mitmachen für jeden'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116863301617232125</id><published>2007-01-12T12:15:00.000-08:00</published><updated>2007-01-12T12:16:56.610-08:00</updated><title type='text'>Hand in Hand in Sachen Literatur</title><content type='html'>Hand in Hand in Sachen Literatur&lt;br /&gt;Das Medium Internet ist der Feind aller anderen Medien. So wurde es in den letzten Jahren immer wieder diskutiert. Als Konkurrent für die Plattenindustrie mag das stimmen, vielleicht auch im Bezug auf die Filmbranche. Doch für das Medium Buch trifft diese Behauptung nicht zu. Im Gegenteil: Immer mehr Verlage und Buchhandlungen machen sich die Möglichkeiten des World Wide Web zunutze. Doch dient das Internet im literarischen Bereich nicht nur primär der Umsatzsteigerung. Vielmehr haben sich zahlreiche Websites auch die bloße Bekanntmachung und kulturelle Verbreitung der Literatur zur Aufgabe gemacht.&lt;br /&gt;So finden sich neben redaktionell betriebenen Internetseiten wie bluetenleser.de und perlentaucher.de auch institutionell geförderte Projekte, wie litrix.de und literaturportal.de. Diese beiden widmen sich speziell diesen Aufgaben im Bereich der deutschen Gegenwartsliteratur.&lt;br /&gt;Von der Kulturstiftung des Bundes vor drei Jahren initiiert und seitdem finanziell gefördert, dient das Projekt litrix.de der Vermittlung deutscher Gegenwartsliteratur ins Ausland. Auf der Website können weltweit zeitnahe Informationen über aktuelle Erscheinungen abgerufen werden. Eine Jury wählt in einem zweistufigen Verfahren Werke aus, die von globalem, weitreichendem Interesse sein könnten. Neben Übersetzungen ins Englische, werden ausgesuchte Titel in eine jährlich wechselnde Schwerpunktsprache übertragen.&lt;br /&gt;Zwar sind in anderen europäischen Ländern vergleichbare Projekte zu finden, litrix.de ist jedoch als zentrale literaturvermittelnde Anlaufstelle in Deutschland  einmalig. Als Resultat hat sich die Website im Ausland als Marke etabliert und gilt mittlerweile als wichtiges Vermittlungsorgan für ausländische Verlage, die laut Anne-Bitt Gerecke, der Leiterin von litrix.de, zunehmend in eigener Initiative das Angebot nutzen. Förderlich für den internationalen Austausch sind diesbezüglich die  vier Sprachoptionen, aus denen der User auswählen kann. So lässt sich die Website außer auf Deutsch und Englisch ebenfalls in den bisherigen Schwerpunktsprachen Chinesisch und Arabisch aufrufen.&lt;br /&gt;Einen roten Faden gibt es auf &lt;a href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?DEST=http%3A%2F%2Fwww.litrix.de%2F" target="_blank"&gt;www.litrix.de&lt;/a&gt; nicht. Stattdessen schmückt die Website ein elegantes, sattrotes Lesebändchen, das die Seiten eines aufgeschlagenen virtuellen Buches teilt. Als Orientierungshilfe wäre es ohnehin überflüssig, da sich die in schlichtem weiß gehaltene Seite mit dem in blauen, romantisch anmutenden Logo durch große Klarheit und Übersichtlichkeit auszeichnet.&lt;br /&gt;Das vom Litrix-Team erdachte und den Initiatoren des Projekt vorgelegte Konzept geht auf: Nicht schreiend bunte Farben und spektakuläre Animationen, sondern Literatur und ihre Vermittlung stehen im Vordergrund. So bietet litrix.de einen Überblick über die ausgesuchten Romane, Sach- und Kinderbücher, wobei bei Bedarf zu jedem Titel Buchbesprechungen ebenso wie Leseproben verfügbar sind. Des Weiteren informiert die Site in kurzen Porträts über die Autoren sowie über deren weitere Veröffentlichungen. Im Dezember 2006 wurde die Seite über die monatliche Aktualisierung („Bücher des Monats“) hinaus um eine Galerie der von litrix.de bisher geförderten Übersetzungen in den Schwerpunktsprachen ergänzt.&lt;br /&gt;Ebenso ausführlich wie der Literatur widmet sich litrix.de auch der Vorstellung des eigenen Profils, um dessen Anliegen, Ziele und Hintergründe transparent zu machen. In diesem Zusammenhang fehlt auch nicht die Erwähnung derer, die als Förderer bzw. Partner die Arbeit von litrix.de erst ermöglichen. Unterstützung erfährt das Projekt neben der Kulturstiftung des Bundes durch das Goethe-Institut als Träger und durch die internationale Abteilung der Frankfurter Buchmesse.&lt;br /&gt;Der Auf- und Ausbau dieses Netzwerks stellte möglicherweise auch ein wichtiges Kriterium für die Kulturstiftung dar, die in der 11. Stiftungsratssitzung am 18. Dezember 2006 entschieden hat, die Arbeit  von litrix.de mit einer Einzelförderung in Höhe von 450.000 Euro weiterhin zu unterstützen. Modalitäten wie die Laufzeit und die Festlegung eines neuen Schwerpunktlandes bleiben zwar noch zu klären, litrix.de könne aber 2007 mit dem erneut bewilligten Zuschuss nach Gerecke in „die nächste Runde“ gehen.&lt;br /&gt;Ein ähnliches Motto machte sich das Team des DLA (Deutsches Literaturarchiv Marbach) zu eigen, als es sich für eine Fortführung des im Schillerjahr 2005 konzipierten literarischen Kalenders entschloss. So ging am 15. Juni 2006 der Nachfolger von &lt;a href="http://www.schillerjahr2005.de/"&gt;www.schillerjahr2005.de&lt;/a&gt; online. Im Gegensatz zu litrix.de beschäftigt sich literaturportal.de nicht mit der Verbreitung deutscher Literatur im Ausland. Vielmehr sollen hier sämtliche, im deutschen Bundesgebiet anstehenden Veranstaltungstermine im Bereich der Literatur auf einen ‚Klick’ zusammengestellt und zugänglich gemacht werden.&lt;br /&gt;Neben zahlreichen Partnern wie unter anderem dem Kulturkurier, dem Deutschlandradio und dem Goethe-Institut wird dieses Projekt auch vom Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann (BKM), unterstützt und gefördert. Maria Lüken vom BKM erklärt das spezielle Interesse am Literaturportal durch den „wesentlichen Beitrag“, den das Portal im Bereich der „Vermittlung aktueller literarischer Erzeugnisse und Ereignisse“ leisten kann. &lt;br /&gt;Um diesen „wesentlichen Beitrag“ zu erfüllen, lockt literaturportal.de mit einigen reizvollen Angeboten, die aber zum Teil noch in Kinderschuhen stecken. Beim Aufruf der Homepage flutet ein kühles Weiß den Bildschirm, hie und da zersetzt mit kleinen Schwarzweiß-Bildchen. Eine wenig einladend graue Deutschlandkarte verweist den Interessierten bereits auf den Kern des Portals – nämlich dem literarischen Kalender.&lt;br /&gt;Wer sich aber auf das Thema Literatur erst noch einstellen will, den locken nahezu 500 Kurzbiografien bekannter und weniger bekannter Autoren der Moderne. Teilweise allzu kurze Lebensdaten sollen Lust auf mehr machen. Dieses Mehr bilden akustische Ausschnitte aus Autorenlesungen („Stimme des Autors“), die dem Literaturfreund den Schriftsteller näher bringen sollen. Das gelingt, vorausgesetzt man lässt seinem Computer genug Zeit zum Datenlesen. &lt;br /&gt;Hinter dem Button „Archiv“ verbirgt sich derzeit nur eine Baustelle. Zukünftig sollen hier sämtliche Veranstaltungstermine archiviert werden. Auch unter „Exponate“ wird der geneigte Besucher noch nicht allzu fündig. Erklärtes Ziel dieses Bereichs sind von Autoren verfasste  Beschreibungen von Ausstellungsstücken aus dem LiMo (Literaturmuseum der Moderne) oder dem DLA selbst. Diese an sich nette Idee wurde jedoch noch nicht im großen Rahmen umgesetzt, so dass unter „Exponate“ erst ein alleinstehendes Ausstellungsstück schlummert.&lt;br /&gt;Nach all diesen, zum Teil noch im Bau befindlichen Angeboten, wartet das Literaturportal doch noch mit einem echten Schmankerl auf. Alle Literaturbegeisterten stoßen unter „Links“ auf eine übersichtliche, in Untergruppen geordnete Fundgrube. Zahlreiche Zweige des großen Literaturbaumes sind hier bereits gesprossen und werden wohl noch weiter gedeihen. Genauso zahlreich und verschieden zeigt sich auch die Palette der verlinkten Websites. So steht neben Pages wie bluetenleser.de und dem nicht mehr existierenden berliner-zimmer.de auch der Blog der germanistischen  Lehrveranstaltung an der Philipps-Universität Marburg, in deren Rahmen dieser Artikel entstanden ist.&lt;br /&gt;Allein schon diese beiden, in ihrer Zielsetzung so unterschiedlichen Internetseiten zeigen, wie vielfältig Literatur im WWW betrachtet und bearbeitet werden kann. Die häufige Erwähnung des Internets in anderen Medien beweist zwar seine derzeitige Präsenz. Doch sowohl litrix.de als auch literaturportal.de machen deutlich, dass sich das Internet und ein anderes Medium nicht ausschließen müssen. Vielmehr stellen beide für sich genommen je ein Beispiel dar, wie ein Medium eine fruchtbare Symbiose mit einem anderen Medium eingehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SJ und AD&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116863301617232125?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116863301617232125/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116863301617232125' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116863301617232125'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116863301617232125'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/hand-in-hand-in-sachen-literatur.html' title='Hand in Hand in Sachen Literatur'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116862739813295178</id><published>2007-01-12T10:42:00.000-08:00</published><updated>2007-01-20T01:38:33.883-08:00</updated><title type='text'>Abgebloggt - Baustelle!</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;„Fast jeder Autor, der ein neues Buch veröffentlicht, tut es“, gesteht die Pamela Paul&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;in der New York Times: „ das unwiderstehliche Eintauchen in einen vom Internet evozierten Narzissmuss.“ &lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Wie die amerikanische Sachbuchautorin nutzen auch viele ihrere Kollegen das vergleichbar junge Publikationsmedium.zu ihrem Vorteil zu nutzen. Die Rede ist von sogenannten „Blogs“ im Internet. Innerhalb des deutschen Literaturbetriebes zunächst in ein Nischendasein gezwängt, entfaltet dieses Phänomen in den USA eine ungeahnte Marktkraft.&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Auch Verlage…&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ein Beispiel?&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Das Buch “How Would a Patriot Act?” des amerikanischen Autors Glenn Greenwald wurde innerhalb von nur drei Monaten konzipiert, geschrieben, verlegt und veröffentlicht. Als ob das nicht genug wäre, schaffte es das Werk mithilfe der Blogger im gleichen Zeitraum auf die amerikanischen Bestsellerlisten. &lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Sollten sich nicht auch deutsche Literaturbetriebe dieses Beispiel zu Herzen&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;nehmen, um nicht den Aufsprung auf einen bereits fahrenden Zug zu verpassen?&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Die Möglichkeit, sich an einem Buch derart interaktiv zu beteiligen, ist in dieser Form absolut neu. So bieten sich auch für Autoren neue Möglichkeiten. &lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;In ihren selbst veröffentlichten Blogs stellen sie sich den Fragen ihrer Leserschaft. Natürlich kann sich der Schriftsteller auch direkt in einen Literaturblog einschalten, um seine Ansichten zu vertreten. &lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Doch auch für das Kollektiv der Lesenden gibt es mittlerweile interessante Blogs. Auf Internetseiten wie &lt;em&gt;Dienstraum.de&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Literturwelt.de&lt;/em&gt; kann sich die bibliophile Internetgemeinde über Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt austauschen. Bücher werden dort bewertet, eventuell zum Lesen empfohlen, oder auch mal heftig kritisiert. Eine weitere Art der literarischen Vernetzung sind so genannte "Social Bookmark"-Dienste wie &lt;em&gt;Del.icio.us&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Furl&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Spurl&lt;/em&gt;, die nach dem Empfehlungsprinzip funktionieren. Jeder Nutzer hat dort ein eigenes Profil angelegt, anhand dessen sich wiederum andere Leseinteressierte orientieren können. Auf solchen Seiten legen User täglich Lesezeichen zu ihren Lieblingsartikeln im Web ab. Das Ergebnis: Permanent erhält man aktuelles Lesefutter zu Themen, die einen höchstwahrscheinlich interessieren.&lt;br /&gt; &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;br /&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Doch wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen?&lt;br /&gt;Die ersten Spuren zum Thema Blog lassen sich im Sommer 1990 finden. Damals wurden sie noch als Online-Tagebücher bezeichnet, da es noch keinen adäquaten Ausdruck für dieses junge Phänomen gab. Der Begriff bezeichnete damals Webseiten, auf denen Internetnutzer kurze Einträge über ihr Privatleben verfassten, und so die Öffentlichkeit daran teilhaben ließ.&lt;br /&gt;Es sollten sechs Jahre eifrigen Tagebuchschreibens vergehen, bis erstmals neue, benutzerfreundliche Bedienoberflächen geschaffen wurden.&lt;br /&gt;Schließlich nannte man das Kind auch beim Namen - auf einer Website von Jorn Barger tauchte 1997 der Begriff "Weblog" auf, eine Wortkreuzung aus "Web" und "Log(buch)". Die Kurzform "Blog" folgte im Jahr 1999.&lt;br /&gt;Bereits zwei Jahre später erschienen erste Journalartikel und Forschungsarbeiten über das Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachtet man allein die Größe der so genannten "Blogosphäre", so fällt auf, dass diese weiterhin beachtlich und kontinuierlich gewachsen ist. &lt;span style="color: black;"&gt;Die Internetdatenbank Technorati zählt momentan 63,2 Millionen Blogs.&lt;/span&gt; Als wäre diese Menge nicht schon beeindruckend – statistisch gesehen verdoppelt sich die Anzahl veröffentlichter Blogs alle fünf Monate.&lt;br /&gt;Mit dem Wachstum der Blogosphäre&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;nimmt auch die Menge unterschiedlicher Weblog- Formen zu. Sie bestehen oft aus einer Mischung von Kommentaren, Tagebuch-Einträgen und Kuriositäten aus dem Netz. Neben diesen sehr persönlich gehaltenen Weblogs etablieren sich jedoch zunehmend auch Fach-Blogs, welche Fakten, Trends und Tipps zu einem bestimmten Thema veröffentlichen. Auch etablierte Medien sind ernsthaft an dem Phänomen interessiert – dies lässt sich schon daran erkennen, dass viele in Blogs diskutierte Themen von der Presse übernommen werden. &lt;br /&gt;Vertraut man der Studie des Marktforschungsunternehmens &lt;i&gt;Ipsos&lt;/i&gt;, so schenkt rund ein Viertel der europäischen Internetnutzer den in Blogs veröffentlichten Kommentaren und Beiträgen Glauben. Damit ist ein Meinungsbildendes Potential unverkennbar.&lt;br /&gt; &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;br /&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Ein besonderes Geschick im Umgang mit dieser jungen Publikationsplattform führen uns momentan einige große Zeitschriftenverlage vor. So sind beispielsweise &lt;i&gt;Die Zeit&lt;/i&gt; und das &lt;em&gt;Handelsblatt&lt;/em&gt; derzeit mit ersten Blogprojekten beschäftigt.&lt;br /&gt;Beide Zeitungen sind sich darin einig, dass sie einen Blog für besonders geeignet halten, um im Netz schnell und effektiv zu publizieren.&lt;br /&gt;Aus diesem Grund setzen sie bereits jetzt einige Journalisten als aktive Blogger ein. Damit liegen sie völlig im Trend - zukünftig werden Journalisten das Netz beherrschen, die in der Lage sind, schnell und effizient auf aktuelle Geschehnisse zu reagieren und ihre Quellen geschickt einzusetzen wissen. Mit diesen Fähigkeiten bewaffnet, sind sie in der Lage, bereits vorhandenen Informationen eine neue Sichtweise beizumessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitarbeiter großer Unternehmen verbringen einen nicht geringen Teil ihrer Arbeitszeit vor ihrem Bildschirm, um systematisch die Diskussionen innerhalb der Blogs zu verfolgen. Sie versprechen sich dadurch ein schnelles und ehrliches Feedback. Diese Tatsache liefert zugleich eine Momentaufnahme der "Blogästhetik" - Weblogs bieten die Möglichkeit, direkt und ungefiltert gesellschaftliche Ereignisse aufzugreifen und zu präsentieren. So ist es nicht verwunderlich, dass momentan vorwiegend täglich und wöchentlich publizierende Medien diese Möglichkeiten nutzen. So sehr sich bei diesen Medien eine dauerhafte und zukunftsweisende Nutzung herauskristallisiert, so sehr ist der Einsatz von Blogs in größeren Verlagen derzeit in einen großen Mantel des Schweigens gehüllt. Dabei übersehen sie jedoch, dass sie bereits mit dieser Handlung eine konkrete Position zur Thematik beziehen. Ihre unbewusste Stellungnahme lässt vermuten, dass eine dem Unternehmen entsprechende Auswertung und Umsetzung des Phänomens bereits in Planung ist. Um nicht den Anschluss an die publizierende Gemeinschaft sowie an den Kunden zu verlieren, sollten diese Unternehmen jedoch schleunigst auf den bereits fahrenden "Blog-Zug" aufspringen.&lt;br /&gt;Betrachtet man noch einmal die erstaunliche Entwicklung der Blogosphäre, so ist es schier undenkbar, diesen Zug jemals zum Stillstand zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wünschen eine angenehme und erfolgreiche Reise!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;DS/TL&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116862739813295178?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116862739813295178/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116862739813295178' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116862739813295178'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116862739813295178'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/abgebloggt-baustelle.html' title='Abgebloggt - Baustelle!'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116853534369001337</id><published>2007-01-11T09:07:00.000-08:00</published><updated>2007-02-08T02:44:13.141-08:00</updated><title type='text'>Verlage setzen auf Verbündung</title><content type='html'>Deutsche Publikumsverlage und ihre Möglichkeiten, den multimedialen Konkurrenten "Internet" für eigene Zwecke der Literaturvermittlung einzuspannen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Lotse geht von Bord. Der Internetchef Dirk Moldenhauer hat Rowohlt verlassen – nachdem er den Traditionsverlag sechs Jahre lang sicher und erfolgreich durch die Weiten des World Wide Web navigiert hat. Nicht etwa, weil es für ihn im digitalen Marketing nichts mehr zu tun gäbe, im Gegenteil: Moldenhauer und seine Kollegin Ulrike Schwermann gründeten eine Agentur für die professionelle Online-Vermarktung des gedruckten Wortes. Eine Agentur, in der sich der Wunsch des modernen Lesers nach multimedialer Information widerspiegelt. Doch wie hat der Schmöker über das Internet einen Weg gefunden, sich zu behaupten und in der modernen elektronischen Welt nicht nur auf seine Anhänger zu zählen, sondern in einem Meer von Daten und Dokumenten auch auf neue Leserschichten zu zutreiben?&lt;br /&gt;„Die jüngeren Generationen gehen ganz selbstverständlich mit dem Internet als Informations- und Unterhaltungsmedium um und diese Generationen müssen wir als zukünftige bzw. jetzige Käuferschichten im Netz abholen“, beschreibt Sigurd Martin, Online Marketing Koordinator des Verlages S. Fischer, das Internet als „Marketing-Nebenstandbein“ des Frankfurter Publikumsverlages. Ein Spielbein, das allerdings immer mehr an Bedeutung gewinne und dementsprechend gefördert werden müsse. Obwohl nicht jeder gerne darüber spricht, hat diese Strategie vor keinem der führenden Publikumsverlage halt gemacht, sodass die Verlagshomepages in den neunziger Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen.&lt;br /&gt;Dass die Sites etwas fürs Auge bieten liegt in der Natur ihres Wesens, doch deshalb müssen sie noch lange keine Augenweide sein. Der Suhrkamp Verlag zeigt, dass er weiß worauf es ankommt: Bilder müssen zu sehen sein und Texte daneben stehen. Er zeigt aber auch, dass Bilder und Texte nicht immer ein harmonisches Ganzes ergeben. Anders sieht es sowohl bei Hoffmann &amp; Campe, als auch bei Hanser aus. Nach dem Motto „Weniger ist mehr“ haben der Hamburger und der Münchner Verlag Homepages mit schlichter Eleganz entworfen, die ein problemloses Handling und einen umfassenden Einblick in das Verlagsprogramm ermöglichen. Etwas mehr durfte es bei Fischer und Rowohlt sein. Visuelle Reize und aktuelle Gestaltungsformen lassen den Blick des Users auf der Homepage verweilen - mit etwas Glück auch so lange, dass er sich einen Weg durch das nicht immer klar strukturierte Angebot bahnen kann.&lt;br /&gt;Mit dem gezielten Blick auf eine Homepage schließlich schlägt die Stunde der Literatur. Die Verlage haben sich einiges einfallen lassen, um den potentiellen Käufern ihre Bücher zu vermitteln. Die klassische Kurz-Inhaltsangabe ergänzt durch einige schmeichelnde Zitate kommt in seiner Einfachheit fast ausschließlich noch im Suhrkamp-Verlag zum Einsatz. Hoffmann &amp;amp; Campe, Fischer, Rowohlt und Hanser hingegen sind sich einig, dass dem medienverwöhnten Leser von heute mehr geboten werden muss. So gehört neben der Inhaltsangabe auch die Kurzbiographie zum Grund-Marketingprogramm eines literarischen Werkes. Anzahl und Gestaltung der Extras zeigen, welche Werbepriorität der Verlag dem jeweiligen Buch zuschreibt.&lt;br /&gt;„Das Internet ist eine ideale Plattform zur Literaturvermittlung, weil es diese multimedial ermöglicht. Mit Trailern, Hörproben, Büchern zum Blättern etc. in Kombination mit traditionellen Vermittlungswegen kann der Kunde umfassend informiert werden“, weiß Sigurd Martin um die Möglichkeiten des Mediums Internet, die auch auf der Homepage der Fischerverlage vermehrt zum Einsatz kommen sollen.&lt;br /&gt;Der Hanser Verlag versieht seine prestigeträchtigsten Werke mit „Specials“, in denen neben Informationen über Autor und Werk unter anderem auch Interviews, Gespräche, Autorenporträts und Lesungstermine zu finden sind. Als akustisches Highlight bietet er zu insgesamt 15 Büchern so genannte Podcasts an, über die der User unter anderem einem Autoreninterview lauschen konnte.&lt;br /&gt;Rowohlt versteht es regelrecht, die Besucher seiner Homepage zu fesseln. Über die aktuellsten Werke informiert jeden Monat das Online-Magazin Bookmarks. Und auch das gedruckte Kundenmagazin Rowohlt Revue ist seit kurzem nicht mehr nur in der Buchhandlung zugänglich, sondern als elektronische Version an jedem Ort verfügbar. Ein Trailer zum derzeitigen Aushängeschild des Verlages rundet das Informationspaket rund um das Buch in Bild, Text und Ton ab.&lt;br /&gt;Hut ab also vor den Verlagen, die den visuellen Maßstab hoch ansetzen und PR-journalistische Mittel nutzen, um ihre Bücher online zu vermarkten. Die Möglichkeit, seine Leser mit kleinen „Goodies“ wie Leseproben zu binden und die Nähe zum Autor räumen dem Verlag gegenüber dem Literaturjournalisten nicht zu unterschätzende Vorteile ein. Er muss sich warm anziehen, um mit dem Tempo Schritt zu halten. Doch der klassische Literaturjournalist hat einen kleinen Vorsprung: Er darf Kritik äußern, und nicht nur positive. Denn im Unterschied zu den Verlagen will er seine Meinung verkaufen, keine Bücher.&lt;br /&gt;Die Verlagshomepages bleiben hingegen trotz aller Überschneidungen mit dem Literaturjournalismus Marketing-Instrumente. Sie bewerben ihre Bücher und in nicht seltenen Fällen sich selbst, sie bieten eine direkte Bestellmöglichkeit der Bücher an und tragen damit einen wesentlichen Teil dazu bei, den Untergang des gedruckten Wortes zu vermeiden und das Phänomen der Gutenberg-Galaxis weiter aufrecht zu erhalten. Verbündung mit der multimedialen Konkurrenz heißt die Devise, die es dem klassisch gedruckten Buch erlaubt, seine Popularität auch in Zukunft zu bewahren.&lt;br /&gt;Die Entwicklung neuer Agenturen im Internet-Universum, die sich wie auf Umlaufbahnen rund um das Thema der Literaturvermittlung im virtuellen Medium drehen, trägt ihren Teil zum Fortbestehen der Gutenberg-Galaxis bei. Das Beispiel Moldenhauer/Schwermann beweist es: Visionär und zukunftsorientiert, kann man das Dienstleistungsunternehmen für Internetmarketing für eine vielversprechende Geschäftsidee halten, die das Buch mit dem zusätzlichen Angebot des Einzeltitelmarketings in den Mittelpunkt rückt wie nie zuvor. Der Lotse Moldenhauer geht also nicht an Land, er besteigt vielmehr ein neues Schiff zu neuen Ufern und zeigt, wohin die Reise geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MM AV&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116853534369001337?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116853534369001337/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116853534369001337' title='5 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116853534369001337'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116853534369001337'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/von-der-gutenberg-galaxis-ber-die.html' title='Verlage setzen auf Verbündung'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116837492142346315</id><published>2007-01-09T12:33:00.000-08:00</published><updated>2007-01-19T13:23:20.193-08:00</updated><title type='text'>„Wer taucht kann nicht untergehen“</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;em&gt;Überschrift&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;„Wer taucht kann doch gar nicht untergehen“, sagt Thierry Chervel, vor der Urteilsverkündung durch das Frankfurter Landgericht. Gemeint ist hier das Urteil zur Verhandlung gegen die kleine Online-Redaktion Perlentaucher. Die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung werfen ihr Rezensionsklau vor. Denn die Printmedien fürchten um den klassischen Kulturjournalismus und um ihre Leserschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1999 entstand die Idee eines Internet-Kulturmagazins. Während des Internethypes entschlossen sich Anja Seeliger und Bruder Niclas, Thierry Chervel und andere zur Gründung von Perlentaucher. Seit März 2000 ist der Perlentaucher nun online. Allmorgendlich ab 9 Uhr bringen findige Redakteure Licht in das Dunkel des Feuilletondschungels. Hier findet der Kulturinteressierte die interessantesten Artikel der deutschen Feuilletons ausgewertet und kurz zusammengefasst, Schlüsselbegriffe sind hervorgehoben und Links führen den Leser zu den Originalbeiträgen. Am frühen Nachmittag dann folgt die Bücherschau des Tages. Daran angeschlossen bietet Perlentaucher eine Buchdatenbank an, in der sich mehrere tausend Einträge zu Buchbesprechungen der großen deutschen Qualitätszeitungen finden.  Darüber hinaus erstellt Perlentaucher Websites für Autoren und Buchtitel, die so genannte Buchmaschine. Jeden Dienstag erscheint zudem die Magazinrundschau, die einen Blick auf die internationale Kultur außerhalb des deutschsprachigen Raumes wirft. Weitere Dienste und Serviceleistungen, wie ein Newsletterabonnement oder die Rubrik „Vorgeblättert“, die die Buchneuerscheinungen der kommenden Saison im Vorabdruck vorstellt, runden das Angebot ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Das Magazin ist das Einzige seiner Art im deutschsprachigen Netz. 600.000 Besucher, zumeist mit Studienabschluss und überdurchschnittlichem Einkommen, nutzen das tägliche Angebot der kleinen Berliner Redaktion. Tendenz steigend. 2003 die verdiente Belohnung: die Jury des Grimme Online Awards bezeichnet Perlentaucher als ein „Journal der Journale“ und verleiht ihm im Bereich Medienjournalismus eine Auszeichnung für die beste Idee und Konzeption. Fein und uneitel gestaltet sei der Internetauftritt und das Wort stehe stets im Vordergrund, lobten die Juroren. 2005 geht die englischsprachige Schwesterseite signandsight.com mit Hilfe von Geldern der Kulturstiftung des Bundes an den Start. Perlentaucher selbst finanziert sich nicht aus öffentlichen Mitteln, um journalistisch unabhängig zu bleiben. „Niemand redet uns in Inhalte rein“, macht Thierry Chervel deutlich. Nicht nur durch Werbung auf der Website und in den eigenen Newslettern wird eine kostendeckende Finanzierung erreicht, sondern auch durch den Verkauf der zusammengefassten Buchrezensionen, die sog. Buchnotizen, an den Internetbuchhändler buecher.de. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer begraben.&lt;br /&gt;Die Verlage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung klagen gegen das Online-Magazin. Der Vorwurf: Perlentaucher verletze Urheber- und Wettbewerbsrechte. Die Klage wendet sich gegen die kommerzielle Verwertung der Perlentaucher Buchbesprechungen, so genannte „abstracts“. Unter „abstracts“ versteht man hier die Zusammenfassung der Originalbuchkritiken aus FAZ und SZ ohne weitere Interpretation und Wertung durch Perlentaucher. Die Frage die sich für die Frankfurter Richter an diesem Punkt stellte, ist, ob das Lesen eines solchen „abstractes“, das Lesen des originalen Feuilletonartikels ersetzt. Denn die FAZ befürchtet, einen Rückgang ihrer Leserschaft, weil direkt neben der eigenen, ebenfalls an buecher.de verkauften, Rezension die Perlentaucher Buchnotiz stehe. Gegen die Zusammenfassungen der Feuilletonartikel auf der Perlentaucher Website an sich, habe man gar nichts, solange sie nicht kommerziell genutzt würden, so die FAZ. Also ein klarer Fall von Konkurrenz. Chervel ist hier jedoch anderer Meinung. Bis heute verstehe er nicht, wie der Perlentaucher mit seiner irrelevanten Größe, die FAZ und die SZ schädigen könne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch ist die Sorge der Printmedien um ihren Kulturjournalismus begründet?  Kann die Buchnotiz des Perlentauchers tatsächlichen einen Feuilletonartikel ersetzten? Glauben FAZ und SZ wirklich an einen Rückgang ihrer Leserschaft? Zumindest die Möglichkeit besteht, denn welcher Internet User geht um die Ecke zum nächsten Kiosk um die FAZ zu kaufen, wenn die neusten Nachrichten und Informationen nur den berühmten einen Klick entfernt sind? Umdenken heißt das Stichwort. Mit viel Selbstvertrauen sollten unsere großen deutschen Zeitungen das Internet vielmehr als Chance begreifen, ihre Bekanntheit noch weiter zu steigern und ein noch breiteres Publikum zu erreichen. Denn der Perlentaucher gehört zu jenen neuen journalistischen Angeboten des World Wide Web, die sich auch in Zukunft weiter verbreiten werden. Auf unnachahmliche Weise macht der Perlentaucher klar, dass das flüchtige, temporeiche Medium des Internets und der Kulturjournalismus einander nicht ausschließen müssen. Frei nach dem Grundsatz „in der Kürze liegt die Würze“ versteht es das Magazin auf seiner Suche nach literaturjournalistischen Perlen die wichtigsten Informationen auf den Punkt zu bringen und passt sich somit der Mentalität einer Hast- und Habe-keine-Zeit-Gesellschaft an. Der Perlentaucher besetzt eine lukrative Lücke zwischen Klappentext und Feuilletonartikel und kann so auf jeden Fall eine Zeitersparnis bieten. Problematisch bleibt jedoch weiter die Frage nach den eigenen Bedürfnissen des Lesers. Klickt er sich in sekundenschnelle von Text zu Text oder genießt er den Feuilletonteil lieber bei einer Tasse Kaffe am Frühstückstisch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im November dann das vorläufige Urteil: Das Frankfurter Landgericht wies die Klage ab und erklärte, dass die „abstracts“ weder gegen das Urheberrecht, das Wettbewerbsrecht&lt;br /&gt;noch gegen das Markenrecht verstoßen. Das Lesen der Buchbesprechungen ersetze in keinem Falle das Lesen der Feuilletonartikel. Die Richter begründen ihr Urteil wie folgt: „Ob ein „abstract“ den Originalbeitrag zu ersetzen vermag, hängt nicht nur von objektiven Umständen, sondern ganz wesentlich von den subjektiven Bedürfnissen der Leser ab.“ Somit soll es dem Leser selbst überlassen bleiben, wie ausführlich er sich informieren möchte. Das Urteil erlaubt dem Perlentaucher vorläufig seine Suche nach literaturjournalistischen Perlen fort zu setzten. Nicht ganz unerwartet geht der Rechtsstreit 2007 jedoch in die nächste Runde. Im Januar legten FAZ und SZ beim Oberlandesgericht Frankfurt Berufung ein.&lt;br /&gt;Aber wer taucht kann ja bekanntlich nicht untergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J.H &amp; N.W.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116837492142346315?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116837492142346315/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116837492142346315' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116837492142346315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116837492142346315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/wer-taucht-kann-nicht-untergehen.html' title='„Wer taucht kann nicht untergehen“'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116834048437397257</id><published>2007-01-09T03:00:00.000-08:00</published><updated>2007-01-09T03:01:24.466-08:00</updated><title type='text'>Welt, 8.1.07: FAZ und SZ gehen gegen Perlentaucher in Berufung</title><content type='html'>Das Frankfurter Landgericht hatte entschieden, dass das Internetportal die Buchrezensionen der Zeitungen zusammenfassen und sie an Internet-Buchhändler weiterverkaufen kann. Gegen den Verkauf der Rezensionen an Dritte wollen die Zeitungen vorgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rechtsstreit zwischen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) und der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) auf der einen und dem Internet-Kulturmagazin Perlentaucher auf der anderen Seite geht weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem das Frankfurter Landgericht in seinem Urteil vom 23. November 2006 gegen FAZ und SZ entschieden hatte, kündigten die beiden Zeitungen jetzt an, in die Berufung zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhalt der Rechtsstreitigkeiten sind die Notizen, in denen der Perlentaucher Buchrezensionen aus FAZ und SZ zusammenfasst und an Internet-Buchhändler weiterverkauft. Dabei richtet sich der Vorwurf nicht gegen die Notizen, sondern gegen den Weiterverkauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;FAZ und SZ haben nun bis zum 1. März Zeit, ihre Berufung vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/Main zu begründen. Voraussichtlich wird im Sommer oder Herbst dieses Jahres neu verhandelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WELT.de/bix&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116834048437397257?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116834048437397257/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116834048437397257' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116834048437397257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116834048437397257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/welt-8107-faz-und-sz-gehen-gegen.html' title='Welt, 8.1.07: FAZ und SZ gehen gegen Perlentaucher in Berufung'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116834034541638033</id><published>2007-01-09T02:56:00.000-08:00</published><updated>2007-01-09T02:59:07.423-08:00</updated><title type='text'>Telepolis über Literaturvermittlung im Internet</title><content type='html'>Da hat sich Telepolis ja mal ein spannendes Thema vorgenommen.&lt;br /&gt;(&lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24282/1.html"&gt;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24282/1.html&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;Grüße in die Runde, kue&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit Klappentext im Wespennest&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Maik Söhler 07.01.2007&lt;br /&gt;Die neue Netzliteratur, Teil 2&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literatur und Internet haben gemeinsam, dass ihnen die Schriftsprache sehr wichtig ist. Und doch kommen sie hierzulande, wie im ersten Teil (vgl. &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24278/1.html"&gt;Ahmadinedschad als Schwein&lt;/a&gt;) am Beispiel bloggender Autoren dargelegt wurde, nicht so recht zusammen. Diesmal soll der Frage nachgegangen werden, was eigentlich aus den zahlreichen Ankündigungen diverser Verlage, Magazine und Foren geworden ist, die Literatur im Netz zu fördern.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/download.cgi?artikelnr=24282&amp;pfad=/tp/r4/artikel/24/24282"&gt;&lt;/a&gt;   &lt;br /&gt;Anstatt ins große Lamento einzustimmen, &lt;a href="http://books.google.de/"&gt;Google Books&lt;/a&gt;, das Projekt &lt;a href="http://gutenberg.spiegel.de/"&gt;Gutenberg&lt;/a&gt; und andere zerstörten die althergebrachte Buchkultur, könnten sich die Verlage mal wieder an die in den neunziger Jahren häufig zu hörende Ankündigung erinnern, es gelte die Möglichkeiten des Netzes zu nutzen, um Literatur wieder voran zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was war nicht alles zu hören von Romanen, die im Internet entstünden und die man – Kapitel für Kapitel – dort lesen oder downloaden könnte; von verbesserter Interaktion zwischen Autor und Leser; von grenzüberschreitender Vernetzung der Autoren untereinander; von demokratischer Mitbestimmung der Leser bei der Entstehung eines Werkes; von direkter Literaturkritik usw. Gut, es ist was entstanden: ein bisschen "Book-on-demand", einige europäische Literaturseiten, die jenseits der üblichen Einmischungen diverser Goethe-Institute zustande kamen, einige Preise für Literatur im Netz (vgl. &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/magazin/lit/22693/1.html"&gt;what if - visionen der informationsgesellschaft&lt;/a&gt;) sowie allerlei unabhängige Mailinglisten, Rezensions- und allgemeine Literaturforen - über die Verlagsseiten im Netz kann man getrost schweigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Egal ob bei literaturwelt.de, carpe.com, u-lit.de, berlinerliteraturkritik.de, bluetenleser.de, literaturcafe.de und wie die einschlägigen Portale alle heißen oder bei Rezensionsforen wie literaturkritik.de und titel-forum.de – die Angebote im Netz werden umfang- und detailreicher. Besonders literaturkritik.de hat es in letzter Zeit geschafft, die universitäre mit der journalistischen Buchkritik zu verschränken und darüber hinaus halbwegs aktuell auf Diskussionen über literarische Highlights und Tiefpunkte einzugehen und gelegentlich auch noch Mailwechsel mit Schriftstellern zu dokumentieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das altehrwürdige &lt;a href="http://www.berlinerzimmer.de/"&gt;Berliner Zimmer&lt;/a&gt;, immerhin schon seit 1998 "Salon im Netz", bietet vieles von dem, was man von Netzliteratur erwarten kann: Mailingliste, Chat, Downloads, Blog, Theorie, Rezensionen, News und Informationen sowie vor allem Links, Links und noch mal Links. Wer hier nichts Interessantes findet, ist selber schuld, und doch werden im Berliner Zimmer auch die Grenzen deutlich. Übersichtlichkeit sieht anders aus, Komplexität braucht manchmal jemanden, der sie reduziert, viele Links bedeuten nicht immer auch gute Links. Um eine Perle zu finden, muss man sich im Berliner Zimmer gelegentlich durch zig unleserliche Magisterarbeiten klicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel zur Literatur im Netz bieten auch die einschlägigen Magazine wie &lt;a href="http://buecher-magazin.de/"&gt;Bücher&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://literaturen-online.de/"&gt;Literaturen&lt;/a&gt;, wobei auffällig ist, wie selten dort Schriftsteller selbst zu Wort kommen. Spiegelt Literaturen-Online fast eins zu eins das jeweilige aktuelle Heft wieder, so versucht sich der Internetauftritt von "Bücher" zumindest an ergänzenden Online-Formaten. Doch das eigens eingerichtete Blog enttäuscht rasch: Zwar erscheinen hier gelegentlich auch Fortsetzungsgeschichten mehr oder weniger namhafter Autoren – zuletzt war Juli Zeh dran –, es handelt sich dabei aber um Beiträge, die auch im Magazin zu lesen sind. Ansonsten bloggt fast ausschließlich der Chefredakteur selbst, es gibt kaum Kommentare, Diskussionen finden so gut wie nicht statt.&lt;br /&gt;Ähnliches gilt für das inhaltlich immer wieder überraschend gute volltext.net, das hübsch-schräge österreichische &lt;a href="http://wespennest.at/"&gt;Wespennest&lt;/a&gt; und selbstredend für das behäbige &lt;a href="http://boersenblatt.net/"&gt;Börsenblatt&lt;/a&gt; – Onlinemagazin für den deutschen Buchhandel. Interaktion ist anderswo, neue Formate, um Literatur online anders zu fassen, sucht man hier vergeblich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade, denn woanders stößt man überraschend auf genau diese Formen: Sei es im &lt;a href="http://taz.de/blogs/schroederkalender"&gt;taz-blog&lt;/a&gt;, beim auf Hörbücher spezialisierten vorleser.net, bei den pragmatischen Buchzusammenfassungen auf getabstract.com oder im liebevoll erstellten Buchhändlerblog aci.blogg.de. Immer wieder erstaunlich gut können auch Kurzrezensionen und Tipps auf buecher.de, perlentaucher.de und selbst auf Amazon.de und ebay.de ausfallen, besonders dann, wenn dort Schriftsteller selbst verfasste Klappentexte &lt;a href="http://ottosell.de/blog/07_06.htm"&gt;online stellen&lt;/a&gt;, bevor das dazu gehörende Buch erschienen ist. Einer dieser Klappentexte sorgte jüngst für tagelange, aufgeregte Diskussionen. Und zwar zuerst in den Literaturforen aus aller Welt, und erst danach in den Feuilletons der Zeitungen. Dem US-Autor Thomas Pynchon ist dieses Kunststück gelungen, einem Phantom, das sich seit fast 40 Jahren vor der Weltöffentlichkeit verbirgt und dem die Anonymität des Internet zu liegen scheint wie sonst kaum jemandem. Jagen Sie seinen Namen mal durch eine Suchmaschine, lassen die Kommerzseiten unberücksichtigt und schauen dann, auf welch irrsinnig-wunderschönen Seiten Sie überall landen. Das Ergebnis wird Sie überraschen. Denn die Pynchon-Sites zeigen eines ganz deutlich: Literatur im Netz kann sehr gut funktionieren, wenn sie schnell, überraschend, kreativ und unglaublich verstörend ist. Dann ist sie fast so stark wie in einem guten Buch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116834034541638033?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116834034541638033/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116834034541638033' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116834034541638033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116834034541638033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/telepolis-ber-literaturvermittlung-im.html' title='Telepolis über Literaturvermittlung im Internet'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116826447177177632</id><published>2007-01-08T05:53:00.000-08:00</published><updated>2007-01-08T05:54:32.073-08:00</updated><title type='text'>Spannendes Detail für die Arbeitsgruppe „Verlage“</title><content type='html'>Rowohlt-Internetchef Dirk Moldenhauer macht sich mit seiner Kollegin Ulrike Schwermann zum Jahresbeginn als Dienstleister für Internetmarketing selbstständig - ein Schwerpunkt soll beim Einzeltitelmarketing liegen.&lt;br /&gt;(buchreport.express, 04.01.2007, zitiert nach Perlentaucher Bücherschau vom 08.01.07)&lt;br /&gt;Grüße, kue&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116826447177177632?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116826447177177632/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116826447177177632' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116826447177177632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116826447177177632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2007/01/spannendes-detail-fr-die-arbeitsgruppe.html' title='Spannendes Detail für die Arbeitsgruppe „Verlage“'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116626837086283117</id><published>2006-12-16T03:20:00.000-08:00</published><updated>2006-12-16T03:26:15.046-08:00</updated><title type='text'>readme.cc: Zitateauswahl Interview mit Walter Grond</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;(Ich war 2002 literarischer Gast am Collegium Helveticum der ETH Zürich. ich besprach mich mit Beat Mazenauer und…)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Wir waren uns schnell einig, dass wir über den idealtypischen Leser des digitalen Zeitalters nachdenken wollten.“&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;(Der Ansatz war von Anfang an: Tugenden des Literatur- und Wissenschaftsbetriebes (die Expertise) gemeinsam mit Tugenden von Internetcommunitys (interaktive Demokratie) auf eine Plattform zu bekommen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;             &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Also zwischen Buch- und Netzwerkkultur zu vermitteln.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;(readme.cc bietet die Möglichkeit, ein eigenes digitales Bücherregal zu begründen, als Leser aus der Anonymität herauszutreten und sich mit "seinen" Bücher zu porträrieren.)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Sich also anderen Lesern zu zeigen und mit diesen in Austausch zu treten. Über Sprachgrenzen hinweg Verwandtschaften mit anderen Lesern und Lektüren zu entdecken.“ &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;(readme.cc als…)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Plattform, die zwischen dem Bedürfnis nach intimer Lektüre und Kommunikation mit Gleichgesinnten vermittelt.“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„readme.cc versteht sich nicht als Rezensionsforum. Die Empfehlung von Büchern schließt alle Bücher mit ein, unabhängig von Erscheinungsdatum und Gattung.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Einerseits eine große Datenbank mit Buchempfehlungen aufzubauen, andererseits (noch im Aufbau) via erweiterer Suche und persönlichem Newsletter die Idee des klassischen Leserzirkels neu zu beleben: man kann sich eine Nische suchen und nur mit bestimmten Lesern und deren Lektüren vermittelt werden.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(für die Qualität der Texte gelten die Leitlinien…)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; „Expertise (Bücher, von denen wir glauben, das sie auch in Zukunft lesenswert sind) und Demokratie (gelöscht werden nur diskriminierende Empfehlungen)“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Während des ersten Betriebsjahres von readme.cc haben wir zwei Benutzergruppen ausgemacht…) &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Die erste Gruppe ist interessiert an den Buchtipps und den Editorials, will aber nur beschränkt selber aktiv werden. Die zweite Gruppe baut eigene Bibliotheken auf und wünscht sich mehr Möglichkeiten, um sich selbst darzustellen und sich mit anderen auszutauschen.“&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Darüber hinaus ist uns deutlich geworden, dass wir vermehrt im realen Raum präsent sein müssen, um die Community readme.cc bekannt zu machen.“&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Als weiterer wichtiger Punkt hat sich gezeigt, dass readme.cc selbst vermehrt Tipps in alle Sprachen übersetzen lassen muss, um so den Diskurs über die Sprachgrenzen aktiv anzustoßen und zu fördern.“&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;(Redesign der Website von readme.cc): &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Im Zentrum steht eine leicht konsumierbare Einstiegsseite (Magazin)“ &lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Täglich wird in Zukunft mindestens ein neuer Buchtipp (in welcher Sprache immer) veröffentlicht werden.“&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;“Positives Element von readme.cc, das pointierter kommuniziert werden soll, ist die erneuerte Form der alten, intimen Idee des Lesezirkels."&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;„Fixierte Pläne: Texte fürs Gehör, Telefontipp, Book an demand, Blindentauglichkeit“&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;                     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„nach Autoren, Tag und Stadt wird man künftig Autorenlesungen in Europa suchen/ finden können“&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;(Walter Grond schränkt ein…)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p style="font-weight: normal;"&gt;&lt;/o:p&gt;„Von den Verlagen und Literaturveranstaltern selbst eingegeben.“ &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/o:p&gt;(Klingt nach einer Serienmail-Aktion.)&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;(Wenn jemand eine längerfristig laufende Literatur vermittelnde Website plant, wie kann das gelingen?)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;„Zuerst einmal simple Leidenschaft der Mitarbeiter. Und darüber hinaus sind die nötigen finanziellen Mitteln für ein derart großes Projekt nur über die öffentliche Hand zu finanzieren. In unserem Fall erschien uns die Europäische Kommission der richtige Ansprechpartner.“&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;(Mittelfristiges Ziel: der virtuelle Buchclub; dafür wird es neue und hinzukommende Kooperationen geben müssen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(die Entwicklung des Projekts übertrifft Walter Gronds anfängliche Vorstellungen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; „Wir sind sehr zufrieden. Das Netzwerk konsolidiert sich, die Diskussionen um eine verbesserte Website waren fruchtbar. Die Reaktionen sind äußerst positiv.“&lt;/span&gt;&lt;o:p style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;(durch Kooperationen mit Büchereien usw. soll readme zum Dienstleister für verschiedene Institutionen werden.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: Verdana; font-weight: bold;"&gt;„Wir verstehen uns als Schnittstellenprojekt: neben dem Aufbau einer eigenen Community wollen wir bestehenden Institutionen Werkzeuge in die Hand geben.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;andre&lt;br /&gt; &lt;!--[endif]--&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116626837086283117?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116626837086283117/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116626837086283117' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116626837086283117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116626837086283117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/12/readmecc-zitateauswahl-interview-mit.html' title='readme.cc: Zitateauswahl Interview mit Walter Grond'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116585179076013568</id><published>2006-12-11T07:42:00.000-08:00</published><updated>2006-12-16T03:34:15.270-08:00</updated><title type='text'>Artikelkonzept README.CC</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3787/1761/1600/958463/readmevisits.png"&gt;&lt;img style="margin: 0px 10px 10px 0px; float: left;" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/3787/1761/320/253841/readmevisits.png" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;(ROHTEXT) Klassischer Literaturjournalismus hat im Internet ein Podium wie nie zuvor. Den Feuilleton lasen in der Vergangenheit jene treuen Leser, die selten das Geld aufbringen mochten, neben ihrer Lieblingsgazette auch in den Konkurrenzpublikationen zu stöbern. Im Internetzeitalter kann jeder überall reinschauen, der FAZ-Leser in die Neue Züricher oder der Kulturjournalist in die Welt der Rezensionen auf Amazon. Für die Feuilleton-Redakteure goldene Zeiten. Ihr Angebot muss nicht am Kiosk gekauft werden, sondern kann per Suchmaschine in jeden beliebigen haushalt gelangen. Die Internetgemeinde findet natürlich auch Angebote fern der professionellen Auseinandersetzung mit Literatur. Sie liebt diese - nur im Internet möglichen - Formen sogar! Amazon-Beispiel... und: http://www.perlentaucher.de/artikel/3534.html.  Irgendwo zwischen der launisch aufgefüllten Blogsphäre, den Niederungen der eigenwerbenden Internetauftritte der Verlage selbst und den im Web einsehbaren Resultaten gehobenen und professionellen Literaturjournalismus´ stehen redaktionell betreute Portale, die mit ihrer objektiven, aber nicht kommerziellen Sicht auf Literatur ein Qualitätsversprechen abgeben. Was sind das für Seiten? Auf den ersten Blick fiel auf, dass sich bei diesen engagierten Literaturliebhabern die Spreu vom Weizen getrennt hat, treffender gesagt: Seiten, die sich ihrer finanziellen Sorgen fürs Erste entledigt haben, vom Rest, der  zum Teil schon auf der Strecke blieb. Zum Beispiel das Berliner Zimmer. Hier...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116585179076013568?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116585179076013568/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116585179076013568' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116585179076013568'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116585179076013568'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/12/artikelkonzept-readmecc.html' title='Artikelkonzept README.CC'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116509333769497206</id><published>2006-12-02T13:00:00.000-08:00</published><updated>2006-12-02T13:02:18.273-08:00</updated><title type='text'>Artikelkonzept Perlentaucher</title><content type='html'>Artikelkonzept: Perlentaucher&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-       Vorstellung Perlentaucher: Was/wer ist Perlentaucher; Angebote; Finanzierung usw.&lt;br /&gt;-       Was ist ein „abstract“&lt;br /&gt;-       Einbindung des Gerichtsurteils: Tatbestand, Klage, Urteil; sind Folgeklagen möglich&lt;br /&gt;-       Verändert das Urteil die Beziehung zwischen Perlentaucher und den Zeitungen&lt;br /&gt;-       Wird sich Perlentaucher aufgrund des Urteils verändern&lt;br /&gt;-       Einfluss von Perlentaucher auf das „kulturelle Leben“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J.H. &amp;amp; N.W..&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116509333769497206?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116509333769497206/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116509333769497206' title='7 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116509333769497206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116509333769497206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/12/artikelkonzept-perlentaucher.html' title='Artikelkonzept Perlentaucher'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116500072614640768</id><published>2006-12-01T11:18:00.000-08:00</published><updated>2006-12-01T11:18:46.386-08:00</updated><title type='text'>Artikelkonzept: Literaturbetriebe und Blogs</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Fragestellung/These: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Sind Blogs marktwirtschaftlich relevant für Verlage und Literaturbetriebe […]?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Teil I/Einleitung und Einführung:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Was ist ein Blog?&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;2. Entstehung&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;3. Nutzer&lt;br /&gt;4. Verbreitung&lt;br /&gt;[…]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Teil II/Hauptteil:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;1. Können auch Verlage Blogs nutzen/Sind Blogs relevant für den Literaturbetrieb?&lt;br /&gt;2. Wenn ja, welche Verlage nutzen diese bereits (direkt oder indirekt?)&lt;br /&gt;3. Interview mit Sprecher von Holzbrinck (Art der Auswertung noch offen)&lt;br /&gt;4. Interview mit Blogbetreiber (Art der Auswertung noch offen)&lt;br /&gt;5. Einbezug von Daten der Bundesnetzagentur (Sprecher)&lt;br /&gt;[…]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Teil III/Fazit/Ausblick:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;1. Werden Blogs für den zukünftigen Literaturbetrieb relevant sein?&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;2. Nutzung der Blogs in Zukunft&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116500072614640768?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116500072614640768/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116500072614640768' title='6 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116500072614640768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116500072614640768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/12/artikelkonzept-literaturbetriebe-und.html' title='Artikelkonzept: Literaturbetriebe und Blogs'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116499291252576532</id><published>2006-12-01T09:07:00.000-08:00</published><updated>2006-12-01T09:08:39.446-08:00</updated><title type='text'>Artikelkonzept: Amazon</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Aufgrund des Erscheinens eines wirklich guten Artikels über die Besichtigung des Amazon-Lagers in Bad-Hersfeld und einem weiteren über die Bewertungs- und Rezensionsmöglichkeiten bei Amazon, haben wir uns dagegen entschieden, einem sehr guten Artikel eventuell nur mittelmäßig nacheifern zu wollen und entschlossen, Amazon nun vom Ausgangspunkt seiner Redaktion und der Kundenrezensionen aus zu betrachten. Hierzu haben wir Amazon über den dafür vorgesehenen „Presse-Link“ eine Email geschrieben, in der wir uns und unser Vorhaben vorstellen und zugleich vorsichtig, aber direkt nachfragten, ob es möglich sei, eventuell mehr über die Amazon-Redaktion zu erfahren, z.B. welche Art von Personen Mitglied dieser Redaktion ist, wo sie ihren Sitz hat, ob sie überhaupt einen festen Sitz hat und ob es eventuell möglich wäre, ein Gespräch mit einem der Redaktionsmitgliedern zu führen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Zwei Wochen vergingen ohne eine Antwort von Amazon. Der zweite Schritt wäre ein Telefonat mit der Pressestelle des Unternehmens gewesen. Leider konnten wir bisher auch nach mehrmaligem Versuchen niemanden erreichen, da sich stets eine „freundliche Telefonstimme“ meldete, die darauf verwies, man solle sich via Email an Amazon wenden oder, in dringenden Fällen, eine Handynummer wählen. Diesen letzten Schritt wollten wir uns noch offen lassen, um keine negatives, aufdringliches Bild von uns zu bieten.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Für unseren Artikel werden wir weiterhin versuchen ein Interview mit einem Redaktionsmitglied führen zu können und über Tun und Walten der Amazon-Redaktion zu berichten. Hierbei werden wir Informationen mit einbeziehen, die schon früher publizierten Artikeln zu entnehmen sind, und gegebenenfalls auf Chancen und Risiken für kleinere Verlage hinweisen, die mit den Kundenrezensionen steigen und fallen können. Interessieren würde uns bei diesem Aspekt vor allem, inwieweit die Amazon-Redaktion Kundenrezensionen zensiert, bearbeitet oder durch ein Löschen einem „Rufmord“ zuvorkommen kann.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Gesetzt den Fall, dass wir niemanden bei Amazon erreichen können und unsere Emails unbeantwortet bleiben, hätten wir folgende Alternatividee: &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir möchten zwei (oder auch mehr) Buchläden in Marburg befragen, welche Auswirkungen der Boom Amazons auf ihr Geschäft hatte, ob direkt nachdem Amazon online ging Verkaufsrückgänge spürbar wurden oder ob es sich anders bemerkbar gemacht hätte. Darüber hinaus möchten wir erfahren, was kleine Buchhändler über Amazon denken, ob sie eventuell sogar selbst dort einkaufen (im Privatleben) und, ob sie sich inzwischen Strategien abgeguckt hatten, um selbst über das Internet expandieren zu können und die Chancen und Möglichkeiten zu nutzen, die sich hier ergeben. Von der Universitätsbuchhandlung Elwert z.B. wissen wir bereits, dass man sich Bücher online zurücklegen und sogar zusenden lassen kann. Wir erhoffen mehr über die Beweggründe und Hoffnungen der Buchhändler erfahren zu können. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Artikelform: Reportage oder Glosse&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116499291252576532?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116499291252576532/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116499291252576532' title='9 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116499291252576532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116499291252576532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/12/artikelkonzept-amazon.html' title='Artikelkonzept: Amazon'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116497971809857324</id><published>2006-12-01T05:08:00.000-08:00</published><updated>2006-12-01T05:29:28.443-08:00</updated><title type='text'>Artikelkonzept: Verlage im Internet</title><content type='html'>Bisher haben wir recherchiert und haben unsere Recherchen jetzt soweit abgeschlossen; wir haben verschiedene Verlage (hoffmann und campe aus der ganske-Verlagsgruppe, rowohlt, reclam, suhrkamp, fischerverlage, den hoerverlag und klett-cotta) genauer unter die Lupe genommen und einen individuellen Fragekatalog zusammengestellt. Diesen haben wir an alle Verlage gesendet (per email) mit einem Anschreiben darüber, wer wir sind, was wir machen und was wir wollen. Wir warten nun auf Antworten auf den Fragekatalog, der wie ein Interview aufgebaut ist.&lt;br /&gt;Die Fragen beziehen sich zum einen auf Fakten, grundsätzliche Dinge, die zu Anfang erst einmal Klarheit schaffen sollen. Weiterhin sind es kritische Fragen, die sich mit dem online-Vertrieb durch Verlage beschäftigen (Auswirkungen auf den Buchhandel etc.). Wir fragen nach Marketingkonzepten, Verkaufsstrategien, Marktforschungsuntersuchungen im Bezug auf Verlage und ihre Umsatzsteigerung seitdem sie eine homepage haben. Des weiteren geht es noch um Zukünfiges, Erweiterungen des Angebotes im und durch das Internet und grundsätzliche Fragen zur Einschätzung der Macht des Internets und inwiefern Verlage daraus ihren Nutzen ziehen können und inwieweit sie das auch tun. Interessant wird dabei auch sein, zu untersuchen, welcher Verlag stärker auf das Medium Internet baut und wer die konservativen und traditionelleren Wege beibehält. &lt;br /&gt;Unser Artikel soll sich also schwerpunktmäßig auf die Verlags-Interviews beziehen, auf unsere eigene Verlagsrecherche im Internet und unsere Auswertung der Fragen, die wir von den Verlagen erhalten (wir überprüfen die Aussagen so weit es geht und versuchen sie kritisch in Frage zu stellen, soweit uns das möglich ist).&lt;br /&gt;Durch den Fragekatalog haben wir vielleicht ein paar Schlagwörter, gute Zitate oder "bon mots", die wir in den Artikel einbauen werden. &lt;br /&gt;Bis zum nächsten Blockseminar werden wir hoffentlich eine erfreuliche Rückmeldung von allen Verlagen erhalten haben und sie weitestgehend ausgewertet haben.&lt;br /&gt;M.M. und A.V.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116497971809857324?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116497971809857324/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116497971809857324' title='5 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116497971809857324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116497971809857324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/12/artikelkonzept-verlage-im-internet.html' title='Artikelkonzept: Verlage im Internet'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116489168065441598</id><published>2006-11-30T04:58:00.000-08:00</published><updated>2006-11-30T05:01:21.596-08:00</updated><title type='text'>Artikelkonzept: institutionell geförderter Websites</title><content type='html'>Artikelkonzept bezüglich der institutionell geförderten Websites&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei unserer Recherche stießen wir leider (bisher) auf zurückhaltende Reaktionen seitens der fördernden Institutionen. Daher haben wir uns entschieden, diese „Bescheidenheit“ als Leitfaden für unseren Artikel zu verwenden. Dabei beziehen wir uns auf die Doppeldeutigkeit von „bescheiden“: zum einen auf das Zurückhalten der Institutionen und zum anderen, dass wir uns mit so wenigen Informationen begnügen (bescheiden) müssen. &lt;br /&gt;Journalistische Form: Glosse (?)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Allgemeiner Einstieg: Bescheidenheit bei Kunstförderung bzw. Spenden&lt;br /&gt;- Bescheidenheit der Institutionen bei der Förderung von literaturvermittelnden Websites&lt;br /&gt;- Warum halten sich die Förderer bei konkreteren Fragen zurück? – Jagd nach Informationen&lt;br /&gt;- Vergleich bzw. Erläuterung:&lt;br /&gt;o Vorstellung von www.litrix.de und www.literaturportal.de&lt;br /&gt;o „Förderungssituation“ (Gründe, Initiative, Kooperation, Kritik u. ä.)&lt;br /&gt;- Augenzwinkerndes Loben der Bescheidenheit, aber (ironischer) Aufruf: „Mehr Mut! Steht zu denen, die euer Geld bekommen.“&lt;br /&gt;- Begründung von diesem Ratschlag: Keine falsche Bescheidenheit, denn wer überzeugt wirkt, kann auch überzeugend wirken. (= die kritischen bzw. studentischen User der jeweiligen Website, die gegebenenfalls einen Artikel verfassen möchten.)&lt;br /&gt;- „Damit wollen wir uns bescheiden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;S.J. und A.D.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116489168065441598?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116489168065441598/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116489168065441598' title='8 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116489168065441598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116489168065441598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/11/artikelkonzept-institutionell.html' title='Artikelkonzept: institutionell geförderter Websites'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116437455526254596</id><published>2006-11-24T05:19:00.000-08:00</published><updated>2006-11-24T12:22:25.656-08:00</updated><title type='text'>Gerichtsverhandlung Perlentaucher II</title><content type='html'>Hier der Link zum Gerichtsurteil gegen Perlentaucher:&lt;br /&gt;http://www.lg-frankfurt.justiz.hessen.de/C1256E4B004692BD/CurrentBaseLink/6A7431F15A88E2A5C125722F0052DDC2/$File/2-03%20O%20172-06-abstracts-Verwertung.pdf&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer die 16 Seiten nicht lesen möchte: Die Klage wurde abgewiesen, die Weitergabe von "abstracts" im Internet ist zulässig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J.H. &amp; N.W.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116437455526254596?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116437455526254596/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116437455526254596' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116437455526254596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116437455526254596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/11/gerichtsverhandlung-perlentaucher-ii.html' title='Gerichtsverhandlung Perlentaucher II'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116369324431489442</id><published>2006-11-16T08:05:00.000-08:00</published><updated>2006-11-16T08:07:24.326-08:00</updated><title type='text'>NZZ Folio 11/06: Besuch bei Amazon in Bad Hersfeld</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Das Chaos-Lager&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer im Internet bei Amazon ein Buch bestellt, schickt im deutschen Bad Hersfeld einen Picker auf eine weglängenoptimierte Einsammelroute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Burkhard Strassmann &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts, wenn die Menschen mit bläulichen Gesichtern vor ihren Computern sitzen, gehen viele von ihnen in Wirklichkeit einkaufen. Ordern Bergkäse, einen seltenen Whiskey, Winterreifen. Vielleicht eine CD, ein Rasierwasser, Kopfwehpillen. Oder den neuen Grass. Kann gut sein, dass sie auch bei Amazon vorbeischauen. Ist sogar ziemlich wahrscheinlich. Immerhin handelt es sich um eines der grössten Internetwarenhäuser. Im Angebot hat es weit mehr als nur die Bücher, mit denen Jeff Bezos 1995 startete. Auch die Abteilungen Elektronik, Küche, Haushalt, Garten und Körperpflege gibt es heute. Vor ein paar Monaten hat amazon.de, das die Schweiz, Österreich und Deutschland versorgt, mit Sportartikeln angefangen. In den USA verhökern sie sogar schon Lebensmittel. Und Autos!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze mit bläulichem Gesicht vor dem Rechner und kaufe ein. Egal was, denn morgen fahre ich nach Bad Hersfeld, zu amazon.de. Ich will wissen, was passiert, wenn ich bei denen was bestelle. Wie die das schaffen, manche Artikel binnen 24 Stunden zu liefern. Und was passiert, wenn der Weihnachtsirrsinn ausbricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es der Firma nicht zu leicht zu machen, will ich zwei ganz unterschiedliche Artikel aussuchen. Einer ist klar, meine Liebste soll eine CD von der im Augenblick schönsten käuflich zu erwerbenden Stimme haben: Jeff Buckley. Ein paar Klicks, rein in den Einkaufswagen, hin zur Kasse, praktisch schon unterwegs, das Teil. Doch was dann? Ich manövriere durch den E-Katalog. Eine Bratpfanne? Eine von den zweihundert angebotenen Espressomaschinen? Eine Solarlampe für draussen? Oder etwas für den Körper? Nach wildem Klicken gerate ich in einen Bereich, der mich mit Gleitgel, Handfesseln und allseits sich schüttelnden Gummipenissen verlegen macht. Ich bestelle Ersatzbürsten für meine elektrische Zahnbürste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bad Hersfeld also. Leipzig wäre auch gegangen, da ist sogar ein funkelnagelneues Amazon-Lager, aber dort geht es nicht so irre zu wie in Bad Hersfeld. Von hier werden nämlich an manchen Tagen bis zu 190 000 Artikel verschickt. Bad Hersfeld war vor acht Jahren, als amazon.de loslegte, eine strategische Entscheidung. Eigentlich kennt man das Kaff nur von Leuten, die es am Magen oder am Darm haben. Doch nach der Wiedervereinigung wurde der Kurort im Hügelland zwischen Kassel und Fulda unversehens geographischer Mittelpunkt des Landes. Und somit zum Nabel nicht nur Deutschlands, sondern auch Mitteleuropas. Gewerbegebiet am Schloss Eichhof: Amazon ist hier nicht allein. Auch andere Firmen, die etwas zu verschicken haben, siedeln am Nabel, etwa der Buchgrosshändler Libri. Die Post ist auch nicht weit. Alles Logistikdienstleister. Heute gibt es in Bad Hersfeld sogar eine Berufsakademie für Logistik. Die einzelnen Unternehmen unterscheiden sich eigentlich nur durch das Firmensignet. Ansonsten bietet sich dem Besucher stets das gleiche Bild: eine grosse Kiste mit Löchern, über denen Zahlen stehen. Es gibt Eingangslöcher und Ausgangslöcher, an manchen stehen rücklings Lastwagen parkiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drinnen Regale und Gabelstapler und Hubwagen und Fliessbänder. Und Überwachungskameras, damit weniger geklaut wird. Bei Amazon gibt es für die Mitarbeiter darüber hinaus noch ein Security-Portal wie beim Flughafen, das auf geklautes Metall reagiert. Besucher müssen vor Eintritt ihre Handys abgeben oder registrieren lassen, damit sie nicht in Verdacht geraten, wenn sie mit einem Handy wieder rauskommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann gibt es bei Amazon noch Herrn Niewerth. Paul Niewerth ist Geschäftsführer der Amazon Logistik GmbH und, wie es sich für einen Angestellten einer amerikanischen Firma gehört, ununterbrochen stolz und begeistert, für so eine tolle Firma zu arbeiten. Er hält manchmal Vorträge vor Logistikern, weil sein Lager nämlich kein stinknormales Lager ist, sondern ein etwas verrücktes Lager.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollte man ja annehmen, hier stünde ein Regal, da kommen oben die Satellitenschüsseln rein, in die Mitte die CD-Player und unten vielleicht die Teichfilter. Flattert ein Auftrag herein, schnappt sich jemand so eine Schüssel, packt sie ein, Briefmarke und Adresse drauf und los. Aber hier ist alles ganz anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst kommt, zum Beispiel, eine Wagenladung neuer, nie gesehener Hightech-Turbo-Bass-Ohrhörer an. Die Turbohörer werden abgeladen und registriert. Gewogen. Automatisch vermessen. Kriegen einen Strichcode. Kommen in eine schmuddelige gelbe Plastikbox. Sausen über Förderbänder durch Hallen und Stockwerke zum Picktower. Das ist ein viergeschossiges Regallager, in dem Menschen mit der Berufsbezeichnung Stower arbeiten. Die schnappen sich die Ohrhörer, latschen durch die Regalreihen und suchen Lücken. Wo ein Lücke ist, wird was reingestopft. Dieses Reinstopfen nennt Herr Niewerth «Verheiraten».&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ohrhörer wird mit dem Fach Nummer P-1-E21D105 verheiratet, wobei es sich eigentlich um Polygamie handelt, denn hier liegen auch schon ein Unterwassergehäuse für Fotoapparate, ein Hörbuch für Kinder, Druckerpatronen, Ersatzbeschriftungsrollen, ein Kuschel-Marienkäfer und ein klitzekleines rundes Kinderbuch. Die nötige Hochzeitsformalität erledigt der Stower mit links: einmal seinen Handscanner über den Strichcode der Ohrhörer ziehen, einmal über den Code des Regals, fertig. Schon weiss der Zentralrechner, wer da mit wem und wo gepaart wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ein Laie durch solch ein Drunterunddrüber-Lager wandert, erinnert ihn das am ehesten an einen Flohmarkt. Und er denkt: chaotisch! Und so lautet auch der Terminus technicus der Logistikfachleute: Dies ist offiziell ein «chaotisches Lager». Viele Firmen nutzen heute diese Lagertechnik, denn sie spart Platz und Planungsaufwand. Früher musste man schätzen, wie das Original-WM-Rasen-Saatgut wohl laufen wird, und entsprechend Regalplatz reservieren. Altgedienten Lageristen fiel meist nach einigem Nachdenken ein, wo gewisse Ladenhüter lagen. Heute wird in die Fächer gestopft, was reinpasst. Den Überblick behält der Computer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis hierher hatten wir das Einräumen. Nun kommt das, was im Lager passiert, wenn ein Kunde mit einem Klick einen Auftrag erteilt hat: das Ausräumen, auch «Picken» genannt. Die dazugehörige Berufsbezeichnung heisst Picker. Der Picker rennt mit einer Pickliste durch das Lager und sammelt Bestellungen ein. Der Computer, der alles weiss, vermeidet jedes weitere Chaos. Er hat die Pickliste mit den Lagerorten zusammengestellt und empfiehlt eine weglängenoptimierte Einsammelroute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Computer kennt auch Lagerorte, die sich ausserhalb des Picktowers befinden. Wo ist der neue Roman von Murakami? Wo wurde die Palette «Erde und Weltall – 1000 Fragen und Antworten» abgestellt? Und hatten wir nicht massenhaft Red Hot Chili Peppers Greatest Hits bekommen? Das sind alles sogenannte Schnellläufer, also Ware, die sehr oft und schnell umgeschlagen wird und deshalb gar nicht erst in Regale kommt. Anderes passt der Grösse wegen nicht in die Fächer und kommt so um die Hochzeit herum. Wie das angeblich grösste Buch der Welt, ein Trumm über Muhammad Ali – 34 Kilo schwer, 792 Seiten, über 3000 Fotos. Oder Regenfässer für den Garten. «Unsortables» heisst Sperrgut unter Lageristen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr Niewerth führt mich in eine Zone, da stehen auf abgewetztem Mobiliar ältere Computer und viele Drucker herum. Hier werden die Picklisten erstellt. Ein enorm wichtiger Ort. Herr Niewerth, der zwar ununterbrochen stolz und begeistert, aber nicht naiv ist, kennt die Grenzen seines und seiner Firma Glücks. Hinter den Grenzen droht der GAU. «Stellen Sie sich vor, in Q 4 warten hundert und mehr Picker im Picktower, und es gibt keine Picklisten. Das wäre der GAU!» Q 4, muss man wissen, ist das vierte Quartal, also für Amazon das Weihnachtsgeschäft. Der Wahnsinn! Die Leute arbeiten dann rund um die Uhr, im weiten Umkreis um Bad Hersfeld gibt es keine arbeitslosen Lageristen mehr, und die Chefs haben Dollarzeichen in den Augen, weil in Q 4 ein Drittel des Jahresumsatzes gemacht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der geheimnisvollste Ort im ganzen Lager indes ist ein Gleisgewirr im ersten Stock, das an einen Güterbahnhof erinnert. Hier kommt zusammen, was getrennt gepickt wurde, aber zusammengehört. Dass sich eine Madonna-CD, eine Packung Muskelaufbaunahrung und ein Messerset, vergoldet, gemeinsam bestellt, auch irgendwo treffen, ist ganz und gar nicht trivial. Die liegen eventuell in verschiedenen Etagen im Picktower oder wer weiss wo. Landen in irgendwelchen gelben Sammelboxen. Und müssen letztlich doch alle bei einem Packer landen, um in einem Paket verschickt werden zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mathematische Verfahren ist ein bisschen tricky: Schon die scheinbar chaotischen Pickinglisten sind im Hinblick aufs Packing zusammengestellt. Am Ende haben jedenfalls die Packer viel zu tun, schon weil sie so unterschiedliche Artikel einzupacken haben. Nur kleine Dinge ähnlicher Form werden in zwei kleinen Anlagen vollautomatisch verpackt. Amazon hat hin und her gerechnet und alle möglichen Prozesse im Lager simuliert – heraus kam stets, dass Menschen fast immer besser und billiger sind als Automaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bevor das versandfertige Paket schliesslich in einen bereitstehenden Postcontainer fällt, wird es noch mal gewogen. Weicht der Soll- vom Istwert ab, langt ein metallener Arm übers Transportband und kickt die Sendung in einen separaten Korb. Zwecks Nachkontrolle. Als mir Herr Niewerth das automatische Wiegen vorführen will, ereignet sich ein kleiner Zwischenfall: Das Band steht still, weil der Server ausgestiegen ist. Fünfzehn Minuten später geht es weiter, aber man kriegt eine Vorstellung vom GAU: Was, wenn der Rechner plötzlich alles vergessen hätte? Kein Mensch würde in diesem chaotischen Lager je wieder etwas finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast hätte ich es vergessen: Wo zwischen Picken und Packen sind eigentlich gerade meine CD und die Ersatzzahnbürsten? Ein Büromitarbeiter von Herrn Niewerth taucht in die Tiefen seines Rechners. Sorry, für die CD gibt es noch kein Okay der Bank. Erst mal wird das Geld eingezogen, bevor sich in Bad Hersfeld eine Hand rührt. Und die Zahnbürsten? Nochmals sorry! Die hatte ich, ohne es zu bemerken, gar nicht bei Amazon bestellt. Sondern bei einem der zahllosen Unteranbieter, die auf dem sogenannten Marketplace ihre Produkte feilbieten. Ein Handelsunternehmen in 52525 Heinsberg wird mir – hoffentlich – die Bürstchen schicken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas enttäuscht ziehe ich von dannen. Immerhin habe ich etwas gelernt. Auch beim Online-Einkauf gelten die beiden Hauptsätze des Handels: Ohne Moos nix los. Und: Immer schön aufs Kleingedruckte achten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Burkhard Strassmann ist Autor der «Zeit», Schwerpunkt Wissen, und lebt in Bremen. Er hat sich kürzlich einen Staubwedel gekauft. &lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116369324431489442?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116369324431489442/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116369324431489442' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116369324431489442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116369324431489442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/11/nzz-folio-1106-besuch-bei-amazon-in.html' title='NZZ Folio 11/06: Besuch bei Amazon in Bad Hersfeld'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116300135022424379</id><published>2006-11-08T07:51:00.000-08:00</published><updated>2006-11-08T07:55:50.233-08:00</updated><title type='text'>FAZ.NET, 6.11.06: Über den Einfluss verschiedener Informationswege auf die Kaufentscheidung von Internet-Nutzern</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Blogger sind schneller als jede PR-Abteilung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.faz.net/m/{7CB53E91-B69A-4F3F-B7DC-F203E2E4932C}picture.gif"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px;" src="http://www.faz.net/m/{7CB53E91-B69A-4F3F-B7DC-F203E2E4932C}picture.gif" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Online-Tagebücher, sogenannte Blogs, und private Nutzerkommentare gewinnen einen zunehmenden Einfluß auf Kaufentscheidungen der Konsumenten. Rund ein Viertel der europäischen Internetnutzer glaubt den Kommentaren über Produkte in den meist privaten Tagebüchern oder auf Internetseiten mit Nutzerkommentaren, hat eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Ipsos unter 2200 Internetnutzern in Europa ergeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Dreißig Prozent der deutschen Befragten gaben an, ein Produkt nicht gekauft oder eine Dienstleistung nicht in Anspruch genommen zu haben, nachdem sie im Internet negative Kommentare oder Kritiken privater Nutzer oder Kunden gelesen hatten. Im Gegenzug wären 56 Prozent eher bereit, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erwerben, wenn sie positive private Kommentare im Netz lesen würden", sagt Robert Kerschensteiner, Direktor der PR-Agentur Hotwire und Auftraggeber der Studie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Diskussionen in Blogs systematisch verfolgen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl nur 15 Prozent der deutschen Nutzer überhaupt Blogs lesen und nur 1 Prozent der Deutschen ein solches Tagebuch schreibt, spielen diese Bewertungen für das Kaufverhalten eine weit größere Rolle als Blogs der Unternehmen, die bei den Nutzern ebenso geringes Vertrauen wie Stellungnahmen der Vorstandschefs genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Grund verfolgen viele Unternehmen inzwischen systematisch die Diskussionen in den Blogs über ihre Produkte. "Unternehmen erhalten durch die Blogs schneller und direkter ein ehrliches Feedback. Sie müssen sich aber darauf einstellen, daß sie künftig weniger Kontrolle über die Kommunikationswege haben werden. Die Blogger sind schneller als jede PR-Abteilung", sagt Kerschensteiner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;„Worthülsen haben keine Chance“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings machen die Unternehmen im Umgang mit den sensiblen Bloggern noch viele Fehler. Der amerikanische Handelskonzern Wal-Mart heuerte zum Beispiel zwei Blogger an, die positive Kommentare über den Konzern in ihren Tagebüchern verbreiteten. Als bekannt wurde, daß die Blogger von Wal-Mart bezahlt waren, wurde das Unternehmen mit Negativkommentaren in anderen Blogs überzogen. Der Imageschaden war groß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wolle ein Unternehmen die Macht der Blogosphäre aktiv für sich nutzen, müsse es sehr sorgfältig vorgehen, warnt Kerscheinsteiner: "Bloggen im verborgenen ist kontraproduktiv, denn Manipulationsversuche werden schnell von den Nutzern aufgedeckt. Meinungen und Kommentare aus Unternehmenssicht müssen klar als solche gekennzeichnet sein. Dazu bedarf es eines ausgeprägten Feingefühls für die Dynamik der Blog-Debatten und einer Portion Mut, der sich durch größere Glaubwürdigkeit auszahlt. Gerade bei kritischen Themen gilt: Je offener und ehrlicher ein Unternehmen, vertreten durch einen glaubwürdigen Mitarbeiter, an der Diskussion teilnimmt, desto eher wird seine Position ernst genommen. Worthülsen haben keine Chance", sagt Kerschensteiner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Text: ht./F.A.Z., 06.11.2006, Nr. 258 / Seite 19&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116300135022424379?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116300135022424379/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116300135022424379' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116300135022424379'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116300135022424379'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/11/faznet-61106-ber-den-einfluss.html' title='FAZ.NET, 6.11.06: Über den Einfluss verschiedener Informationswege auf die Kaufentscheidung von Internet-Nutzern'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116159983893209029</id><published>2006-10-23T03:17:00.001-07:00</published><updated>2007-01-18T10:04:43.346-08:00</updated><title type='text'>E-Mail-Adressen der Seminarteilnehmer</title><content type='html'>Hier die versprochene Liste mit den E-Mail-Adressen aller Teilnehmer, sortiert nach Arbeitgruppen. Habe die Namen in Klammern gesetzt, wenn sie aus den Adressen nicht ersichtlich sind. Und das Sonderzeichen durch (at), damit Ihre Adressen nicht automatisch erkannt und bespamt werden können.&lt;br /&gt;Viele Grüße, F.K.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AG Amazon&lt;br /&gt;daniel.c.hock(at)web.de&lt;br /&gt;(Stefanie Hoh) stuffi(at)arcor.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AG Perlentaucher&lt;br /&gt;(Janina Huft) littlejanina(at)yahoo.de&lt;br /&gt;nicole-weide(at)web.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AG inst. Betreiber&lt;br /&gt;AnnaDinges(at)gmx.de&lt;br /&gt;(Sandra Jacobi) shandon82(at)gmx.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AG Verlage&lt;br /&gt;mirjamartens(at)gmx.de&lt;br /&gt;anna_vietinghoff(at)web.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AG Redaktionen&lt;br /&gt;andre.bluemel(at)t-online.de&lt;br /&gt;tianyun_chad(at)yahoo.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AG Communities&lt;br /&gt;(Timo Leischner) Shark-TL(at)web.de&lt;br /&gt;(Dennis Siepmann) DSiepmann(at)web.de&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116159983893209029?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116159983893209029/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116159983893209029' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116159983893209029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116159983893209029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/e-mail-adressen-der-seminarteilnehmer_23.html' title='E-Mail-Adressen der Seminarteilnehmer'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116158790053379953</id><published>2006-10-23T00:11:00.000-07:00</published><updated>2006-10-23T00:18:20.603-07:00</updated><title type='text'>Gerichtsverhandlung Perlentaucher</title><content type='html'>Ich habe gerade versucht irgendetwas über die Gerichtsverhandlung herauszufinden. Nachdem ich etwa zehnmal verbunden wurde, wurde mir gesagt, ich möge doch bitte schriftlich anfragen, keine Infos am Telefon. Habe Fax geschickt, wie gewünscht, aber noch nichts gehört. Es heißt also weiter warten.&lt;br /&gt;NW&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116158790053379953?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116158790053379953/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116158790053379953' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116158790053379953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116158790053379953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/gerichtsverhandlung-perlentaucher.html' title='Gerichtsverhandlung Perlentaucher'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116142449778414767</id><published>2006-10-21T02:44:00.000-07:00</published><updated>2006-10-23T04:12:41.236-07:00</updated><title type='text'>Tianyun Zha &amp; André Blümel: Zwischenstand Recherche</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3787/1761/1600/image.php.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3787/1761/200/image.php.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Google. Seiten finden, die Literatur vermitteln und die von einer Redaktion betreut werden. Gefunden:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.readme.cc"&gt;readme.cc&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.berlinerzimmer.de"&gt;berlinerzimmer.de&lt;/a&gt; (oder &lt;a href="http://www.berliner-zimmer.de"&gt;berliner-zimmer.de&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.literaturcafe.de"&gt;literaturcafe.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.literature.de"&gt;www.literature.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;readme.cc&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstbild: Europaweites Austauschforum über Bücher und schafft eine Buchcommunity über Sprachgrenzen hinweg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.readme.cc/main.php/de/home_10000/home_10300/home_10300.php?reason=1"&gt;7 Gründe&lt;/a&gt; für readme.cc&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seite gibt &lt;a href="http://www.readme.cc/main.php/de/books_10000/books_10100/books_10100.php"&gt;Buchtipps&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kontaktpartner: Walter Grond (&lt;a href="http://www.grond.cc"&gt;www.grond.cc&lt;/a&gt;, Telefonnummer rausfinden, Verlag: , Beat Mazenauer, Andreas Kohli, Tilman Koschnick. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;berlinerzimmer.de&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstbild: Webangebot nach Vorbild historischer Berliner Salons, die Literaten, Journalisten, Wissenschaftlern und Künstlern ein Forum für den Austausch boten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeden Monat stellen wir ein besonders empfehlenswertes Buch vor, das entweder im Internet entstanden ist oder sich mit der Literatur im Netz befasst. Einen Überblick über unserer redaktionellen Inhalte bietet das &lt;a href="http://www.berlinerzimmer.de/magazin.htm"&gt;Magazin&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlinerzimmer sucht finanzielle Unterstützung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinweis auf Website: "Achtung! Das Berlinerzimmer wird redaktionell nicht mehr gepflegt" Ab wann wieder? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kontakt: Enno E. Peter (www.berlinerzimmer/nop/), Tel: 030 47378642, nop@berlinerzimmer.de ...hat neues Hobby, siehe private Website&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;literaturcafe.de&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erster Eindruck: gut organisierte Seite (Übersicht, Führung)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstbild: Der literarische Treffpunkt im Internet&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Café tut sich ständig etwas. Die aktuellsten Beiträge und Redaktionsnotizen finden Sie hier aufgelistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie fordern jeden Leser auf, selber zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;literature.de&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbstbild: &lt;a href="http://www.literature.de"&gt;literature.de&lt;/a&gt; - Das Literaturportal &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kontakt: Sven Trautwein, Online-Redaktion, Schweiggerstr. 5, 90478 Nürnberg, Tel. 0911 94 18 94 8, redaktion@literature.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Umfang:&lt;/span&gt; Buch des Monats, Autor des Monats, Aktuelle Rezension, Neuigkeiten (Aktuelles), Thema des Monats, Aktuelle Diskussion, Quiz (zu gewinnen gibt es Bücher), Termine, Blog, Autoren- und Verlagsauflistung, Geschichten der Besucher, Hör- und Leseproben, Shop (BookBag kaufen), Kontakte knüpfen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anzeigen: Buchpräsentation in der Buchbox auf literature.de und auf dem literature.de-NEWSBlog &lt;a href="http://www.blaetterrauschen.de"&gt;blaetterrauschen.de&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116142449778414767?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116142449778414767/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116142449778414767' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116142449778414767'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116142449778414767'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/tianyun-zha-andr-blmel-zwischenstand.html' title='Tianyun Zha &amp; André Blümel: Zwischenstand Recherche'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116142046416107380</id><published>2006-10-21T01:42:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T03:58:39.793-07:00</updated><title type='text'>"amazon"</title><content type='html'>"amazon" ist ein internationale Website mit Hauptfunktion Literatur Verkauf. Die existiert als Online Buchladen mit One-Click-Patent, womit er viel wirtschaftliche Erfolg gewonnen hat. Man befindet sich meinstens Sachbücher und Romane in seine Aktuelles-,Preisangebot-oder Toptitel-seiten.&lt;br /&gt;Die Frage zu "amazon"&lt;br /&gt;1. Als eine wirtschafliche Bibliotheke hat 'amazon' großen Einflüssen an individueller Lesersozialisation?&lt;br /&gt;2.Wie kann der Betroffener das Lesen ohne Handlungsrituallen und Habitualisierungen nachzusprühen?&lt;br /&gt;3.Durch One-Click-Patentpolitik bleiben die Kundendatein tatsächlich in Sicherheit?&lt;br /&gt;4.Das Amazon-Patent bindet die Diskussion an ein oder mehrere zum Kauf angebotene Produkte, wobei unklar ist, ob man auch New-Beträge oder andere kostenlose Inhalte einschließt?&lt;br /&gt;5.Bei standiger Preisversenkung bekommen die Mitarbeiter auch vernüftige Einkommen bzw. eine anstandige Arbeitsbedingung?&lt;br /&gt;6.Bei 'amazon' kann man Kinderbücher und Schulbücher kaufen. Wie kontrolliert man 'amazon'gegen Erotik-Bücher Kauf von Minderjähriger? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verfasserin: Zha, Tianyun&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116142046416107380?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116142046416107380/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116142046416107380' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116142046416107380'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116142046416107380'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/amazon.html' title='&quot;amazon&quot;'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116141983125144280</id><published>2006-10-21T01:35:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T01:37:11.253-07:00</updated><title type='text'>Eingangsaufgabe literaturvermittelnde Seite www.bluetenleser.de</title><content type='html'>Bewerbung für die Übung “Instanzen der Literaturvermittlung im Internet”&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;www.bluetenleser.de – Das Literaturportal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sehr übersichtliche und meiner Ansicht nach vorteilhaft gestaltete Portal gibt einen guten Überblick in die gesamte Literaturszene. Neuerscheinungen, neue Hörbücher und Autoren werden vorgestellt, es wird auf Literatur im Rundfunk und im Fernsehen aufmerksam gemacht (News, Hinweise und Tipps zu literaturvermittelnden Sendungen). In farblich voneinander abgesetzter Weise findet man in der Navigation direkt links oben der Startseite das Wichtigste auf einen Blick: „Aktuelles“, „Literatur im Radio“, „Literatur im TV“, „Autoren und Bücher“, „Literaturkalender“ und „Service“ sind die ersten Eckpfeiler für eine Information. Des Weiteren hilft eine gut sichtbare Suchfunktion, schnell und unkompliziert die erforderten Informationen zu finden. Die Werbung auf der Seite stört nicht besonders und macht den interessierten Nutzer eventuell aufmerksam auf Neuerscheinungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Was wollen Sie mit Ihrer Seite in erster Linie erreichen, was sind die Ziele, gibt es eine eingegrenzte Zielgruppe?&lt;br /&gt;2. Was genau steckt hinter dem Gestaltungsprinzip, was wollen Sie damit ausdrücken, welches Image wollen Sie verkörpern?&lt;br /&gt;3. Was halten Sie davon, nicht nur Rezensionen und Kritiken in der Seite aufzunehmen, sondern vielleicht auch mal eine Leseprobe von einer Neuerscheinung?&lt;br /&gt;4. Sie sagen, Sie widmen sich Schwerpunktthemen – nach welchen Kriterien suchen Sie diese in Ihrer Redaktion aus?&lt;br /&gt;5. Nach welchen Kriterien und Gesichtspunkten bauen Sie Ihre „Liste der unterschätzten Bücher“ auf?&lt;br /&gt;6. Wird die Seite nur über Werbung finanziert?&lt;br /&gt;7. Wie schaffen Sie es, dass Ihnen anscheinend gar nicht an Informationen im Literaturbetrieb „durch die Lappen“ geht (gemeint sind sämtliche Literatursendungen in Funk und TV)? Werden Sie von den betreffenden Redaktionen umgehend informiert, wenn die etwas Literaturvermittelndes senden?&lt;br /&gt;8. Wieso ist der „bluetenleser-Newsletter“ immer Donnerstag?&lt;br /&gt;9. Arbeiten alle drei Mitarbeiter hauptberuflich in und an diesem Portal?&lt;br /&gt;10. Was halten Sie von Ihrer unmittelbaren Konkurrenz, zum Beispiel dem Portal www.perlentaucher.de?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A.V.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116141983125144280?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116141983125144280/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116141983125144280' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141983125144280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141983125144280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/eingangsaufgabe-literaturvermittelnde_21.html' title='Eingangsaufgabe literaturvermittelnde Seite www.bluetenleser.de'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116141980034506755</id><published>2006-10-21T01:34:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T01:38:53.213-07:00</updated><title type='text'>www.schatzinsel.de - Eine Insel, auf der man Schätze findet</title><content type='html'>Beschreibung der Homepage:&lt;br /&gt;Bei der „Schatzinsel“ handelt es sich um einen Tochterverlag der S. Fischer-Verlagsreihe, der sich auf Bücher für Kinder und Junge Leute spezialisiert hat. Die Homepage ist „klassisch“ aufgebaut: links befindet sich die Auswahlleiste und rechts erscheint das jeweils Ausgewählte. Es handelt sich um eine – besonders farblich – sehr schön gestaltete und einfach zu bedienende Website, die auch für ungeübte User geeignet ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10 Fragen an den Homepage-Betreiber: &lt;br /&gt;1. Wer war bei der Gestaltung Ihrer Website Ihre Zielgruppe? Kinder und Jugendliche &lt;br /&gt;oder eher Eltern und Lehrer?&lt;br /&gt;2. Was haben Sie dafür getan, damit sich auch Kinder auf Ihrer Homepage wohl &lt;br /&gt;fühlen?&lt;br /&gt;3. Haben Sie bei der farblichen Gestaltung Ihrer Website versucht, eine Schatzinsel &lt;br /&gt;bzw. Assoziationen mit ebendieser, nachzuempfinden? &lt;br /&gt;4. War es Absicht, dass Ihre Website sozusagen zum „klassischen“ Typ gehört? &lt;br /&gt;(Keine über den Bildschirm huschenden Bildchen/Schriftzüge, kein komplizierter Aufbau, keine &lt;br /&gt;unterlegten Geräusche, keine nervige Werbung etc.)&lt;br /&gt;5. Haben Sie beim Aufbau Ihrer Site auch an Bedürfnisse sehgeschädigter User &lt;br /&gt;gedacht und diese mit einbezogen? (Farbliche Kontraste, einfache Bedienung etc.)&lt;br /&gt;6. Weshalb gibt es keine reine Textversion für vollblinde User, die einfacher zu lesen &lt;br /&gt;wäre?&lt;br /&gt;7. Warum gibt es bei den Büchern für 2-, 3-, 6- und 8-jährige keine Elternbewertungen, die z. B. anderen Interessenten die Sonnen- und die eventuellen &lt;br /&gt;Schattenseiten eines Buches bzw. eine falsche Alterseinteilung aufzeigen würden?&lt;br /&gt;8. Bei manchen Büchern für Jugendliche stehen einige Kommentare von jungen Lesern bzw. vom Buchhandel. Diese sind allerdings durchweg positiver Natur. Erhalten Sie einzig positive Kritiken oder veröffentlichen Sie keine negativen &lt;br /&gt;Anmerkungen?&lt;br /&gt;9. Weshalb gibt es auf Ihrer Homepage kein Gästebuch bzw. ein Portal, auf dem sich Eltern und/oder Pädagogen untereinander austauschen könnten? (oder auch noch &lt;br /&gt;eines für Kinder/Jugendliche)&lt;br /&gt;10. Lohnt sich Ihre Website? Wird sie von Kunden gerne aufgesucht oder kommen &lt;br /&gt;diese eher anderweitig (über den regulären Buchhandel) zu Ihnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;AD&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116141980034506755?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116141980034506755/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116141980034506755' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141980034506755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141980034506755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/wwwschatzinselde-eine-insel-auf-der.html' title='www.schatzinsel.de - Eine Insel, auf der man Schätze findet'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116141970696181247</id><published>2006-10-21T01:33:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T01:35:06.963-07:00</updated><title type='text'>perlentaucher.de</title><content type='html'>www.perlentaucher.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Homepage www.perlentaucher.de ist ein ausschließlich im Internet vertretenes Kulturmagazin, das nach eigenen Angaben das größte deutsche Magazin dieser Art im Netz ist und sich über ca. 600.000 überdurchschnittlich gebildete, begeisterungsfähige Besucher im Monat freuen kann. Täglich werden hier die interessantesten Feuilletons und Buchrezensionen aus den sechs größten deutschen Zeitungen mit eigenen Worten vorgestellt, nach Möglichkeit verlinkt und eine Bücher- und Magazinrundschau angeboten, die den Lesern einen möglichst großen Überblick anbietet. Perlentaucher ist seit dem 15. März 2000 online und erhielt 2003 den Grimme Online Award als eine der wenigen unabhängigen journalistischen Gründungen im Internet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Perlentaucher Medien GmbH&lt;br /&gt;Chausseestraße 8&lt;br /&gt;10115 Berlin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tel.: 030 - 400 55 83-0&lt;br /&gt;Fax: 030 - 400 55 83 99&lt;br /&gt;E-Mail: service@perlentaucher.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geschäftsführer: Niclas Seeliger&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;10 Fragen an die Betreiber der Site www.perlentaucher.de: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Warum gibt es den Perlentaucher nur online? Was schließt eine Print-Version des Perlentauchers aus?&lt;br /&gt;2. Warum bieten Sie keine eigenen Rezensionen und Feuilletons an, anstatt nur auf die Artikel großer Zeitungen zu verweisen?&lt;br /&gt;3. Ist der Name Ihrer Site auf die Ergebnisse Ihrer Zusammenstellungen zu beziehen, d.h. sind die Feuilletons oder Rezensionen anderer Zeitungen in Ihren Augen „Perlen“?&lt;br /&gt;4. Würden Sie selbst Ihre Site als „Perle“ betrachten?&lt;br /&gt;5. Was, glauben Sie, unterscheidet Sie von anderen literaturvermittelnden Homepages?&lt;br /&gt;6. Ihre Homepage wird zu 2/3 von männlichen Besuchern mit Hochschulabschluss, die zwischen 30 und 40 Jahren sind und gut verdienen, besucht. Wie erklären Sie sich das?&lt;br /&gt;7. Warum, glauben Sie, besuchen ausgerechnet nur „überdurchschnittlich gebildete“ Leser Ihre Site?&lt;br /&gt;8. Ist Ihre Site absichtlich auf diese Zielgruppe zugeschnitten?&lt;br /&gt;9. Welche Werbestrategien verfolgen Sie, dass Ihre Site einen derartig großen Zulauf findet?&lt;br /&gt;10. Würden Sie in näherer Zukunft eventuell Tocher-Sites anstreben, die besonders jüngere oder ältere Leser ansprechen, so z.B. einen Studenten-Perlentaucher?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoh&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116141970696181247?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116141970696181247/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116141970696181247' title='5 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141970696181247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141970696181247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/perlentaucherde_21.html' title='perlentaucher.de'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116141966342457865</id><published>2006-10-21T01:29:00.001-07:00</published><updated>2006-10-21T01:47:46.906-07:00</updated><title type='text'>bodokirchhoff.de</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;Ausgewählte Internetseite:  www.bodokirchhoff.de&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I. Charakterisierung (Darstellung) der Internetseite in drei Sätzen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Die auf den ersten Blick sehr seriöse Gestaltung der Internetseite (Farbwahl, Aufteilung) wird auch bei genauerer Betrachtung textlicher Inhalte aufrechterhalten. &lt;br /&gt;2. Die Betreiber der Seite machen kein Geheimnis um den Schriftsteller in ihrer Mitte: Herr Kirchhoff ist fast auf jeder Seite mit einem Foto vertreten.&lt;br /&gt;3. Auch die zunächst nur in grau dargestellten Buchtitel des Autors erwecken einen sehr seriösen Eindruck, die der Betrachter, sobald er mit dem Mauszeiger darauf deutet, mit Farbe erfüllt und somit symbolisch zum Leben erweckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;II. Zehn Fragen an den Betreiber der Internetseite www.bodokirchhoff.de:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. War die seriöse Gestaltung Ihrer Internetseite ein persönliches Anliegen?&lt;br /&gt;2. Falls ja, welches Zielpublikum stellen Sie sich vor, wen möchten Sie damit erreichen?&lt;br /&gt;3. Ist Ihre Darstellungsweise nach dieser Frage noch tragbar?&lt;br /&gt;4. Ihre Seite entspricht nicht der klassischen Darstellungsweise einer Seite á la Amazon.de. Wollen Sie sich mit der konservativen und kühlen Art gegenüber Ihrer sehr kommerziell ausgerichteten Konkurrenz absetzen?&lt;br /&gt;5. Falls ja, denken Sie, Sie sind „auf dem richtigen Weg“?&lt;br /&gt;6. Mir ist die bildliche Darstellung von Herrn Kirchhoff auf mehreren Seiten aufgefallen. Wollen Sie damit Ihrer Kundschaft eine gewisse „Nähe“ zum Autor suggerieren?&lt;br /&gt;7. Will Herr Kirchhoff mit dem kleinen Lebenslauf auf anektodischer Basis, verbunden mit Bildern, die in jeder größeren Stadt gemacht sein könnten, ebenfalls eine Nähe zum Kunden signalisieren?&lt;br /&gt;8. Auch die Schreibseminare, die Sie anbieten, sprechen dafür. Kann der Teilnehmer hier wirklich etwas für sein „schreibendes Leben“ lernen?&lt;br /&gt;9. Mir ist die Kalenderfunktion und das Zitat der Woche („Wer etwas erzählen will, muss einen Berg versetzen“) auf Ihrer Seite  aufgefallen, die man normalerweise öfters auf Nachrichtenseiten findet. Signalisieren Sie damit ebenfalls unterschwellig eine Botschaft wie „am Puls der Zeit“?&lt;br /&gt;10. Sie verzichten fast vollständig auf Werbung im engeren Sinne. Denken Sie, dass der interessierte Leser in seiner Meinung weitgehend immun gegen solche Werbeanzeigen ist und sich intuitiv für das seiner Meinung nach richtige Produkt entscheidet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;T.L.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116141966342457865?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116141966342457865/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116141966342457865' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141966342457865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141966342457865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/bodokirchhoffde.html' title='bodokirchhoff.de'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116141943346969731</id><published>2006-10-21T01:29:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T02:20:35.026-07:00</updated><title type='text'>www.amazon.de</title><content type='html'>Der 1994 in Seattle gegründete Internetshop „Amazon“ ist der weltweit erfolgreichste Einzelhändler für Bücher im Internet. Das amerikanische Online-Versandhaus bietet jedoch nicht nur die Möglichkeit, online Bücher zu bestellen, es stellt auch eine Plattform bereit, auf der Nutzer gekaufte Bücher rezensieren und bewerten können. Daneben können die User auch selbst Artikel über die Plattform „Amazon Marketplace“ verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragen:&lt;br /&gt;1. Finden Sie es nicht beschämend, dass durch Internetshops wie Ihrem die Existenzen vieler kleiner Buchhändler bedroht sind? Es ist natürlich bequemer, einfach im Internet zu bestellen, als in den Buchladen zu gehen. Dadurch, dass bei Ihnen keine Versandkosten für Bücher anfallen, wird dies zusätzlich verstärkt.&lt;br /&gt;2. Ist es Ihrer Ansicht nach nicht problematisch, dass jeder Nutzer Ihrer Seite Produkte rezensieren kann? Dadurch finden sich auf Ihrer Seite viele qualitativ minderwertige Rezensionen. Sollte man das Schreiben von Buchkritiken nicht „Fachleuten“ überlassen?&lt;br /&gt;3. Greifen Sie durch das Speichern der Bestellungen jedes Kunden nicht stark in seine Privatsphäre ein?&lt;br /&gt;4. Denken Sie nicht, dass sich der Benutzer ausspioniert fühlt, wenn er von Ihrer Seite Kaufempfehlungen bekommt, die sich daran orientieren, was er bisher bestellt hat?&lt;br /&gt;5. Woher, denken Sie, kommt ihr Erfolg?&lt;br /&gt;6. Denken Sie, dass Sie mit Ihrem Versandhaus mehr Menschen zum Lesen gebracht haben und bringen?&lt;br /&gt;7. Warum gibt es „amazon“ ausschließlich im Internet und keine Amazon-Geschäftsfilialen?  &lt;br /&gt;8. Wenn man Ihre Seite betrachtet, entsteht der Eindruck, dass ein Buch für Sie nur ein Produkt ist, wie ein Staubsauger, eine Digitalkamera oder eine Kaffeemaschine. Sollten Bücher durch ihre große kulturelle Bedeutung nicht eine besondere Stellung haben und sich auf Ihrer Seite in irgendeiner Form von den restlichen Artikeln abheben?&lt;br /&gt;9. Sollte Ihrer Meinung nach ein Kunde von einem Händler, gerade wenn es um Bücher geht, nicht auch beraten werden? Fundierte Beratung wird auf ihrer Seite ja kaum gewährleistet.&lt;br /&gt;10. Glauben Sie, dass hauptsächlich Gelegenheitsleser bei Ihnen einkaufen oder denken Sie, dass auch „Bücherwürmer“ bei Ihnen bestellen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-DH&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116141943346969731?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116141943346969731/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116141943346969731' title='7 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141943346969731'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141943346969731'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/wwwamazonde.html' title='www.amazon.de'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116141960110619727</id><published>2006-10-21T01:26:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T01:33:21.116-07:00</updated><title type='text'>Eingangsaufgabe: Die Literatur vermittelnde Website www.fischerverlage.de</title><content type='html'>Charakterisierung der Website www.fischerverlage.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als eine der führenden Verlagsgruppen Deutschlands haben sich die Fischerverlage mit ihrer Website www.fischerverlage.de eine Internetpräsenz geschaffen, die klar und übersichtlich strukturiert, aber nicht ohne Verzicht auf ansprechende Akzentsetzungen auf das aktuelle Programm der einzelnen Verlage eingeht. Anwenderfreundlich gegliedert verweist die Website innerhalb der einzelnen Kategorien von der Belletristik über das Sachbuch bis hin zum Kinder- und Jugendbuch in erster Linie auf die derzeitigen Aushängeschilder der Verlagsgruppe, informiert über buch- und autorenbegleitende Marketingprogramme und liefert nicht zuletzt über die verlagsinterne Bestsellerliste einen Überblick über die aktuellen Erfolgsprojekte des Verlages. Dem Nutzer der Website www.fischerverlage.de wird ein am aktuellen Buchmarktgeschehen orientierter Einblick in das riesige Angebot der Fischerverlage geboten, der über eigene gezielte Recherchen auf der Website auf das komplette Verlagsprogramm ausgeweitet werden kann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragen an die Betreiber der Website&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) An welche Leserschichten ist die Website insbesondere gerichtet bzw. welche Leserschichten sollen über die Website erreicht werden?&lt;br /&gt;2) Welchen Stellenwert nimmt die Internetpräsenz des Verlages innerhalb des gesamten Marketingprogramms ein?&lt;br /&gt;3) Dient der Internetauftritt der Verlage primär der Information über das Programm des Verlages oder stellt er gleichzeitig eine ernstzunehmende Alternative zu Buchhandlungen oder bekannten Verkaufsplattformen im Internet dar?&lt;br /&gt;4) Als wie wichtig wird der Internetauftritt eines Verlages zu einer Zeit beurteilt, in der die elektronischen Medien einen immer höheren Stellenwert gegenüber den Printmedien – und damit auch gegenüber den Büchern – einnehmen?&lt;br /&gt;5) Spiegeln die Benutzerzahlen die Erwartungen wieder, die Sie an die Internetpräsenz des Verlages gestellt haben?&lt;br /&gt;6) Mit wie viel Arbeitsaufwand ist das Betreiben der Website verbunden bzw. wie viele Arbeitskräfte sind für die Gestaltung der Website zuständig?&lt;br /&gt;7) Kommen auf der Internetseite die gleichen Informationen über Bücher und Autoren zum Einsatz, die sich auch in Werbung, Pressemitteilungen etc wieder finden, oder  werden speziell für das elektronische Medium zugeschnittene Texte verfasst?&lt;br /&gt;8) Können Sie sich – mit Blick auf die Zukunft – vorstellen, über ihre Website e-books bzw. einzelne Textausschnitte zum herunterladen anzubieten?&lt;br /&gt;9) Wäre auf Ihrer Homepage ein Diskussionsforum denkbar, in dem sich die Nutzer über ihre Eindrücke der Bücher und Autoren bzw. über ihre Erfahrungen mit den Fischerverlagen austauschen können?&lt;br /&gt;10) Ist die Website allein das Werk der Mitarbeiter der Fischerverlage, oder wurden spezielle Firmen damit beauftragt, ein ansprechendes Layout und eine benutzerfreundliche Anwendung zu gestalten? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mm&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116141960110619727?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116141960110619727/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116141960110619727' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141960110619727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141960110619727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/eingangsaufgabe-die-literatur_21.html' title='Eingangsaufgabe: Die Literatur vermittelnde Website www.fischerverlage.de'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116141928060097647</id><published>2006-10-21T01:25:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T01:33:12.643-07:00</updated><title type='text'>www.Litrix.de - German Literature online</title><content type='html'>1. Kurzporträt&lt;br /&gt;Bei der Webside Litrix.de  handelt es sich um ein in deutsch und englisch erscheinendes Online-Magazin, dessen Hauptaufgabe es sein soll, die Kenntnisnahme deutscher Gegenwartliteratur (und hierbei im Besonderen Belletristik) im Ausland zu fördern. Finanziert und unterstützt von der Kulturstiftung des Bundes, dem Goethe-Institut und der Frankfurter Buchmesse wurde Litrix.de im Juli 2003 als Initiativprojekt ins Leben gerufen. U.a. bemüht sich das Magazin um eine Übersetzungsförderung, so dass es jedes Jahr eine Schwerpunktsprache gibt, um gerade solche Kulturkreise anzusprechen, die sehr von dem deutschen abweichen. Zu der Förderung gehören aber auch Fortbildungen und Stipendien für Übersetzer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Fragen&lt;br /&gt;1) Ist seit der Gründung von Litrix.de ein Aufwärtstrend bezüglich des Exports deutscher Gegenwartsliteratur festzustellen?&lt;br /&gt;2) Warum unterstützen nicht auch Verlage Litrix.de?&lt;br /&gt;3) Besieht man sich die Liste der Verlage, die bei Litrix.de vertreten sind, trifft man auf viele bekannte Namen. Besteht nicht die Gefahr, dass weitestgehend Neuerscheinungen großer Verlage berücksichtigt werden?&lt;br /&gt;4) Wird auch auf der Frankfurter Buchmesse auf die Webside aufmerksam gemacht?&lt;br /&gt;5) Nach welchen Kriterien findet die Auswahl der Bücher statt, und inwiefern spielen politische Interessen dabei eine Rolle?&lt;br /&gt;6) Wäre das Projekt ohne das Internet denkbar gewesen?&lt;br /&gt;7) Wie entsteht der Kontakt zu den ausländischen Verlagen?&lt;br /&gt;8) Kann Litrix.de als „Literaturagent“ bezeichnet werden? &lt;br /&gt;9) Hält der Literaturaustausch mit dem jeweiligen Schwerpunktland auch über das eine Jahr hinaus verstärkt an? &lt;br /&gt;10) Welchen (finanziellen?) Nutzen hat das Projekt von der Vermittlung. Erhält es eine Vermittlungsgebühr o.ä.?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SJ&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116141928060097647?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116141928060097647/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116141928060097647' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141928060097647'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141928060097647'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/wwwlitrixde-german-literature-online.html' title='www.Litrix.de - German Literature online'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116141940168786491</id><published>2006-10-21T01:22:00.001-07:00</published><updated>2006-10-21T01:30:01.696-07:00</updated><title type='text'>'amazon.de'</title><content type='html'>Charakterisierung mit drei Sätzen von ‚amazon.de’:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• Die Website von Amazon ist eine rein kommerziell ausgerichtete Seite und &lt;br /&gt;nicht vorrangig um den Nutzer über Neuerscheinungen, außer potentielle Bestseller, zu informieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• Dabei beschränkt sich Amazon nicht auf den Vertrieb von deutschsprachigen Werken, sondern man kann über die Site auch ausländische Bücher, Hörspiele, CDs und DVDs kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• Amazon ist hauptsächlich eine Plattform auf der andere Händler neue und  gebrauchte waren verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zehn scharfsinnige Fragen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• Worin liegt für Amazon der Vorteil beim Betreiben der Verkaufsplattform?&lt;br /&gt;• Warum erscheinen bei Büchern keine Klappentext oder Inhaltsverzeichnisse zur Information der Käufer?&lt;br /&gt;• Warum beschränkt man sich bei der Präsentation nur auf potentielle Bestseller?&lt;br /&gt;• Wie werden die persönlichen Angebote gestaltet?&lt;br /&gt;• Wie funktioniert die Website?&lt;br /&gt;• Welches Ziel wird mit Amazon verfolgt?&lt;br /&gt;• Wer steht hinter der Website?&lt;br /&gt;• Inwiefern sind Käufer und Verkäufer versichert?&lt;br /&gt;• Welches Prinzip/System steht hinter der Site?&lt;br /&gt;• Warum kann man nicht in alle CDs reinhören?&lt;br /&gt;• Soll das Angebot so bleiben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;JH&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116141940168786491?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116141940168786491/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116141940168786491' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141940168786491'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141940168786491'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/amazonde.html' title='&apos;amazon.de&apos;'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116141922159823241</id><published>2006-10-21T01:22:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T01:30:38.570-07:00</updated><title type='text'>"Perlentaucher.de"</title><content type='html'>www.perlentaucher.de&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Hauptaufgaben dieses Internet-Kulturmagazins gehört zum einen die tägliche Kommentierung, Zusammenfassung und anschließende Verlinkung der Feuilletons der großen deutschen Zeitungen , zum anderen wertet das Magazin Buchrezensionen aus und gibt sie in aller Kürze wieder. &lt;br /&gt;Die Magazinrundschau gibt einmal wöchentlich einen Überblick über ausgesuchte Themen der deutschen und internationalen Kultur- und Nachrichtenmagazine. Weitere Angebote wie  beispielsweise „Medienticker“ (News aus der Welt der Medien), „Buchmacher“ (News aus der Buchbranche) und „Teletaucher“  (Empfehlungen für kulturelle TV Sendungen) runden das Angebot ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Wie entstand die Idee zu einen solchen Projekt und warum der Name        „Perlentaucher“?&lt;br /&gt;2. Wie lange dauerte es von der Idee zur Realisation von „Perlentaucher.de“?&lt;br /&gt;3. Ist „Perlentaucher.de“ ein gewinnorieniertes Internet-Kulturmagazin und wie erreichen Sie eine kostendeckende Finanzierung Ihrer Website?&lt;br /&gt;4. Wie konnten Sie Unternehmen wie „buecher.de“ oder „Spiegel online“ zur Kooperation bewegen?&lt;br /&gt;5. Wie sehr beeinflusst „Spiegel online“ die Unabhängigkeit Ihres Magazins?&lt;br /&gt;6. Wie wird man zum freien Mitarbeiter Ihres Magazins?&lt;br /&gt;7. Laut Nutzer-Umfrage von 2005 sind zweidrittel Ihrer Nutzer männlich. Planen Sie Ihre Attraktivität für weibliche Nutzer zu erhöhen? Wenn ja, wie?  &lt;br /&gt;8. Planen Sie weitere ausländische Ausgaben von Perlentaucher, ähnlich wie „signandsight.com“? &lt;br /&gt;9. Planen Sie Ihr Serviceangebot für den Nutzer zu erweitern?&lt;br /&gt;10. Wie sehen Sie die Zukunft von Perlentaucher.de?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;NW&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116141922159823241?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116141922159823241/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116141922159823241' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141922159823241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116141922159823241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/perlentaucherde.html' title='&quot;Perlentaucher.de&quot;'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116136553926383753</id><published>2006-10-20T10:20:00.000-07:00</published><updated>2006-10-21T01:43:00.326-07:00</updated><title type='text'>www.rezensoehnchen.de</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/3787/1761/1600/rezens%3F%3Fhnchen.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin:0 0 10px 10px;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3787/1761/320/rezens%3F%3Fhnchen.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als Zeitschrift für Literaturkritik, hinter dem der Schwerpunkt Literaturvermittlung des Studiengangs Diplomgermanistik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg steht, wurde die Publikation „Rezensöhnchen“ 1987 von zehn Bamberger Studierenden der Germanistik ins Leben gerufen und erscheint mit einer Auflage zwischen 800 und 1.000 Exemplaren in jedem Jahr zum Sommer- und Wintersemester. Neben der Printausgabe gibt es einen Online-Auftritt unter der Adresse &lt;a href="http://www.rezensoehnchen.de"&gt;www.rezensoehnchen.de&lt;/a&gt;, welcher übersichtlich gestaltet ist und scheinbar vom Titel der aktuellen Printausgabe dominiert wird; jedoch ist dies heute, am 20. September 2006, die Ausgabe zum Wintersemester 2005, hilfreicher wäre die Ausgabe zum Sommersemester 2006. Es ist bis auf einen Banner in der rechten, oberen Ecke keine Werbung geschaltet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgende zehn Fragen würde ich den Betreibern stellen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1) &lt;br /&gt;Wie viele Personen sind an der Seite beteiligt und wie wirkt sich die Anzahl der Beteiligten  auf die Aktualität der Inhalte aus sowie auf die technische Verfügbarkeit der Seite?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) &lt;br /&gt;Obwohl 25 Rezensionen aus der Ausgabe 37 abrufbar sind, fehlen jegliche Rezensionen der mutmaßlich bereits erschienenen Printausgabe 38 – ist dies eine gewollte Verzögerung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3) &lt;br /&gt;Nach welchen Kriterien werden die rezensierten Titel ausgewählt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4) &lt;br /&gt;Gibt es den Anspruch, Adressaten mit unterschiedlicher Vorbildung oder unterschiedlichem Sprachverständnisniveau gleichermaßen ausreichend zu unterhalten und zu informieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5) &lt;br /&gt;Werden nur die ausgewählten Bücher gelesen oder zu deren Beurteilung auch Rezensionen, die zu diesem Buch bereits aus anderen Redaktionen erschienen sind, herangezogen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6) &lt;br /&gt;Wieviel Zeit verwendet der typische Verfasser einer Rezension auf Recherche zum Werk und Leben des Schriftstellers, dessen Buch er rezensiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7) &lt;br /&gt;Wie wird eure Website finanziert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8) &lt;br /&gt;Wenn es einen Mindestanspruch an die Qualität der Rezensionen gibt, wie wird er garantiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9) &lt;br /&gt;Ein Literatur vermittelndes Medium hat ein zahlenmäßig großes Publikum zum Ziel – welche Maßnahmen ergreift ihr, um eine hohe Leserzahl zu erreichen? (Marketing, Werbung, Zusammenarbeit mit Verlagen oder Mundpropaganda) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10) &lt;br /&gt;Wie schätzt ihr euren Bekanntheitsgrad bei den Verlagen ein – Ist www.rezensoehnchen.de für diese eine wichtige Website und wenn ja, wie macht sich das bemerkbar?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;adl&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116136553926383753?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116136553926383753/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116136553926383753' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116136553926383753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116136553926383753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/wwwrezensoehnchende.html' title='www.rezensoehnchen.de'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116133151109510512</id><published>2006-10-20T01:02:00.000-07:00</published><updated>2006-10-20T01:05:11.100-07:00</updated><title type='text'>New York Times, 18.12.05: What Are the Blogs Saying About Me?</title><content type='html'>By PAMELA PAUL&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ALMOST every author I know with a new book does it - the embarrassing, nearly irresistible, ritualistic dip into Internet-assisted narcissism. I know I do. Prodded by a combination of curiosity and dread, I'll scour the Web not just to ascertain sales (impossible) or check out the press coverage, but to get a sense of what ordinary readers are saying about my book when they think I'm not listening.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thanks to blog search engines like Technorati, IceRocket and Feedster, writers have easy access to the latest entries, where bloggers and their readers post both in-depth and off-the-cuff reactions to the books they're reading. Some readers expound on books on their pages on MySpace, a social networking site popular among younger people. From near-professional literary sites like Beatrice and MaudNewton to rough online diaries, blogs offer insight into what readers are thinking in a way that Amazon, with its simplistic star spectrum and short (and often manipulated) reviews, does not. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;For some authors, blogs provide the first indication that someone other than family members and people who owe them favors are reading their books. "Blogs are like reports from a far-flung world," said Joshua Wolf Shenk, author of "Lincoln's Melancholy: How Depression Challenged a President and Fueled His Greatness." "It's the first evidence that there's a conversation out there about my book I wasn't aware of," he said. "My instinct is enormous curiosity about who these people are." &lt;br /&gt;That interest, oddly, isn't always reciprocated. A. J. Jacobs, author of "The Know-It-All: One Man's Humble Quest to Become the Smartest Person in the World," was miffed to find a blogger who described his own efforts to read the Encyclopaedia Britannica from A to Z, just as Jacobs did for his book. But after seeing that the blogger credited him, Jacobs e-mailed him compliments and an offer of support. The blogger never wrote back. "I guess he's too busy reading the encyclopedia," Jacobs said. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Of course, the blogosphere can also be a rough place for fragile egos. Rick Moody, a self-described "suppurating wound of vulnerability," admits to having plugged his name into Technorati on several occasions. "I can graph it onto my serotonin levels," said Moody, whose new novel is "The Diviners." "It's like taking a pill to enhance suicidal ideation. Even the good ones make me want to kill myself." &lt;br /&gt;Years ago, after someone sent Amy Tan a link to a Web site where one anti-fan declared "Amy Tan must die," Tan fired off a prophylactic e-mail message asking friends and colleagues not to forward comments culled from the Internet. "I think it's great that readers are having spontaneous dialogues about my work online," she said, "but I don't think I should necessarily listen in." She likens looking herself up online to overhearing gossip at a cocktail party. "You might hear some good things about yourself, but you may also hear something devastating." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also among the blogophobic is Maureen Dowd. "I'm super sensitive and I think I'd get too depressed," said Dowd, whose new book is "Are Men Necessary?: When Sexes Collide." Instead, she employs proxy searchers. "It seems narcissistic to be trolling around looking for mentions of yourself, though I am thrilled to be blogged about," she said. "My sister and my assistant show me things they think I need to see. But I don't want to get too caught up in it myself."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;While the temptation to correct errors - which often reverberate from blog to blog - can be strong, counterblogging can be counterproductive. Authors report sad tales of the flaming feedback loops that follow such confrontations. David Marcus, author of "What it Takes to Pull Me Through: Why Teenagers Get in Trouble and How Four of Them Got Out," discovered a blog insinuating he had been paid off by one of the schools he profiled. "My gut was to dash out a denial, but then I checked myself," he recalled. "I realized that all a response would do is spread this untruth from one electronic forum to another and give substance to the accusation." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Occasionally, however, authors' interactions with their bloggers prove fruitful. Cass Sunstein read a discussion of one of his articles about conservative judicial radicalism on The Volokh Conspiracy, a group blog organized by Eugene Volokh, a law professor at the University of California, Los Angeles, in which Sunstein was invited to respond. "We had an interesting exchange and there were a lot of comments," said Sunstein, who teaches law at the University of Chicago. The discussion even spurred him to make changes to "Radicals in Robes," the book he was writing at the time. "There's no question that 'Radicals in Robes' was affected by a kind of pre-publication review on a blog," he said.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But unlike formal reviewers, bloggers aren't inhibited by the fact-checker's pencil or concern for professional reputation. Stephen J. Dubner, co-author of "Freakonomics" and an avid blog reader, happened upon the blog of someone who had given "Freakonomics" a middling review in a major newspaper. On his blog, however, the reviewer let loose, saying in less than delicate language that he thought the book really stank. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;At best, blogs can be the electronic version of word-of-mouth selling. Luis Alberto Urrea has written more than 10 books, but it wasn't until he published his novel "The Hummingbird's Daughter" earlier this year that he experienced the joys of being blogged (sympathetically) on sites like Bookslut and La Bloga. "I had never paid attention to that whole world before," said Urrea. Now, he has his wife comb the Web every morning, filtering out anything too harsh. "You're always braced for bad news," he said, "but blogs have been so friendly." Urrea (who said he responded to every e-mail message he got) compares the blog world to a country store with a cracker barrel, where he and his readers are playing checkers. "It's so immediate and informal." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diana Abu-Jaber, whose recent memoir "The Language of Baklava" became a staple on food blogs this year, takes a similarly rosy view. "It's wonderful when people send me e-mails and letters, but when you read a blog, about your book, you feel like you're entering into a conversation," she said. "People develop ideas and apply your book to their lives in a very immediate way." After uncovering a community of cooking blogs where readers exchange recipes and stories, Abu-Jaber responded to a number of bloggers, eager to share recipes. "They seemed shocked when I wrote," she said. "I have the feeling they weren't sure people actually were reading them."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;But at least one author who has spent time on both sides of a blog takes a more mixed view. "Blogs can hurt because they're so personal," said Julie Powell, who turned her popular blog about cooking her way through Julia Child's "Mastering the Art of French Cooking" into the book "Julie and Julia." "Nobody's getting paid, there's a lot of invective." Powell's own experience as a blogger has inured her to some of the more vicious comments, including the torrent of abuse directed at her after she said something "very ill-considered" about food bloggers in an interview with Salon (which was also host to her blog). "An author who writes his book in solitude is protected from reader responses along the way. Whereas as a blogger, you're used to hearing those responses, good and bad." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Having gone from blog to book, Powell says she's turned into a bad citizen of the blogosphere, no longer regularly checking herself out on blogs. "To me," she said, "seeing myself in print media is the fascinating thing." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Pamela Paul is the author, most recently, of "Pornified: How Pornography Is Transforming Our Lives, Our Relationships and Our Families."&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116133151109510512?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116133151109510512/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116133151109510512' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116133151109510512'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116133151109510512'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/new-york-times-181205-what-are-blogs.html' title='New York Times, 18.12.05: What Are the Blogs Saying About Me?'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116133136440101109</id><published>2006-10-20T00:58:00.000-07:00</published><updated>2006-10-20T01:02:44.413-07:00</updated><title type='text'>Frankfurter Rundschau, 03.02.06: Weg zum Leser - Onlinehändler Amazon gibt Buchautoren das Wort</title><content type='html'>VON JANKO RÖTTGERS&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Der Online-Buchhändler Amazon hat Kundenrezensionen populär gemacht. Ganz gleich, ob Kochbücher oder literarische Meisterwerke: Zu fast jedem Titel gibt es dort mehr oder weniger begeisterte Lesermeinungen. Bisher mussten Autoren die Kritik kommentarlos hinnehmen. Seit Mittwoch gibt es auf der US-Website von Amazon eine Möglichkeit zur Widerrede: Ein Angebot namens Amazon Connect erlaubt Buchautoren, eigene Weblogs zu betreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amazon Connect begann Ende vergangenen Jahres als Feldversuch mit rund 20 Autoren. So berichtet die New Yorker Schriftstellerin Aimee Friedman in ihrem Blog davon, welche Bücher sie gerne in der U-Bahn liest. Der Washingtoner Wissenschaftsjournalist Chris Mooney lässt seine Leser wissen, wann er im TV zu Gast ist. Das Autorenduo Romentics erklärt seinen Fans, wie sie handsignierte Exemplare ihrer schwulen Liebesgeschichten erstehen können. Viele Autoren bieten zudem Links zu ihren Webseiten oder Mailadressen für einen direkten Kontakt an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rezensionen der Kunden müssen nicht mehr unwidersprochen bleiben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Mittwoch erscheinen diese Weblog-Einträge direkt auf der Amazon-Startseite von Lesern, die sich ein Buch eines teilnehmenden Autors gekauft haben. Auch auf den Buch-Detailseiten finden sich Auszüge aus den Weblogs. Dazu besitzt jeder bloggende Autor eine eigene Seite, die den Lesern auch Möglichkeiten zum Kommentieren der Einträge gibt. Die neue Amazon-Blogger zeigen sich bisher begeistert. "Das ist ein aufregender neuer Weg, die Lücke zwischen Leser und Autor zu schließen", sagt etwa Doranna Durgin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lobende Worte gibt es auch von Jeff Carlson: "Da Amazon die ganze Sache betreibt, werden es viel mehr Autoren ausprobieren, die sich nicht am Einrichten einer eigenen Webseite oder eines eigenen Blogs versuchen würden." Carlson schrecken solche technischen Details nicht ab. Er hat bereits zahlreiche Bücher zu Webdesign und verwandten Technik-Themen verfasst. Trotzdem sieht er in Amazon Connect auch für sich ein spannendes Experiment. "Es wird interessant sein, zu sehen, ob es sich auf meine Verkäufe auswirkt", sagt Carlson. "Wird diese Art von Interaktion jemanden vom Kauf eines Buchs überzeugen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amazon ist davon überzeugt, mit der direkten Einbindung von Lesern und Schreibern Kunden an seine Plattform zu binden. Die Firma kann dazu auf den Erfolg ihrer Kundenrezensionen verweisen. Anfangs wurden diese von Autoren und Verlagen eher misstrauisch beäugt. Doch mittlerweile haben sich Amazon-Rezensenten besonders in den USA als feste Größe im Buchmarkt etabliert. Die bekanntesten Rezensenten bekommen dort jeden Monat dutzende kostenfreie Ansichtsexemplare von Verlagen zugeschickt. Die Website zählt eine Million registrierte Amateur-Rezensenten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autoren wiederum sehen in Online-Händlern wie Amazon zunehmend ihre einzige Chance, eine größere Öffentlichkeit zu erreichen. Der Buchmarkt konzentriert sich vermehrt auf wenige, gut verkäufliche Titel. Geld verdient wird mit "Harry Potter" und Dan Brown, Nischenprodukte und Kleinverlage müssen der Massenware weichen. Die Zahl der klassischen Buchhandlungen sinkt zudem beständig. So werden in Deutschland nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung nur noch knapp 56 Prozent der Bücher über den Sortiment-Buchhandel verkauft. Kaufhäuser, Zeitungskioske, Tankstellen und weitere "sonstige Verkaufsstellen" verbuchen gut 13 Prozent. Nachwuchsautoren sucht man dort vergebens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Trend zur Massenware Buch führt dazu, dass Verbraucher Bücher kaum noch beim Durchblättern entdecken. Online-Händler versuchen deshalb, ihren Kunden neue Zugänge zu ihrem Katalog zu bieten. Amazon bietet seit geraumer Zeit an, ausgewählte Bücher am Bildschirm anzulesen. Das Unternehmen experimentiert mit einer weiteren Form von Kundenrezensionen: Verbraucher sollen Bücher und andere Produkte künftig nach dem Prinzip der Online-Enzyklopädie Wikipedia besprechen und damit eine Art basisdemokratisches Kritiker-Lexikon entwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter Autoren werfen all diese Interaktionsformen Fragen auf. So bemerkte die Liebesgeschichten-Autorin Monika Jackson auf ihrer Webseite, dass sie Schwierigkeiten habe, den richtigen Tonfall für ihr Amazon-Blog zu finden. Aufdringliche Werbung sei dafür tabu, jammern und Publikumsbeschimpungen ebenfalls. Wer das Medium erfolgreich nutzen wolle, sollte am besten gleich alle kontroversen Themen vermeiden. "Niemand will Leser kurz vor der Kaufentscheidung abschrecken", sagt Jackson.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;www.amazon.com/gp/arms/directory/&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Erklärkasten: Literatur-Debatten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Amazon Deutschland bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, Bücher zu besprechen. Autoren können dort bisher allerdings noch keine Weblogs einrichten (www.amazon.de). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literatur-Café: Einen direkteren Austausch bietet das Forum des Literatur-Cafés. Dort können Autoren mit Lesern diskutieren und ihre Texte auch direkt online veröffentlichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Webseite bietet zudem Rezensionen, Nachrichten und Interviews zum Literaturbetrieb an (www.literaturcafe.de). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bücherwiki: Am Aufbau eines interaktiven Lese-Lexikons versucht man sich beim Bücherwiki. ött&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116133136440101109?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116133136440101109/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116133136440101109' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116133136440101109'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116133136440101109'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/frankfurter-rundschau-030206-weg-zum.html' title='Frankfurter Rundschau, 03.02.06: Weg zum Leser - Onlinehändler Amazon gibt Buchautoren das Wort'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116124529892575544</id><published>2006-10-19T01:05:00.000-07:00</published><updated>2006-10-19T01:09:51.400-07:00</updated><title type='text'>Sonntagszeitung, 28.07.2002: „Meine Mission“ – Alexander Dengler, der „Top-Rezensent” von Amazon.de, über das Elend der Kritik</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Glückwunsch Herr Dengler, Sie sind mit 146 Rezensionen zum ersten Top-Rezensenten beim Online-Buchhändler amazon.de ernannt worden. Haben Sie heute schon eine Rezension geschrieben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute noch nicht, aber am letzten Sonntag. Ein Anwaltsthriller von John T. Lescroart: „Der Schwur”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie viele Besprechungen schaffen Sie im Monat?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So zwischen vier und acht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum schreiben Sie Rezensionen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe das Lesen und Schreiben! Ich betrachte es als großes Geschenk, daß ich das grobe Talent zum Schreiben in meinen Genen hatte und es weiterentwickelt habe. Und das ist die Verbindung zum Lesen. Autor, Leser, Kritiker sein, das ist das, was mich glücklich macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Aber Sie arbeiten als Möbelkaufmann?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, noch. In naher Zukunft möchte ich aber als Autor arbeiten. Mein Agent ist bereits mit Verlagen im Gespräch. Ich habe einen Roman geschrieben, einen Thriller, der das Beste der Autoren verbindet, die ich bewundere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Welche Autoren sind das?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;John Grisham, David Baldacci, Daniel Silva, James Petterson und Ken Follett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Deutsche Autoren schätzen Sie nicht?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein. Es gibt drei oder vier, die mäßig spannend schreiben, aber das war's dann auch. Viele alte deutsche Autoren setzen sich mit der modernen Spannungsliteratur nicht mehr auseinander, und die jungen deutschen Talente, so scheint es leider im Land der Dichter und Denker, können nichts anderes, als dichten und denken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zurück zur Literaturkritik. Lesen Sie regelmäßig Kritiken, die in Zeitungen veröffentlicht werden?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, aber die sind leider oft sehr schlecht. Die Zeitungskritiker betrachten den Roman oft aus dem falschen Blickwinkel. Sie achten nur auf die Charaktere und haben kein Auge für den Plot. Der ist aber das A und O. Ohne diesen funktionieren auch keine guten Charaktere. Wenn der stimmt, dann kommt für mich der Schreibstil. Schnell und knapp. Nichts Tragendes oder Überflüssiges, was den Leser nur seiner wertvollen Zeit beraubt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Haben Sie Vorbilder unter den Rezensenten? Was halten Sie etwa von Marcel Reich-Ranicki?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag das Kauzige an Reich-Ranicki, aber ich teile in keinster Weise seine Ansicht in Sachen Bücher. Für ihn zählt nur „hohe Literatur”. Für mich das, was am meisten gelesen wird: Thriller, Krimis, Abenteuer-, Liebes- und auch Gesellschaftsromane.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Seit wann schreiben Sie Rezensionen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit es Amazon in Deutschland gibt, seit Ende 1998.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was reizt Sie daran?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Wissen den Lesern mitzuteilen und Bücher, die es verdienen, zu mehr Erfolg zu verhelfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Haben Sie schon mal daran gedacht, auch für Zeitungen zu rezensieren?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis jetzt nicht, aber es wäre durchaus eine Überlegung wert. Da ich ja selbst Autor bin und mich besonders mit den Thriller-, Krimi- und Abenteuergenres auseinandersetzte, weiß ich darüber meist bessere Kritiken zu verfassen als die, die dies als Hauptberuf ausüben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wieso soll denn der Autor der bessere Kritiker sein? Muß ein Gastro-Kritiker auch Gourmet-Koch sein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, Sie haben natürlich recht, daß nicht jeder das tun muß, was er kritisiert. Aber für mich ist das Lesen, Schreiben und Kritikenverfassen ein Dreieck, das sich ergänzt. So kann ich für mich vieles objektiver betrachten, mich immer wieder selbst kritisieren, und das eine verbessert die Sicht auf das andere und umgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Amazon-Top-Rezensent wird man nicht nur dadurch, daß man viele Kritiken schreibt. Sie müssen auch von möglichst vielen Lesern als „hilfreich” eingestuft werden. Ihre Rezensionen gelten bei den Lesern als besonders hilfreich. Was ist das Geheimnis Ihrer Rezensionen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, daß sich mein Lesen und Schreiben mit Herzblut auch in meinen Rezensionen wiederfindet. Ich setze mich intensiv mit der Geschichte auseinander, und da ich selbst diese Genres sehr gut kenne, weiß ich, wo der Autor Fehler gemacht hat und wo er besonderes Lob verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Top-Rezensentin bei Amazon-USA hat 3000 Kritiken verfaßt, bekommt von den Verlagen freie Rezensionsexemplare, Hintergrundinformationen und gilt als einflußreicher als die meisten Printkollegen. Ist das ein Ziel für Sie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Wort nur: Ja!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Auf diesem Umweg zu einer echten Instanz zu werden, ist das nur in den Vereinigten Staaten möglich?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutschen sind da leider sehr verklemmt. Einer, der nicht studiert hat und nicht hundert Zeugnisse, Empfehlungen, Beziehungen vorzuweisen hat, hat es schwer. Aber ich habe Hoffnung. Wenn ich dazu beitragen kann, das Denken des verstaubten deutschen Literaturbetriebs etwas zu entstauben, dann habe ich viel geschafft. Im Dienste des Buches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das klingt immer alles so begeistert. Haben Sie noch nie ein Buch verrissen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verrissen ist so ein gemeiner Ausdruck. Im Moment fallen mir nur zwei ein. Zwei von denen, die ich vorhin Reich-Ranicki-Bücher nannte: „Liebesleben” von Zeruya Shalev. Ich kam über die ersten fünfzig Seiten nicht hinaus. Es ist an Eintönigkeit und Langeweile nicht zu überbieten. Es fehlt an allem, was für mich Lesen zur Freude macht. Und auch Reich-Ranickis Begeisterung für die Bücher von Bernhard Schlink kann ich nicht teilen. „Der Vorleser” war ein normaler Roman. Nichts großartig Besonderes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Haben Sie „Tod eines Kritikers” gelesen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh ja. Und ich meine: Alles Tohuwabohu, das um dieses Buch gemacht wurde, nimmt wirklich guten Spannungsromanen den Platz in den Medien. Das ist sehr schade. Denn „Tod eines Kritikers” ist ein Witz und kein Roman. In Amerika würden sie sich über solch ein Werk totlachen, es aber nicht drucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wurde schon einmal eine Rezension von Ihnen nicht veröffentlicht?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, einige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Warum nicht? Amazon behauptet doch immer, sie würden alles veröffentlichen, was nicht zu Gewalt aufruft oder volksverhetzend wirken könnte?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich denke, die etwas heftigeren Kritiken, die ich gegenüber solchen erhitzt diskutierten Büchern untergebracht habe, waren wohl zu viel für Amazon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sie haben einen Fulltime-Job und besprechen im Monat doch bis zu acht Romane. Wann lesen Sie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stehe morgens eine Stunde früher auf, als es sein müßte, um zu lesen. Ich habe meinen Mittagstisch eingeschmälert, um lesen zu können. Und fast jeden Abend stehen zwei Stunden sicheres Lesen auf dem Programm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Was ist Ihr Ziel?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin erst zufrieden, wenn den Autoren und ihren Büchern die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt wird wie Schauspielern und ihren Filmen. Wohl kaum zu bewerkstelligen, aber wenn ich das schaffe, bevor ich sterbe, dann habe ich meine Mission in meinem Leben erfüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interview Volker Weidermann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Erklärkasten:&lt;br /&gt;Amazon und die Top-Rezensenten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Online-Buchhandlung amazon.de gibt es seit September 1998. Für den Juni 2002 gibt Amazon die Zahl von 3,884 Millionen unterschiedlicher Nutzer pro Monat an. Zu jedem angebotenen Buch, Film oder Tonträger haben die Leser die Möglichkeit, eine Rezension zu verfassen. Bei amazon.de gibt es zur Zeit ca. 2,5 Millionen Leser-Rezensionen. Weltweit sind es acht Millionen. Seit einer Woche gibt es ein Ranking der Top-Rezensenten (amazon.de/top-rezensenten). Um Spitzenreiter zu werden, reicht es nicht, einfach die meisten Rezensionen geschrieben zu haben. Sie müssen auch von den meisten Lesern als „hilfreich” kategorisiert worden sein. Der aktuelle Top-Rezensent, Alexander Dengler, 27, Möbelkaufmann aus dem oberpfälzischen Parsberg, hat bislang 146 Rezensionen geschrieben, die von 739 Lesern als hilfreich eingestuft worden sind.&lt;br /&gt;F.A.Z.&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116124529892575544?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116124529892575544/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116124529892575544' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116124529892575544'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116124529892575544'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/sonntagszeitung-28072002-meine-mission.html' title='Sonntagszeitung, 28.07.2002: „Meine Mission“ – Alexander Dengler, der „Top-Rezensent” von Amazon.de, über das Elend der Kritik'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116124513400993507</id><published>2006-10-19T01:03:00.000-07:00</published><updated>2006-10-19T01:05:34.020-07:00</updated><title type='text'>F.A.Z., 07.07.2006: „Haben Sie jemals in Detmold gelesen?“ Rezension von literaturportal.de</title><content type='html'>Die deutsche Kulturpolitik stand noch nie unter Avantgardeverdacht, und so mag man es lediglich wohlwollend belächeln, wenn jetzt das Deutsche Literaturarchiv Marbach, das Goethe-Institut, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und weitere Institutionen das Rad neu erfinden möchten mit der Idee, unter der Adresse Literaturportal.de ein Literaturportal im Internet zu schaffen. Vielleicht hätte man den Begriff „Literaturportal“ vorsichtshalber einmal googeln sollen, man hätte bereits ein gutes Dutzend sehr engagierter Angebote gefunden. So weit, so unoriginell. Leider wurde für die Entwicklung dieses speziellen Rades eigens eine Kommission gebildet, mit dem Ergebnis, daß es nicht wenige Ecken und Kanten aufweist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mag damit zusammenhängen, daß sich niemand der Macher darüber informiert hat, wie das Internet eigentlich funktioniert. Ein Portal kann sich im Internet im wesentlichen auf drei verschiedene Funktionsmechanismen stützen: Redaktion, Automation oder Schwarmintelligenz. Das Literaturportal möchte sich gerne aller drei Mechanismen bedienen, ohne zu wissen, wie, und bleibt am Ende mit fast leeren Händen zurück. Dabei hatte man mit 150.000 Euro Spielgeld allein vom Staatsminister und vielen klugen Köpfen doch immerhin mehr Startkapital als viele andere Gründer der Dotcom-Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Originärer Mehrwert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die klassische Vorgehensweise eines Portals ist die Redaktion, was soviel heißt wie: denkende Menschen kreieren für das Portal Inhalte und betreuen deren Organisation und Präsentation. Ein erfolgreiches Beispiel dafür wäre das Rezensionsmagazin literaturkritik.de. Dahinter stecken enorm viele Arbeitsstunden, die einen originären Mehrwert produzieren, der die Seiten beim Leser erfolgreich macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der redaktionelle Mehrwert des neuen Literaturportals nimmt sich spärlicher aus als der eines Kundenmagazins beim Lebensmittelhändler. Die immerhin etwa fünfhundert Autorenbiographien sind offensichtlich nach dem bei Studenten sehr beliebten Copy-and-paste-Verfahren entstanden; Hauptquelle dafür war die ebenfalls bei Studenten beliebte Online-Enzyklopädie Wikipedia, komplett mit allen Fehlern und der offenen Frage nach dem Urheberrecht. Das Kernstück der Seite, der Veranstaltungskalender, ist ein längst anderweitig veröffentlichtes Angebot von kulturkurier.de, und, als deutschlandweites Angebot, den jeweiligen lokalen Informationsmagazinen hoffnungslos unterlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Vorgaukelung redaktioneller Arbeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebenfalls eher eine Vorgaukelung redaktioneller Arbeit stellt die Rubrik „Neuerscheinungen“ dar. Jede Woche werden hier vier willkürlich ausgewählte Bücher (keineswegs nur deutsche Literatur) vermittels derart unbedarfter Informationshäppchen vorgestellt, daß man im Direktlink zum Online-Buchhändler noch den größten Informationsbeitrag sehen möchte. In kaum zehn Jahren wird man hier etwas mehr als zweitausend klägliche Buchtips haben (nicht finden, eine Suchmöglichkeit gibt es nicht) - bei literaturkritik.de gibt es schon jetzt achttausend, von frei zugänglichen Internetarchiven großer Tageszeitungen zu schweigen. Alles ausführliche Rezensionen, wohlgemerkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zur Redaktion setzt die Automation vor allem auf ein Konzept. Als Sekundärverwerter bieten automatisierte Portale lediglich einen anders organisierten Zugang. Neuere Bibliotheksportale etwa funktionieren so, die gleichzeitig in verschiedenen Katalogen suchen, automatische Fernleihen aufgeben und sogar den Zugang zu Volltextdatenbanken anbieten, oder Seiten wie Google-News, die selbst keinerlei Inhalte erstellen, sondern nur finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Merkwürdige Archivfunktion&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die spärliche Automation auf literaturportal.de wurde ausdrücklich erst auf die allgemeine Kritik hin eingeführt. Mittlerweile kann man von den Porträts direkt zum Katalogeintrag des jeweiligen Autors im Marbacher Literaturarchiv gelangen. Das ist ein nettes Angebot und für den Forscher allemal interessanter als die merkwürdige Archivfunktion des Veranstaltungskalenders, die Auskunft darüber ermöglicht, welche Lesungen im März letzten Jahres im evangelischen Gemeindezentrum Detmold stattgefunden haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwarmintelligenz-Portale zuletzt bauen auf ein Zusammenspiel aus automatisierter Organisation und dezentraler Redaktion, so wie Wikipedia. Deren Gründer stellten, vereinfacht gesagt, nur die Vermittlungsstruktur zur Verfügung, und zwar für jedermann. Seitdem warten sie, schwankend zwischen Zuversicht und Zweifel, darauf, daß sich der Weltgeist manifestiert. Ähnlich stellen sich das wohl die Macher des Literaturportals vor und setzen vor allem auf die Arbeit der anderen, wobei der Schwarm, von dem sie sich Intelligenz erhoffen, die Literaturhäuser und literarischen Gesellschaften, die Buchhandlungen und Verlage sind. Die sollen nun fleißig das System füttern, sich selbst in die Linklisten einschreiben und den Veranstaltungskalender bestücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gröbere Fehler stillschweigend beseitigt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob das geschehen wird, ist mehr als fraglich, denn der Schwarm ist natürlich nicht da, wo er erwartet wird. Er manifestiert sich außerhalb des Veranstaltungskalenders, außerhalb des Literaturportals, in einem anschwellenden Chor der kritischen, bisweilen auch bissigen Stimmen auf den Literaturblogs und den Foren der vielen anderen Literaturportale, die genüßlich auf Fehler und Unzulänglichkeiten des neuen Projekts hinweisen. Immerhin, auch davon läßt sich lernen, und so werden momentan die gröberen Fehler stillschweigend und in großer Hektik beseitigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Autor Arno Reinfrank beispielsweise, von dessen Ableben im Jahr 2001 sein Porträt bis vor kurzem noch nichts wußte, ist nach der Überarbeitung auch für das Literaturportal gestorben. Bei Robert Gernhardt hat man sich dafür gleich etwas mehr beeilt, er ist nicht nur bereits tot, sondern schon im bürokratischen Himmel angekommen: „Im Juni 2006 ist Robert Gernhardt nach schwerer Krankheit gestorben. Seinen Nachlaß hat das Deutsche Literaturarchiv Marbach übernommen.“ Das stimmt wenigstens zur Hälfte, die Zeichnungen bleiben ja in Frankfurt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Sebastian Domsch, Text wie auf FAZ.NET&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116124513400993507?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116124513400993507/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116124513400993507' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116124513400993507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116124513400993507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/faz-07072006-haben-sie-jemals-in.html' title='F.A.Z., 07.07.2006: „Haben Sie jemals in Detmold gelesen?“ Rezension von literaturportal.de'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116116354862287818</id><published>2006-10-18T02:25:00.000-07:00</published><updated>2006-10-18T02:25:48.623-07:00</updated><title type='text'>"boersenblatt.net", 07.08.2006: Neues Netzwerk für Blogger</title><content type='html'>Die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ist mit einem Netzwerk für Blogger an den Start gegangen. Germanblogs.de beinhaltet derzeit 40 themenorientierte Blogs.&lt;br /&gt;Unter den Blogs aus den Bereichen Gesellschaft, Reise, Leben, Unterhaltung, Metropolen, Sport und Technik befindet sich auch ein buch blog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://buch.germanblogs.de/&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116116354862287818?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116116354862287818/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116116354862287818' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116116354862287818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116116354862287818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/boersenblattnet-07082006-neues.html' title='&quot;boersenblatt.net&quot;, 07.08.2006: Neues Netzwerk für Blogger'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116116348830022499</id><published>2006-10-18T02:23:00.000-07:00</published><updated>2006-10-18T02:24:48.306-07:00</updated><title type='text'>"boersenblatt.net", 23.02.2006: Rockbuch wehrt sich gegen Negativkritiken bei Amazon</title><content type='html'>Der Rockbuch Verlag (Schlüchtern) hat dem Online-Händler Amazon eine Abmahnung ins Haus geschickt. Hintergrund: Das Verlagsprogramm wurde auf den Seiten des Internetbuchhändlers in zahlreichen Leser-Rezensionen massiv angegriffen.&lt;br /&gt;Nahezu jedes Buch sei »mit kaum zu überbietenden Negativbewertungen abqualifiziert« worden, sagte Verleger Hanspeter Haeseler dem BÖRSENBLATT. Haeseler vermutet dahinter die Strategie eines Dritten, der dem Verlag schaden will. Der Verleger fordert von Amazon, die Rezensionspraxis transparenter zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man überprüfe derzeit die Herkunft der Besprechungen, die nach dem derzeitigen Kenntnisstand und jeweils für sich betrachtet allerdings den Richtlinien des Unternehmens entsprächen, sagte Amazon-Pressesprecherin Christine Höger auf Anfrage: »Sofern wir eine Manipulation der Rezensionen feststellen können, werden wir sie von der Seite entfernen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen.«&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dazu ein Brief der Rockbuch-Verlegerin, auf blaetterrauschen.de gefunden: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlüchtern, Februar 2006&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kritik Ja – Rufmord Nein:&lt;br /&gt;Amazon Kundenrezensionen schädigen unter dem Schutz der Anonymität den Verlag&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr verehrte Kollegen,&lt;br /&gt;wir wenden uns heute an Sie in eigener Sache, die aber auch andere kleine Verlage heute oder morgen betreffen kann - und die sich alarmierend Existenz bedrohend auf den Rockbuch Verlag auswirkt.&lt;br /&gt;Bei Amazon besteht in der Plattform „Kundenrezensionen“ die Möglichkeit, als Leser seine Meinung zu dem jeweiligen Buch zu veröffentlichen. In den letzten zwei Monaten, verstärkt Ende Januar/Anfang Februar wird diese Plattform missbraucht, um alle Bücher des Rockbuch Verlages zu diskreditieren und vom Kauf abzuraten.&lt;br /&gt;Es ist nachweislich immer dieselbe „Handschrift“, teilweise taucht eine Kundenrezension mit identischem Wortlaut bei zwei unterschiedlichen Büchern auf, manche Rezensionen mit identischen Wortlaut finden sich beim selben Buch an unterschiedlichen Stellen mit unterschiedlichem Datum versehen.&lt;br /&gt;Immer zielen die Rezensionen darauf ab, die Qualität der Bücher grundsätzlich in Frage zu stellen und das „Verlegerherz“ im Zentrum zu treffen, Aufmachung schlecht, Qualität grottenschlecht, miserable Übersetzung, viel zu teuer, peinlich, etc.&lt;br /&gt;Es geht nicht darum, negative Kritik zu verteufeln, die hat, sofern der Kunde das Buch wirklich gelesen hat, durchaus auch seine Berechtigung – In diesem Fall aber wird unter dem Schutz der absoluten Anonymität, unter irgendeinem Decknamen, einer Fantasieadresse und einer nicht zwingend existierenden e-mail Anschrift in extrem geschäftsschädigender Weise Rufmord betrieben.&lt;br /&gt;Wie andere kleine Verlage sind wir auf die Amazon-Plattform sehr angewiesen, da manche unserer Bücher nicht in jeder Buchhandlung sofort zu haben sind, und sich gerade die Musik-Interessierten vorzugsweise bei Amazon informieren.&lt;br /&gt;Wir haben Amazon aufgefordert, hier umgehend tätig zu werden und Abhilfe zu schaffen, gleichzeitig möchten wir aber auch die Diskussion in der Öffentlichkeit ermöglichen und Sie bitten, Ihren Beitrag dazu zu leisten. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung, zu Ihrer Kenntnis fügen wir diesem Brief unser Schreiben an Amazon sowie die Zusammenstellung der Kundenrezensionen bei.&lt;br /&gt;Wir sind gespannt auf Ihre Rückmeldung&lt;br /&gt;Mit freundlichem Gruß&lt;br /&gt;Heide Buhmann&lt;br /&gt;rockbuch verlag&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116116348830022499?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116116348830022499/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116116348830022499' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116116348830022499'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116116348830022499'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/boersenblattnet-23022006-rockbuch.html' title='&quot;boersenblatt.net&quot;, 23.02.2006: Rockbuch wehrt sich gegen Negativkritiken bei Amazon'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116086220921862982</id><published>2006-10-14T14:41:00.000-07:00</published><updated>2006-10-14T14:43:29.220-07:00</updated><title type='text'>"The Nation", 29.06.06: "How to Create a Liberal Bestseller"</title><content type='html'>JENNIFER NIX&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;As a book publisher, it is the best phone call you can make to an author: "Hi, there. Just wanted to let you know that your book has hit the New York Times bestseller list!" I made that call to Glenn Greenwald, author of How Would a Patriot Act?, on June 1, after getting the best call a publisher can receive. &lt;br /&gt;From the perspective of an independent, progressive publisher, this victory also illustrates a new model for creating chartable vehicles to package progressive ideas. This three-week ride on the bestseller list is a success story that should be replicated--early and often. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;How Would a Patriot Act? was developed, written, edited, published, distributed and ushered onto the bestseller list in exactly three months. I met Greenwald during a fellowship offered by Working Assets, the progressive, 20-year-old telecommunications and credit card company. Working Assets president Michael Kieschnick had charged me in January with studying the progressive blogosphere to identify emerging talent and ideas. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I'd known a little about blogs after seeing DailyKos take George Lakoff's Don't Think of an Elephant to the bestseller list in November 2004. I later helped to acquire Jerome Armstrong's and Markos Moulitsas Zunigas' Crashing the Gate. But with the total number of blogs doubling every six months, according to a New Politics Institute report, and with Technorati.com now tracking 43 million blogs, it's safe to say there was a whole lot more to learn. I had some catching up to do, but was immediately swept away by the talent, knowledge, patriotism, passion, anger and humor I came upon. As a sometimes journalist, I admired, too, the freedom from editorial constraints in the disparate writing styles, the immediacy, the urgency. I coveted the subjectivity. I fell in love with the conversation. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Greenwald's blog, Unclaimed Territory, piqued my editorial interest because he seemed to have found the elusive formula for attracting both liberals and conservatives and in the commentns section, these folks were--gasp!--talking to each other in civil fashion. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;A constitutional law attorney, Greenwald wound down his practice in 2005 and started blogging about the Bush administration's radical theories and seizure of unchecked power. His blog became a must-read for journalists and politicians about issues ranging from the NSA domestic spying program to the limits of presidential power. Senator Russ Feingold even read from Greenwald's blog at the hearing on his resolution to censure the President. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;On February 15, I asked Greenwald if he'd like to do a book. Working Assets stepped up to fund the project and launch Working Assets Publishing. By March 1, we had a contract and Greenwald sat down to write. There was a printer to find, a distributor to lure, an editorial team to assemble, and all of it managed by a quickly-formed publishing division at the San Francisco headquarters of Working Assets. After some very long days, we delivered the book to the printer on April 24. The day before, I sent digital manuscripts to seven bloggers I'd been working with and asked them to post about the book, if they found it worthy. Within days How Would a Patriot Act? rose from obscurity to number one on Amazon largely because those initial blogs ignited a wildfire of mentions and purchase links throughout the blogosphere. The book stayed there for nearly four days. This sent a shock wave through progressive publishing circles and got stores around the country interested in making Patriot buys. The book's publication date was May 15 and since then has hit the Washington Post and New York Times bestseller list. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This book rose to best-sellerdom primarily because of the pre-launch push from progressive blogs. Later came a front-page San Francisco Chronicle piece, some trade coverage and small mentions in New York Times and New York Observer, but this book has received very little mainstream coverage. No TV, a little radio--mostly Air America. Working Assets did send an e-mail blast about the book, and we got some help from a few organizations, like Drinking Liberally, American Constitution Society, Independent Press Association, and NDN/ New Politics Institute. But the book has not received help from the big membership groups. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This is a success story and a tipping point for the blogosphere. Greenwald went from first-time blogger to best-selling author in a little over six months on the strength of his ideas, which were formulated online, and the distribution power made possible by the Internet. And Greenwald's success was fueled by the passion of the blog communities. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This story is also a lesson for progressives. At a time when the right is insisting that the left has no ideas and mainstream media seem unwilling or unable to cover progressive ideas intelligently, we must create our own vehicles to carry our ideas to the American public. And we must build upon what we know is possible when the blogs work together. Progressive membership groups should join in, and help to lift up new voices and ideas. It's not about just selling books. It's about making our ideas successful in the marketplace, so that more Americans can hear about them. Successful ideas spread, as we've seen with the collaborative promotion of documentaries from Robert Greenwald (no relation to Glenn) and Al Gore. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;There are plenty of other important books progressives should get behind, like Eric Boehlert's Lapdogs, David Sirota's Hostile Takeover and J.R. Norton's Saving General Washington With the savvy leveraging of our assets in the blogosphere and the success of Glenn Greenwald's book, perhaps the time has come for progressive ideas to get fair hearing in the national debate.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116086220921862982?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116086220921862982/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116086220921862982' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116086220921862982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116086220921862982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/nation-290606-how-to-create-liberal.html' title='&quot;The Nation&quot;, 29.06.06: &quot;How to Create a Liberal Bestseller&quot;'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116086195518025142</id><published>2006-10-14T14:37:00.000-07:00</published><updated>2006-10-14T14:39:15.180-07:00</updated><title type='text'>"Welt", 11.10.06: „FAZ“ und „Süddeutsche“ klagen gegen Perlentaucher</title><content type='html'>Gegenstand des Streits sind die Buchkritiken, die in den Zeitungen erscheinen und von dem Internet-Magazin kommentierend wiedergegeben werden. Die Klage betrifft aber nicht das, was auf der Website steht, sondern die Weitergabe der Perlentaucher-Texte an Internet-Buchhänder. Rechtsanwalt Simon Bergmann, der Perlentaucher vertritt erklärt: „Das Urheberrecht soll ja Diskussionen über Texte nicht verhindern“. Die Frage ist: Schadet das Internet-Magazin den Zeitungen?&lt;br /&gt;Von Birgit Warnhold&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin - Der erste Brief erreichte Perlentaucher bereits vor gut einem Jahr, doch jetzt wird die Auseinandersetzung zwischen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der „Süddeutschen Zeitung“ auf der einen und dem Internet-Kulturmagazin Perlentaucher auf der anderen Seite konkret: Morgen findet in Frankfurt/Main die erste mündliche Verhandlung statt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegenstand des Streits sind die Buchkritiken, die in den Blättern erscheinen und von Perlentaucher resümierend und kommentierend wiedergegeben werden. Allerdings richtet sich die Klage nicht gegen das, was auf der Website von Perlentaucher.de steht, sondern gegen die Lizensierung an Dritte, also die Weitergabe der Texte von Perlentaucher an Internet-Buchhändler. Konkret handelt es sich dabei um bücher.de, wie Rechtsanwalt Simon Bergmann von der Kanzlei Schertz Bergmann sagt, die den Perlentaucher vertritt. „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („FAZ“) und „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“) sehen darin, so der Anwalt, eine Verletzung ihrer Urheberrechte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar ginge es bei der Klage auch noch um das Marken- und das Wettbewerbsrecht, die entscheidende Frage aber betreffe das Urheberrecht, das durchaus zwei Rechtsauffassungen zulasse. „Das Urheberrecht soll ja Diskussionen über Texte nicht verhindern“, legitimiert Bergmann das Vorgehen des Internet-Kulturmagazins. Schließlich drucke Perlentaucher die Kritiken nicht eins zu eins ab, sondern fasse sie in eigenen Worten zusammen. Es handele sich gewissermaßen um eine Berichterstattung über Kritik, und das verletze die Rechte des Urhebers nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant in dem Zusammenhang erscheint die Frage, warum sich die Klage nicht gegen die Texte auf der Website von Perlentaucher richtet, sondern ausschließlich gegen die Weitergabe an Dritte. Die Kanzlei, die die „FAZ“ und die „SZ“ vertritt, wollte sich vor der morgigen Verhandlung zu dem Vorgang nicht äußern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die entscheidende Frage wird wohl sein, wie stark sich die Perlentaucher-Texte von den Kritiken aus der „FAZ“ und der „SZ“ abheben beziehungsweise wie das Gericht diese Frage beurteilt. Simon Bergmann schätzt die Chancen für seine Partei als gut ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Artikel erschienen am 11.10.2006 in der "Welt"&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116086195518025142?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116086195518025142/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116086195518025142' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116086195518025142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116086195518025142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/welt-111006-faz-und-sddeutsche-klagen.html' title='&quot;Welt&quot;, 11.10.06: „FAZ“ und „Süddeutsche“ klagen gegen Perlentaucher'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-36034349.post-116086180555790116</id><published>2006-10-14T14:24:00.000-07:00</published><updated>2006-10-14T14:36:45.566-07:00</updated><title type='text'>So steht's im Vorlesungsverzeichnis</title><content type='html'>&lt;strong&gt;LVM Instanzen der Literaturvermittlung im Internet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nr.:  09 150 00060     Übung     WS 2006/07     2.0 SWS      &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fachbereich  FB 09 Germanistik und Kunstwissenschaften      &lt;br /&gt;Teilnehmer maximal : 25    &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;Dozent: Küchemann, Fridtjof  &lt;br /&gt;Raum:   WR 6A,  106    &lt;br /&gt;2stdg. in Blockstizungen Fr/Sa  &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ziel und Inhalt:&lt;/strong&gt; Im Internet konkurriert der Literaturjournalismus mit einer Vielzahl anderer Literatur vermittelnder Angebote: immer aufwändiger gestaltete Verlagsseiten, Online-Literaturmagazine, Fan-Blogs und riesige Verkaufsplattformen sind auch nur den berühmten einen Mausklick weit entfernt. Wie funktionieren diese Websites? Wer betreibt und bestückt sie, mit welchem Ziel und welchen Mitteln? Und worin liegt der Unterschied zum Literaturjournalismus im Internet? In dieser Übung sollen die außerjournalistischen Instanzen der Literaturvermittlung im Internet untersucht werden. Mit journalistischen Mitteln: der Analyse, dem Bericht, dem Interview und ähnlichem. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Internet:&lt;/strong&gt; z.B. www.rowohlt.de, www.literaturcafe.de, www.bluetenleser.de, www.readme.cc, www.bodokirchhoff.de, www.perlentaucher.de, www.amazon.de etc. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Teilnahmevoraussetzung:&lt;/strong&gt; Zur Bewerbung um Teilnahme an der Übung wählen die Interessierten eine Literatur vermittelnde Website, charakterisieren sie mit drei Sätzen und formulieren jeweils zehn scharfsinnige Fragen, mit denen sie den Betreibern dieser Site auf den Zahn fühlen wollen. Diese geben sie zusammen mit ihrem Namen und ihrer E-Mail-Adresse bis zum 25.9.2006 in WR A 207 ab und erfahren ab 6. Oktober, ob sie in die UE aufgenommen sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Prüfungsform und -methode/n:&lt;/strong&gt; werden beim 1. Termin besprochen und festgelegt. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Besondere Hinweise:&lt;/strong&gt; Schriftliche Anmeldung mit Bewerbungsunterlagen (siehe "Teilnahmevoraussetzungen") bis zum 25.9.2006 in WR A 207 (Büro Frau Schimansky) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Termine: &lt;/strong&gt;20./21.10., 15./16.12.2006, 19./20.1.2007, jeweils Freitag 14.00-18.00 und Samstag 10.00-13.00 Uhr&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/36034349-116086180555790116?l=ideliveri.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://ideliveri.blogspot.com/feeds/116086180555790116/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=36034349&amp;postID=116086180555790116' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116086180555790116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/36034349/posts/default/116086180555790116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://ideliveri.blogspot.com/2006/10/so-stehts-im-vorlesungsverzeichnis.html' title='So steht&apos;s im Vorlesungsverzeichnis'/><author><name>Eingebung</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04742768969476785637</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
